Kaffee-Badebomben

Erst einmal damit angefangen und die Rohstoffe beschafft, sind Badebomben eine super Geschenkidee – etwas Selbst-Gebasteltes für Eltern, Oma und Opa und die Tanten, Freunde, Nachbarn und und und …von Herzen, aber es steht nicht rum und braucht sich auf. Leider viel zu schnell…so schnell, dass meine Nachbarin noch vor Weihnachten fragt, wann ich mal wieder welche mache…sie würde die auch bezahlen.

Hier das Rezept meiner Kaffee-Badebomben, die man eigentlich sogar essen können müsste…

Zutaten-/Materialliste:

  • 300g Natron (Natriumhydrogencarbonat)
  • 150g Zitronensäure
  • 50g Maisstärke
  • 50g Milchpulver (Babyabteilung Drogerie, pre-Nahrung)
  • 40g Kakaobutter
  • 10g Duftöl Kaffee
  • etwas Kaffeepulver, vielleicht Kaffeebohnen
  • etwas reinen Alkohol (ca. 30ml)
  • Schüssel + Löffel
  • Badebombenformen aus Alu (optional. Ich habe diese und bin sehr zufrieden, man hat dann 200g, 125g, 75g und 50g Kugeln)

Die Kakaobutter im Wasserbad schmelzen (es reicht schon heißes Wasser aus dem Wasserhahn). In einer Schüssel alle Zutaten bis auf das Kaffeepulver vermischen. Den Alkohol nur so weit zu geben, bis es ganz leicht feucht ist. So wie nicht ganz trockener Sand. Es klumpt dann, wenn man doll drückt. Feuchter sollte es aber nicht sein.

Dann ein wenig Kaffeepulver zu geben und unterrühren, sodass es marmoriert aussieht, oder direkt in die Formen, als Deko. Ganz nach Belieben.


Dann alles in den Badebombenformen zusammenpressen, so viel, dass es an der Seite etwas raus gequetscht wird.

Wenn man keine Formen dafür hat, gehen auch z.B. kleine Silikoneiswürfelformen oder  Mini-Guglhupfformen. Oder einfach gaaaanz fest mit den Händen zusammen drücken. Dann werden es halt eher unförmige Klumpen. Man kann die Masse übrigens auch so anfassen, wenn man keine offenen Wunden hat.

Danach über der Heizung einen Tag trocknen und anschließend luftdicht verpacken. Die ganz großen Kugeln sollten unten noch in der Form drin sein, da sie sich durch ihr Gewicht selbst platt drücken könnten.

Die Zutaten können auch leicht angepasst werden, also z.B. Milchpulver und Maisstärke in der Masse verändern oder weglassen, Natron und Zitronensäure müssen aber dasselbe Verhältnis haben (immer 2:1). Natron und Zitronensäure kaufe ich im 5kg-Paket über ebay.

DIY Schüssel mit dem 3D Pen

Ich brauchte ein Geschenkkörbchen / Tablett für einen Verwandten. Aber: alle Körbchen, die wir noch so hatten, waren schon weggegeben. Also dachte ich, warum zeichne ich nicht eine Schüssel mit dem 3D Stift? Das ist auch viel Persönlicher.

Gesagt getan.

Dafür habe ich zuerst einen Teller in passender Größe auf der Unterseite mit Alufolie umwickelt. Hier geht sicher auch eine tiefe Schüssel, je nachdem, was man drauf legen möchte. Ich brauchte eher eine Platte als eine tiefe Schüssel.

Dann habe ich 5m weißes PLA Filement in unseren 3D Stift eingelegt und einfach mal angefangen, zu malen. Ich habe mich für Kreise entschieden, denn da kann man nicht viel falsch machen. Beim 3D Stift muss man ja vor allem schnell sein und kann nicht großartig nachdenken. Kreise kann man schnell weiter malen. Also ein großer Kreis mit ein paar kleinen und großen Kreisen drumrum, jeweils immer fast doppelt gemalt mit Richtungswechsel wie bei einer Acht, nur dass dann der nächste Kringel angefangen wird. So muss man nicht absetzen.

Wenn der Teller voll ist, einfach die Alufolie vom Teller und schließlich von der Schüssel entfernen. Ich habe für einen flachen Essteller die vollen 5m meiner weißen Farbe aufgebraucht. Das hat gerade so gereicht, am Ende musste ich schon ziemlich sparen und mit größeren Kreisen etwas Fläche rausholen.


Die Schale ist nun nicht besonders formstabil, man kann sie biegen, aber als Zusammenhalt für kleine Leckereien eine gute Notlösung mit persönlicher Note.

Viel Spaß beim Nachmachen!

 

Philips SceneSwitch – Dimmerschalter Adé

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Wir hatten mal Drehdimmer. Damals, in der Ära der Glühbirnen. Dann kam die Ära der Energiesparlampen und die Komplikationen fingen an: statt gedimmtem Licht nur noch Flackern, selbst bei den „dimmbaren Energiesparlampen“, denn wir hatten ganz besondere Drehdimmer, die auch mit dimmbaren Energiesparlampen nicht kompatibel waren. Die Drehdimmer gingen dann kaputt und wir haben uns entschlossen, anstatt diverse Drehdimmer mit diversen dimmbaren Energiesparlampen auszuprobieren, uns von der Idee kuscheligen Lichts zu verabschieden und ganz normale Kippschalter einzubauen. Auch die LED-Birnen haben an unserer Entscheidung nichts geändert. Doch Dimmerschalter haben nun offiziell ausgedient.

Ich war ganz begeistert, als ich von dieser genialen Möglichkeit gehört habe: die dimmbaren LED-Lampen „SceneSwitch“ von Philips und ich wollte sie unbedingt ausprobieren. Über Markenjury wurden mir drei dieser Birnen sogar kostenfrei zum Testen zur Verfügung gestellt.

Die Funktion zusammenfassend erklärt:

Man dreht diese LED Lampen einfach anstelle der vorhandenen Leuchtmittel ein. Durch wiederholtes Aus-Ein-Schalten kann man die Lichtstärke und Lichtfarbe ändern. Von 100% auf 40% auf 10%. 

Und komplizierter kann man es auch schon nicht erklären, so einfach ist die Idee.

Zusätzlich merken sich die Lampen die Einstellung, was natürlich sehr schön ist, wenn man nach dem Zubettbringen abends nicht gleich morgens mit 100% die Kinder aus dem Bett werfen muss.

Mein Testpaket bestand aus drei Birnen:

Philips SceneSwitch Kerze E14

Sie ersetzt eine 40W Kerzenbirne. Diese Lampe durfte unser Sohn in seine Nachtlaterne einbauen. Diese leuchtete bislang schön hell, um abends im Bett noch etwas vorzulesen, aber zum Kuscheln danach und Einschlafen oder nachts kurz Aufstehen fand ich sie immer viel zu ungemütlich. Die Philips Kerzenlampe ist klar und hat innen einen „Kristall“ und passt somit noch viel besser in die Blechlaterne.
Dies war die erste dieser Birnen, die wir einbauten und sie hat uns sofort überzeugt. Bei jedem Aus-An wurde sie etwas dunkler und wärmer (von 100%/2700K/4oW  auf 40%/2500K/20W auf 10%/2200K/5W), und wenn wir nach dem Ausschalten ca. 10 Sekunden warteten, wurde sie in der gleichen Helligkeit (oder Dunkelheit) wie zuvor eingeschaltet. Gerade für das nächtliche Aufstehen eine Wohltat, nicht von 100% Licht geschockt zu werden. Die helle Einstellung und auch die mittlere eignet sich wie zuvor perfekt zum Lesen und die dunkle warme Einstellung ist wirklich. 

Während die hellste Einstellung reale 5,5 Watt verbraucht, hat man bei 40% nur noch 4 Watt und bei 10% nur noch 2 Watt Stromverbrauch. Hier der Bildvergleich:


Nun denkt man sicher „das ist ja ganz toll, dass es das gibt, aber was wird das wohl kosten?“, bedenkt man, dass es eine Marken-LED ist PLUS ein Dimmerschalter in einem. Jedoch liegen die Mehrkosten zu derselben Philips-LED ohne Dimm-Möglichkeit bei etwa 40%, zu einer mit Dimmerschalter dimmbaren LED bei etwa 20%. Die 2,50€ Mehrkosten wird mir persönlich die Möglichkeit, eine Lampe zu dimmen, immer wert sein. Auch bei amazon kann man die LED bestellen.

Philips SceneSwitch Matt E27

Diese Birne hat unsere Tochter in ihr Zimmer bekommen. Ihre

Deckenlampe leuchtet zwar schön hell zum Malen am Tisch, aber beim Musik Hören sehr unkuschelig. Also auch hier – Birne rein (die ganz normale Standardbirne mit E27 Sockel). Diese kann von 100%/2700K/60W/reale 8W Konzentrationslicht auf 40%/2500K/25W/reale 5W für den normalen Aufenthalt und gemütliche 10%/2200K/8W/reale 2W gedimmt werden. Auch diese ist bei amazon erhältlich

Tochter und Eltern sind begeistert!


Philips SceneSwitch Filament-Optik E27

Diese LED kommt in einer der Edison Lampenfassungen so richtig zur Geltung. Wir konnten sie leider nur in unserer Küchenlampe testen, Teil des großen Hauptraumes, in der abends auf dem Weg vom Sofa lediglich der Kühlschrank zu finden ist, ohne dass die auf dem Sofa verbleibenden vom blendenden Küchenlicht aus der Filmwelt erweckt werden wollen. Sie kann von 100%/2700K/60W/reale 7,5W auf 40%/2500K/30W/reale 3W für den normalen Aufenthalt und gemütliche 10%/2200K/16W/reale 1,6W gedimmt werden.

Neben diesen Größen und Lichtstärken sind noch weitere erhältlich, von 40W bis 100W als E27, mit Sockeln E14, E27 und GU10.

Wir erproben diese neuen LED Lampen nun seit mehr als 2 Wochen und hatten bislang nicht eine Fehlfunktion. Das Dimmen hat immer zuverlässig funktioniert, ebenso die Merkfunktion. Es ist inzwischen automatisch so, dass man abends schon das Licht noch schnell so umschaltet und ausschaltet, dass man am nächsten Morgen nicht gleich die volle Leistung hat, selbst die Kinder denken schon soweit mit.

Das ist eine richtig geniale Erfindung, die Dimmerschalter überflüssig macht. Dimmerschalter Adé!

Als Mutter kleiner Kinder, die nachts aufwachen und rufen „Maaaamaaaaa, das ist so dunkel!!“, hätte ich persönlich jedoch noch den Verbesserungsvorschlag, noch dunkler abzustufen bis hin zu einem Nachtlicht. Dann könnten auch die Orientierungslichter, die unsere Steckdosenplätze verschwenden, entfallen. Also nach dem 10%igen Kuschellicht gern noch ein 1-2%iges Orientierungslicht, das die ganze Nacht anbleiben kann und nur noch Nulkommairgendwas Watt verbraucht.

WOODS – Holzdekoration und mehr aus nachhaltiger Forstwirtschaft

[Werbung] Hier ist alles aus (hauptsächlich geöltem oder mit Öko-Lasur eingelassenem) Massivholz. Vom Haus außen angefangen über Fußböden, Decke und freiliegende Deckenbalken, Möbel, ja sogar meine Inline-Skates. Mein größter Traum ist wohl eine Badewanne aus Holz…

Als ich das Angebot erhalten habe, zwei Stücke aus dem Hause der Firma WOODS kostenlos zu testen, konnte ich nicht widerstehen.

WOODS ist eine noch recht junge Firma aus Waging am See (das ist irgendwo in Bayern, und als Nordlicht habe ich von diesem Ort noch nie gehört) mit einem Team aus „vier jungen Burschen“, so jung, das sich mich plötzlich alt fühle, die ihre (teilweise angeborene) Leidenschaft für den Rohstoff Holz entdeckt haben. Jeder von ihnen kann sich voll und ganz mit den Produkten identifizieren, denn jeder von ihnen macht alles. Vom Entwurf bis zum Arbeiten an den Maschinen.

Das Holz für ihre Produkte ist aus nachhaltiger Forstwirtschaft und ist natürlich stets 100% Massivholz, das zum Teil sogar aus Holzspenden von Bekannten stammt, wenn diese mal ein besonders schönes Holz finden. Die Produkte werden in echter Handarbeit dort in Bayern hergestellt.

Das Team verkauft ihre Produkte sowohl auf regionalen Märkten als auch auf ihrer Internetseite holzdeko-woods.de. Und natürlich auch bei amazon.

Auf ihrer Internetseite bieten sie sowohl Produkte, die der reinen Dekoration dienen (so zum Beispiel Holzsterne, Herzen, Tannenbäume, Wandbilder, Wandvasen, Teelichthalter, Adventskränze) als auch richtig praktische Dinge an (z.B. Garderoben, Tabletständer, Schlüsselbretter). Die verwenden Holzarten sind dabei stets einheimisch, aber wirklich umfangreich. So ist im Sortiment Esche, Fichte, Eiche, Zirbe (*schäm* ich musste nachforschen, das ist eine Kiefernart), Nussbaum, Birke, Ahorn und Altholz. Mal mit Rinde, mal ohne.

Die Designs sind hauptsächlich schlicht gehalten. Also kein Geschnörkel ala Landhausstil (obwohl es optisch auch hierzu passen würde), sondern schlicht, modern, elegant. Klare Formen, klare Winkel. Das Holz an sich ist lebendig genug. Eine Naturschönheit. Weniger ist hier mehr. Behandelt nur mit Leinöl.

Manche der Deko-Gegenstände sind jedoch auch sehr verspielt, in Kombination mit Filzmotiven und mit Band umwickelt werden zum Beispiel hübsche Teelichthalter angeboten. Aber auch hier ist dort, wo nicht die Rinde sichtbar ist, das Holz sauber verarbeitet. Nur die Produkte aus Altholz, so zumindest das dazu geschenkte Holz-Herz sind teilweise noch sägerau bzw. durch die alte abgenutzte Holzoberfläche auch gar nicht behandelbar, da sonst die abgenutzte Optik verloren ginge. Bei den Altholz-Wandbildern wird der Kontrast zwischen Altholz und dem Neuen darunter gekonnt in Szene gesetzt.

Ich durfte mir zwei Sachen aussuchen, und obwohl die Entscheidung nicht leicht war, denn es ist ja alles so hübsch, und eigentlich würde ich am liebsten alle Holzarten mal erfühlen, habe ich mich für eine 4er Garderobe (wir sind ja zu viert) sowie ein Schlüsselbrett aus Eichenholz entschieden, damit es schön zusammen passt. Als wandelndes Chaos suche ich, wenn ich los muss, häufiger (ok eigentlich immer) mal meinen Schlüssel, den ich meist irgendwo hin gelegt habe. Die klassischen Schlüsselbretter mit dünnen Häkchen dran sind mir ein Graus, und diese Idee, das ganze magnetisch zu lösen fand ich genial.

Alles wurde fein säuberlich in Luftpolsterfolie geschützt geliefert. Die Garderobe wurde auseinander gebaut geliefert und bei mir lag auch noch ein kleines Dankeschön-Herz aus Altholz dabei. Das Schlüsselbrett ist ja nur ein einziges Stück Holz. Hier also kein Zusammenbau nötig.

Das Holz der beiden Produkte ist glatt und wirklich sauber gearbeitet. Die Kanten sind gleichmäßig gefast, und es steht auch an den Bohrlöchern kein einziger Splitter heraus, also selbst die Bohrlöcher sind glatt wie ein Babypopo 😉 Hier hat sich wirklich jemand Mühe gegeben, perfekte Handarbeit zu leisten, das kann man sehen, und es ist gelungen.

Das Schlüsselbrett kommt mit Bohrschablone, sowie Schrauben und Dübeln für Mauerwerk. Bei Holzständerwerk wie bei uns sollte man vielleicht eher zu passenden Hohlraumdübeln greifen, wenn man nicht ohnehin gerade einen Holzständer an dieser Stelle hat. Die Schrauben müssen sehr weit rein, dann kann man das Schlüsselbrett verdeckt drauf schieben. Man hat also wirklich nur dieses schlichte „Holzbrett“ an der Wand hängen.


Dann kann man auch schon seine Schlüssel anhängen. Die starken Magneten auf der Rückseite können eine ganze Menge tragen. Wir haben so einen großen „Sammelschlüsselring“ mit den ganzen Zimmer- und Schuppenschlüsseln, also mit sicher 10 großen Schlüsseln dran, selbst der hält hier zuverlässig.


Nicht so gut (also eigentlich gar nicht) halten unsere Autoschlüssel von VW. Auch wenn sie mit Metall sind – das Metall ist nicht magnetisch. Man muss sich hier also mit einem Schlüsselring aushelfen, dann geht es problemlos.

Mitgeliefert wird auch eine kleine Metallkugel, damit man Notizen oder z.B. einen Brief, der dringend mit zum Briefkasten genommen werden muss, anhängen kann. Es sieht wirklich lustig aus, wenn eine Kugel am Holzbrett hängt, weil das ja eigentlich gar nicht möglich ist 😀

Die Anleitung der Garderobe ist auf Deutsch und leicht verständlich. Zuerst muss man an der Wand die Löcher markieren und in 8mm bohren, dann die mitgelieferten Fischer-Dübel hinein drücken (bei Mauerwerk. Bei Holzständerwerk wie bei uns sollte man vielleicht eher zu passenden Hohlraumdübeln greifen, wenn man nicht ohnehin gerade einen Holzständer an dieser Stelle hat). Dann soll man die mittleren zwei Garderobenhaken anbringen mit den mitgelieferten Schrauben und Fächerscheiben und dem ebenfalls mitgelieferten Inbus-Schlüssel. Falls eine Schraube oder Unterlegscheibe verloren geht – gar nicht schlimm, denn es wird reichlich Material mitgeliefert 😉 Durch die Garderobe hindurch soll man nun die Wandschrauben mit dem – ebenfalls mitgelieferten – Torx-Schlüssel in die Dübel eindrehen und am Ende auf diese Schrauben die äußeren zwei Garderobenschlüssel aufschrauben. Die äußeren Haken hängen somit eigentlich direkt an der Wand und nicht an der Garderobe.

Die Haken der Garderobe sind eckig und rund erhältlich, ich habe mich aber für die runde Form entschieden. Sie sind ausreichend tief auch für dickeren Kram wie Rucksack und vorn ist noch einmal ein senkrechter Nippel, damit die Sachen nicht runter rutschen können (was bei unseren anderen Garderoben häufiger mal passiert, gerade wenn man auch Taschen mit aufhängt :()

Die Montage gelingt leicht und es ist eine ganz tolle verdeckte Befestigung, sodass die Optik auch nach Montage schlicht und elegant bleibt.


Ich bin von der Qualität wirklich begeistert, zwei richtig tolle super sauber handgefertigtes Schmuckstücke, die perfekt zu unserem Lehmputz und der sonstigen Einrichtung (wenn auch von dieser kein einziges Stück SO ordentlich verarbeitet ist) passen. Klar, etwas teurer als Garderoben vom großen Möbelhaus mit den vier Buchstaben, aber dafür einwandfrei von Hand verarbeitet und aus nachhaltiger Forstwirtschaft.


Und es strahlt förmlich aus, dass es mit Liebe gemacht wurde <3

Ich hoffe sehr, dass das Sortiment von WOODS noch erweitert wird und hier bald weitere praktische Dinge für die Wohnung zu haben sind, die so durchdacht sind wie das Schlüsselbrett.

Staubsaugerroboter mit Wischfunktion – Ecovacs Deebot DM81Pro

[Werbung] Ich freue mich riesig, endlich mal einen Staubsaugerroboter testen zu dürfen, sogar einen mit Wischfunktion. Der Reviewclub stellt mir für einen ausführlichen Test für einige Wochen einen Ecovacs Deebot DM81Pro von der Firma Ecovacs kostenfrei zur Verfügung. Danach muss ich ihn (leider) zurück geben.

Bei unserer 80 Quadratmeter großen Wohnung kann man von einem wirklich erschwerten Testegelände sprechen, denn wir haben zwei Krümelmonster im Haus, zwei richtige Hausdrachenkinder, die gar nicht einsehen, ihre Schuhe ausziehen zu müssen, wenn sie von draußen kommend „nur mal kurz was holen“ müssen. Auch mit dem Aufräumen ist es so eine Sache…es gibt Playmobil-Einzelteile, Spielzeugautos und alles mögliche an Spielzeug, das selten brav weggeräumt ist, einzelne Socken, die unter dem Sofa verschollen sind, und wegen der beengten Platzverhältnisse auch viele Nischen und einen kleinen Esstisch mit verschiedenen Stühlen. Ja, es steht leider sogar der Wäscheständer im Wohnzimmer, seit wir das zweite Kinderzimmer eingerichtet haben. Ein weiterer schwieriger Test für den Kleinen sind meine einen Meter langen Haare, die hier und da herum liegen.

Der Deebot DM 81Pro hat einen Durchmesser von 34,8 Zentimeter und ist  7,9cm hoch und hat einen modernen silberfarbenen Look. Ein wirklich sehr niedliches Ding, das meine Kinder sofort „Staubi“ getauft haben. Der Saug-Wisch-Roboter hat eine „5-Stufen-Reinigung“, denn er kann fegen, Schmutz lösen, saugen und sowohl feucht, als auch trocken wischen. Er ist für Teppich und Hartboden geeignet. Er ist für Tierhaare und hat einen HEPA Filter.

Geliefert wird der Roboter vorsichtig verpackt in einem großen Karton mit folgendem Inhalt:

  • Bodenreinigungsroboter
  • Ladestation
  • Staubbehälter
  • Wassertank / Wischaufsatz
  • 2 Wischbezüge
  • Fernbedienung inkl. Batterien
  • Messbecher
  • Reinigungswerkzeug (in der Klappe)
  • 1 Ersatz-Filter
  • 2 Seitenbürsten zum direkten Anbau sowie 2 Ersatz-Seitenbürsten
  • 1 Akku für den direkten Einbau
  • Benutzerhandbuch


Dem Lieferumfang sogar mit Ersatzteilen kann man hier erst einmal volle Punktzahl geben, ebenso der detaillierten Anleitung in tadellosem Deutsch.

Vor der Nutzung wird diese natürlich erst einmal gründlich gelesen. Da geht es auch schon los…

Räumen Sie den zu reinigenden Bereich frei. Entfernen Sie Stromkabel und kleine Gegenstände, in denen sich das Gerät verfangen könnte, vom Boden (…) Achten Sie darauf, dass Vorhänge, Tischdecken u.ä. nicht bis zum Boden herunter hängen.

UFFZA! Also jeden Tag den Stecker meines Massagesessels ziehen sowie das der Stehlampe im Schlafzimmer? Jeden Morgen die Gardinen der Terrassentür nicht nur öffnen sondern auf den Sessel HOCH legen? Die Sofadecke schmaler nähen, damit sie nicht vom Sofa herunterhängt? Die Kinder dazu bekommen, ihre Spielsachen nicht herum liegen zu lassen…jeden Tag zur gleichen Zeit? Tja…wie bitte das? So anspruchsvoll ist unser Standardstaubsauger nicht. Da sauge ich einmal hier, schubse das Kabel zur Seite und sauge weiter. Eigentlich sollte der Roboter ja Arbeit abnehmen und nicht mehr Arbeit machen. Eine automatische Einstellung kann ich mir da ja direkt von der Backe schmieren…

Nun muss der Roboter erst einmal zusammen gebaut werden. Das geht leicht und die Anleitung ist super ausführlich. Die Schutzfolien vom Transport ab, Akku rein klicken, die Seitenbürsten rein klicken und eigentlich ist er nun schon bereit für die Abfahrt.

Vor der Benutzung sollte Staubi aber erst einmal aufgeladen werden. Ganze 4 Stunden. Dafür muss man erst einmal einen geeigneten Aufstellungsort finden. Nach vorn sollen 1,5 Meter Platz sein, zu den Seiten 0,5 Meter.  Alle derartigen Orte sind bei uns entweder in der allerallerletzten Ecke oder aber sie liegen zentral im Haus, mitten im ortsbekannten Bobbycar-Parcours um unseren Esstisch herum. Ich habe mich nun für einen Aufstellort etwas abseits schräg entschieden, also wo man nicht direkt drauf tritt im Eifer des Bobbycar-Rennens, aber einigermaßen zentral.


Nebenbei kann man dann schon einmal die Fernbedienung studieren, die Ecovacs App aus dem App Store herunter laden und die Uhr stellen. Beim Bestätigen der Uhrzeit ist Staubi jedoch direkt los gefahren, die App sagt mir, der Akku ist fast voll, also hat er schon direkt eine Ehrenrunde durchs Haus gedreht.

Mit der Fernbedienung lässt sich die Uhr stellen, eine feste Uhrzeit einstellen, zu der der Roboter automatisch los fährt, sowie die verschiedenen Modi der Reinigung starten: Auto-Modus (=auch wenn man die Taste am Roboter selbst drückt), Randreinigung, Punktreinigung, Intensivreinigung (er fährt dann schneller) und zum WLAN verbinden und der Roboter nach Hause schicken. Außerdem gibt es Richtungstasten, mit denen man den Roboter auch manuell steuern kann.

Die Verbindung mit dem WLAN Netzwerk über die App hat nicht sofort geklappt, aber nach einigen Malen „Anstoßen“ der Netzwerkverbindung konnte ich in der App endlich den Roboter finden. Hier kann man ebenfalls die Möglichkeit, den Roboter zu steuern und in die verschiedenen Modi zu versetzen. Außerdem lässt sich hier eine Zeit einstellen, sowie ein Putzprotokoll aufrufen. Man kann also sehen, wie viele Minuten der Roboter wann unterwegs war. Außerdem kann man ablesen, wieviel Prozent ihrer Lebenszeit die Zubehörteile (Bürsten + Filter) noch vor sich haben, bevor sie ausgetauscht werden müssen. Eine Kartierung ist bei diesem Modell jedoch nicht dabei.

 

Nun aber zum Roboter und dem, was er so kann:

drückt man auf den Knopf (natürlich erst, nachdem man Hindernisse aus dem Weg geräumt hat wie z.B. die herunterhängende Gardine), fährt der Kleine brav los, die Seitenbürsten drehen sich, die Bürste unten ebenso und er saugt auch. Die Lautstärke ist angenehm genug, um sich nicht ablenken zu lassen, wie eine nachlüftende Mikrowelle etwa, das Gerumpel hört man mehr. Er fährt (im Auto Modus) total zufällig, so kann es sein, dass er eine Ecke 10 mal putzt, eine andere Stelle gar nicht. Er stößt gegen die eine Wand, dreht sich um ein paar Grad, fährt zurück. Ich konnte noch kein Muster erkennen, manchmal fährt er auch ein paar Zentimeter rückwärts und immer mit Dreh nach rechts etwas an der Wand entlang, dann irgendwann nicht mehr. Mal stößt er gegen die Stühle und Wände, mal hält er ein paar Zentimeter davor an und wendet. Mal wendet er auch auf freier Fläsche.

Große Körner werden manchmal aufgesaugt (bis zur Größe etwa einer Erdnuss kann er die Teile durchaus aufnehmen), manchmal jedoch auch von den Seitenbürsten durch die Gegend geschossen. Man denkt sich erst, das kann ja gar nix werden, doch nach seinen erstaunlichen zwei Stunden 15 Minuten, die er mit einer Akkuladung durch die Gegend fahren kann, ist in unserem ca. 40 Quadratmeter großen Küchen-Ess-Wohnzimmer kaum noch etwas zu sehen. Obwohl ich den Tag davor erst mit unserem Kärcher-Monster mit 2100Watt durch gesaugt habe, ist der Staubbehälter fast voll. Berührt man hinter Staubi den Boden, so fühlt man nur selten noch mal ein paar Krümel, es sieht dann auch wirklich ordentlich aus. Mit der Reinigungsleistung selbst bin ich voll und ganz zufrieden.


Wäre da nur nicht die wüste Fahrweise, sodass manche Stellen ausgelassen werden. Das hat ein wenig etwas, wie wenn meine Kinder auch mal staubsaugen wollen. An manchen Tagen gefällt ihm unser Schlafzimmer so gut, dass ich ihn nach einer Stunde aussperren muss, sonst würde er immer wieder hinein fahren.

Auch mit der Punktreinigung kommt man hier nicht so recht weiter. Sie ist einerseits zu klein (der schlimmste Dreck unter dem Tisch zieht sich über ca. 1,50m x 2m hin). Das Müsli wird bei der engen Spirale erst mal auf weitere 50cm Umkreis verteilt (weggeschossen), der Radius der Punktreinigung ist leider nicht groß genug, um das wieder einzusammeln, und kurioserweise findet man den Roboter auch mal zwei Meter entfernt, noch immer im Kreis fahrend, wieder. Meine Lösung hier ist jetzt, ihn unter dem Tisch einzusperren, denn durch die Stühle kommt er nicht durch.

Allerdings stellt sich hier dann wieder die Frage, was schneller geht. Ihn 20 Minuten unter dem Tisch einzusperren oder einfach in einer Minute kurz mit dem klassischen Staubsauger den Staub beseitigen?

Auch den Modus Kanten abfahren macht er ganz brav, immer im Kreis herum. Beim Intensivmodus ist er hörbar lauter, aber auch schneller. Die Absturzsensoren funktionieren so gut, dass ich ihn auch schnell mal den Schuhschrank oben drauf absaugen lassen kann. Er guckt dabei schon ein paar Zentimeter über, dass man Angst bekommt, legt dann jedoch brav den Rückwärtsgang ein.

Das gravierendste Problem bei uns ist jedoch das der Hindernisüberwindung. Der Roboter sollte selbständig in seinen fast 2 Stunden Betriebszeit die Wohnung reinigen, während ich am Schreibtisch ungestört meiner Arbeit nachgehe. Jedoch muss ich pro Stunde mindestens 10 mal, eher 20 mal runter laufen und den Roboter retten. Laut Ecovacs kann er Türschwellen von 1,6cm überwinden. Man sollte meinen, höhere Schwellen werden dann einfach als Hinternis gesehen, aber nein. Staubi rafft ganz einfach nicht, dass er da nicht rüber kommt. Immer und immer wieder versucht er eisern, doch irgendwie über die Türschwelle zum Hauswirtschaftsraum zu gelangen, oder im Wohnzimmer über die Füße des Wäscheständers, oder über den Fuß des Sessels im Zimmer meines Sohnes, oder auf die Fußmatte vorn. Und da er ja nicht nach System fährt, sondern völlig wirr, ist es spätestens alle 10 Minuten mal wieder so weit. Er liegt da oben auf dem Rohr des Wäscheständers und kommt weder in der einen noch der anderen Richtung wieder runter, und piept dann hilfesuchend. Teppichkanten mag er ebenfalls nicht.

Und das ist dann der Punkt, wo ich mich frage, wie viel Arbeit nimmt er mir denn nun ab?

Wo ich ihn sehr loben muss, und wo er wirklich Arbeit abnimmt, ist z.B. im Schlafzimmer unter dem Bett sowie in der Küche. Dort passt er nämlich super drunter, und dort wurde wohl seit Jahren nicht mehr so gründlich gesaugt, da man immer nur raten kann, wo sich die Staubsaugerdüse gerade befindet. Hierfür ist er wirklich hilfreich. Dieses ganze „auf den Boden legen und unter das Sofa gucken“ entfällt.

Und ja, wir gewöhnen uns aneinander, so stellt man inzwischen automatisch vor Aktivierung einen Stuhl auf die Schwelle, den Wäscheständer ganz an die Wand, eine gefüllte Wäschekiste auf den anderen Fuß des Wäscheständers und legt die Gardine hoch. Aber hübsch ist das so nicht, mit hoch gelegter Gardine und Stühlen im Haus verteilt.

Die Wischfunktion ist ein netter kleiner Zusatz. Man füllt dazu den Wasserbehälter mit dem 100ml fassenden Dosierbecher. Die ganzen 100ml passen nicht rein. Das Wasser wird dann über ca. 15-20 Minuten gleichmäßig an das Wischtuch abgegeben und zieht einen eher ungleichmäßigen feuchten Film hinter sich her. Wer von einen perfekt gewischten Boden träumt, ist hier definitiv falsch, aber wenn er immer ein bisschen wischt, dann ist es auf jeden Fall sauberer, als wenn er nicht wischt. Das Wasser ist jedoch leider wirklich schnell leer und das merkt man nicht sofort, wenn man ihn selbständig seine Arbeit verrichten lässt.

Nach getaner Arbeit = Akku leer (und ich möchte noch einmal seine Ausdauer loben!) ist er leiser, es drehen sich nur noch die Seitenbürsten und er sucht seine Ladestation. Und sucht. Und sucht. Das dauert auch schon mal so 10-15 Minuten, denn er sucht sie nach dem gleichen System, wie er reinigt. Mit gar keinem. Er muss schon zufällig, nachdem er alle Räume etwas durchsucht hat, in genauem Sichtkontakt zur Ladestation sein, damit er sie erkennt und dorthin fährt. Auch wenn er sie während der Reinigung schon dreimal umgefahren und von der Stelle geschoben hat, er merkt sich das nicht, wo sie war.

Dann muss der Staubsaugerroboter noch gewartet werden: der Behälter lässt sich leicht leeren und auch auf Playmobil-Teile überprüfen. Doch nun kommt das volle Ausmaß meiner 1 Meter langen Haare zum Vorschein: sie haben sich wild um die Hauptbürste und sogar die Seitenbürsten gewickelt. Und wenn die Kinder mal eine Schnur haben herum liegen lassen, dann auch die. Diese lassen sich von den Seitenbürsten sehr leicht entfernen, bei der Hauptbürste kommt hier das mitgelieferte Werkzeug mit einem kleinen Cutter dran zum Einsatz. Doch selbst hiermit ist es nicht leicht, überhaupt hinter die eng gewickelten Haare zu greifen, vor allem ganz an der Seite, wo sie hauptsächlich sitzen, kommt man nicht drunter. Nach einer Woche des Einsatzes sind etwa 3-5% der Lebensdauer der Bürsten „runter“.


Ich habe auch den Stromverbrauch überprüft. Wird der Staubsauger geladen, verbraucht er zwischen 13 und 15 Watt. Die Ladestation verbraucht durchgehend ca. 2,5 Watt. Auch Nachts mit aufgeladenem und angedocktem Staubsaugerroboter. Ich finde, hier könnte man bei Andocken und voller Ladung auch in einen ökonomischeren Standby-Modus schalten. Pro Tag habe ich, eingesteckt, etwa 0,1kWh verbraucht (inkl. Aufladen nach kompletter Reinigungsphase). Das sind im Jahr keine 40kWh und etwa 10€ Stromkosten im Jahr.

Zusammenfassung in Stichpunkten:

positiv:

  • Reinigungsleistung
  • Absturzsensoren
  • Optik
  • großer Staubbehälter
  • unglaubliche 2h 15 min Akkuleistung

negativ:

  • Hinderniserkennung / Festfahren
  • zufällige Fahrweise
  • Haare umwickeln die Bürste

Mein Fazit: es ist schon eine Arbeitserleichterung, das Prinzip „Staubsaugerroboter“ finde ich super, gerade an schwer zugänglichen Stellen (unter irgendwas), sodass nun ein „besserer“ auf meinem Test-Wunschzettel steht, der mit System reinigt.

Diesen hier würde ich aufgrund seines zufälligen Reinigungssystems und seines Umgangs mit Hindernissen nicht unbedingt weiter empfehlen, zumindest zu unserem Haushalt mit engen Passagen und vielen Gegenständen passt er nicht ganz. Für meine langen Haare muss ich recherchieren, wie andere Staubsaugerroboter hiermit umgehen können.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis jedoch ist trotz der Mängel spitzenmäßig!

Vor allem ist die Motivation größer, manche Dinge weg zu räumen, denn sonst kann er nicht fahren, sodass die Wohnung selbst dort, wo Staubi heute noch nicht war, deutlich ordentlicher aussieht. Er wird mir definitiv fehlen.

zomake 20l Falt-Rucksack

[Anzeige] Wer kennt das nicht? Morgens los mit Jacken, in die man alles nötige hinein bekommt, Nachmittags ist es dann so heiß, dass man die Jacken lieber auszieht. Oder man findet beim Einkaufen mal wieder mehr als man eigentlich einkaufen wollte. Oder man fährt in den Urlaub und hat mit dem Koffer in der Bahn eigentlich genug zu tun. Soll man dann auch noch einen Rucksack für Tagestouren mit bekommen?

Dafür ist dieser Rucksack von ZOMAKE ist wirklich sehr praktisch. Er kommt in einer kleinen hand-großen Tasche mit „Henkel“, wodurch man ihn z.B. mit einem Karabiner an der Hose befestigen kann.

Deren Reißverschluss geöffnet kann man einen kompletten 20l Rucksack (erst noch auf links gedreht) herausholen. Das geht wirklich blitzschnell (ca. 30 Sekunden).

Dann hat man einen vollwertigen, gute 45 x 25 x 15 cm großen, sehr leichten Rucksack, der allerhand aushält.

Und das auch noch mit mehreren Fächern: einmal das große Hauptfach. Darin, am Rücken, befindet sich noch eine Innentasche (diese war vorher die Aufbewahrungstasche), die sich super für Wertsachen nutzen lässt. Außen vorn noch eine Reißverschlusstasche für kleines Dringendes (Taschentücher) und an den Seiten noch jeweils 2 Netztaschen für die Trinkflasche. An den äußeren Reißverschlüssen sind kleine dezente Reflektoren. An der Oberseite ein stabiler Griff, am Rücken zwei breite Schulterriemen von 6,5cm Breite.



Der Rücken ist natürlich nicht gepolstert (sonst würde man den Rucksack nicht so klein zusammen bekommen), sodass die Milchpackungen schon etwas im Rücken drücken, aber der Einkauf ist allemal bequemer zum Auto zu transportieren als mit einer Tragetasche, die in den Händen schneidet.

Gleichzeitig hat das alles auch noch Stil.
Alles in schwarz mit grau gehalten, und auch das Logo stört nicht die zurückhaltende klassische Optik, ganz anders als die oft qietschbunten Muster der Falt-Einkaufstaschen. Dieser Rucksack passt zu jedem Kleidungsstil, von sportlich bis geschäftlich.

Ebenso schnell wie auffalten, kann man ihn auch wieder verpacken. Ich werde meinen ab jetzt immer dabei haben (anstelle der Stofftaschen, die ich bisher in meine Jackentasche gestopft hatte).

 

Dieser Rucksack wurde mir kostenfrei zum Testen zur Verfügung gestellt, was nicht meine Meinung beeinflusst.

GARSA 300 Liter Premium Gartensack – riesig und robust

Bei über 1000qm Garten ist unsere Komposttonne nach einem Nachmittag Unkraut ziehen oder Rasen Mähen immer doppelt und dreifach voll und ich muss den Kram bis zur nächsten Leerung irgendwo zwischenlagern. Freundlicherweise hat Firma GARSA mir die Lösung dieses Problems kostenfrei zugesendet. Und zwar einen ihrer riesigen und robusten Premium Gartensäcke.

Mit solch einem Gartensack von GARSA (oder gar dreien) ist es nun nicht mehr die volle Tonne, die den Feierabend einläutet, sondern der Hunger, denn wir haben es nicht geschafft, auch nur einen an einem Nachmittag voll zu bekommen.

Diese Gartensäcke kommen zusammengefaltet und man muss oben erst einen Ring einziehen (was ganz schnell geht), damit der Sack brav offen bleibt und dann Unmengen and Gartenabfällen schluckt. Sie sind wirklich gigantisch mit ihren 300 Litern, viel größer, als ich gedacht hätte.

Die Säcke sind aus PP-Gewebe, das jedoch von der Innenseite laminiert ist – innen ist das Gewebe also eine Fläche. So bleiben z.B. Rosendornen oder spitze Staudenreste nicht an dem Gewebe hängen.

Die 4 Griffe sind – im Gegensatz zu manch anderem Gartensack! – einige Male über Kreuz vernäht. Ich habe mal so dran gerissen, da tut sich nix, sie halten bombenfest. Mit den zwei unteren Griffen kann man den Inhalt dann auch toll auskippen (davon abgesehen, dass 300 Liter nicht in unsere 80Liter Komposttonne passen…)

Nun müssten sie sich nur noch von selbst füllen….

Dieser Artikel wurde mir kostenlos zum unvoreingenommenen Testen zur Verfügung gestellt. Bei amazon im 3er Pack erhältlich.

Braun IPL Silk Expert BD 3005, mein neues Blitzdings!

Im Rahmen einer Teilnahme bei den Konsumgöttinnen darf ich für die nächsten Wochen den Braun IPL Silk Expert BD 3005 kostenfrei testen.

Die Freude meinerseits ist natürlich groß, da ich wirklich neugierig auf das Ergebnis bin und wir schon mehrfach überlegt hatten, ob sich die Anschaffung lohnt. Normalerweise epiliere ich unter Schmerzen die Beine, habe als Dank für die Mühe zusätzlich eingewachsene Haare, deren Narben seit Jahren nicht verschwinden wollen. Unter den Achseln ist bei mir wegen der Schmerzempfindlichkeit ausschließlich Rasieren möglich gewesen.

Was ist IPL?

IPL bedeuted Intense Pulsed Light, also ein „Intensiver Lichtimpuls“, der vom Melanin im Haarfollikel und der Wurzel absorbiert wird, dort in Wärme umgewandelt wird, wodurch der Wachstumszyklus des Haares unterbrochen wird.

Für wen ist IPL geeignet?

Die Anwendung ist möglich bei heller bis mittlerer Haut mit gleichzeitig möglichst dunklen Haaren. Bei rothaarigen, hellblonden und weißen Haaren geht es mangels Melanin nicht, bei sehr dunkler Haut würde zu viel Licht absorbiert, bei sehr heller Haut sollte es ebenfalls nicht angewendet werden. Mit meiner relativ hellen (nicht bleichen), aber leicht zu bräunenden Haut bei dunkelblonden Haaren falle ich hier genau rein.

Das Tolle beim Braun IPL Silk Expert 3 ist, dass die Lichtintensität automatisch dem Hautton angepasst wird. So erhalten z.B. die sonnengebräunten Armaußenseiten weniger intensives Licht als der Bereich unter den Achseln.

Wo kann IPL angewendet werden?

Frauen: Arme, Beine, Achseln, Bikinizone, Gesicht. Männer: vom Hals abwärts, nicht für den Bart. Nicht direkt im Genitalbereich oder auf den Brustwarzen, Kopfhaut, Augenbereich, Leberflecken, nicht im Bereich von Verletzungen, Sonnenbrand, Tattoos, Hauterkrankungen wie Schuppenflechte.

Wie oft wird IPL angewendet?

In der Anfangsphase, d.h. in den ersten 4-12 Wochen soll man das Gerät einmal in der Woche anwenden. Eine häufigere Anwendung bringt keinen Vorteil. Danach reichen je nach persönlichem Haarwachstumszyklus Erhaltungsanwendungen von ca. einmal im Monat bis hin zu einmal im Jahr.

Nun aber zu genau diesem Gerät, dem Silk Expert 3, selbst, das ich kostenfrei zum Test erhalten habe, um – selbstverständlich – unvoreingenommen zu berichten.

Das gute Stück kommt in einem hübschen Karton mit den wichtigsten Infos bedruckt und präsentiert sich hinter dem Deckel erst einmal in seiner ganzen Pracht. Auf den ersten Blick sieht er aus, wie ein Silk Epil, der die doppelte Größe hat. Wirklich ein riesiges Ding mit guten 20cm Länge, 7cm Breite und über 300g Gewicht. Braun-typisch designed in weiß lila. Ich persönlich würde mir da mal schickere Farben wünschen als diese Mädchen-Farben (und es gibt ja auch ein paar Kerle mit Bärenpelz auf dem Rücken, die das Teil vielleicht verwenden wollen), aber naja, solange es funktioniert und er noch klein genug ist, um nach der Benutzung im Schrank zu verschwinden, alles gut.

Erst unter einer weiteren Abdeckung befindet sich das Zubehör: Anleitungen auf Deutsch und in so ziemlich allen Weltsprachen, Netzkabel, Netzstecker und eine ganz furchtbar chemisch stinkende graue samtige Aufbewahrungstasche, die eine Trennwand hat, damit nichts zerkratzt. Und das wars auch schon. Keine tausend Aufsätze, Bürstchen und wasnichtalles.

Ebenso simpel auch die sonstige Bedienung. Der Silk Expert 3 hat einen kleinen Knopf, um den Sensitiv-Modus einzustellen und einen großen zum Blitzdingsen.

An der Seite ist noch eine Lichtleiste, auf der man die drei Intensitätsstufen sehen kann, mit denen geblitzdingst werden soll. Ein kurzer Test zeigt: meine normale Haut würde mit voller Kraft behandelt, meine Armaußenseiten nach der schönen Urlaubswoche am Bodensee nur noch mit Intensitätsstufe 2.

Vorn sind zwei Kontaktsensoren links und rechts sowie die winzige nur 3 x 1cm große Öffnung, aus der der Blitz geschossen kommt.

Den großen Knopf kann man nun kurz drücken für einen präzisen Blitz (Präzisionsmodus), oder einfach gedrückt halten und dabei weiter zeihen (Gleitmodus). Ich habe gemäß der Anleitung auch gleich einmal im Sensitivmodus (kleiner Knopf – Lampe an) meinen Arm zweimal nebeneinander geblitzdingst, und mich ziemlich erschrocken, weil das wirklich hell und rot blitzt *ZING* (bei den rasanteren Fahrern unter uns dürfte das böse Erinnerungen an Strafzettel wach rufen) und auch…wärmer…wird. Aber das war auch alles, keine weitere Reaktion seitens meiner Haut.

Doch erst einmal einen Gang zurück. Zuerst ist eine Rasur fällig! Epilieren geht auch.

Achseln und Beine rasiert (über weitere Körperbereiche werde ich nicht berichten), konnte ich es dann zum ersten Mal richtig anwenden. Im Gleitmodus brav die Unterschenkel von unten nach oben. Dies ist nicht besonders schwer. Hier ein Video dazu.

Folgendes ist festzustellen:

  • Es tut nicht weh, es ist angenehm warm, gegen Ende fast zu warm, aber nie im unangenehmen oder gar schmerzhaften Bereich, sodass ich eine Pause einlegen müsste. Wer vorher epiliert hat, wird dies als Wohltat empfinden.
  • Das Blitzen stört etwas in den Augen, weil man ja gleichzeitig auch hingucken muss, um nichts auszulassen
  • Ich bin, so im Gleitmodus, sehr unsicher, ob ich den Silk Expert 3 langsam genug bewegt habe, oder ob ich vielleicht immer einen Zentimeter ausgelassen habe. Durch das starke Blitzen kann man so genau auch nicht gucken. Auf meinem Video sehe ich deutlich, dass ich immer ein bisschen ausgelassen habe, in Aktion von oben konnte ich das nicht so gut sehen.
  • Im Bereich des Schienbeines ist der Radius meiner eigentlich eher kräftigen Beine zu gering – er löst nicht aus, weil nicht beide der Kontaktflächen links und rechts Hautkontakt haben. Hier muss man das Gerät dann so diagonal halten, bis es klappt
  • anders als beim Rasieren und Epilieren kann man nicht erkennen, wo man schon war, und ob es ordentlich genug war.
  • für einen Unterschenkel benötigt man ca. 8 Minuten.
  • nach Anschluss des Kabels lüftet das Gerät, ein bisschen wie ein Fön vom Klang, aber kein Vergleich zum Epilieren. Man kann das blitzdingsen ruhigen Gewissens auf den Abend verlegen, ohne dass die Kinder aus dem Bett fallen.
  • auch im sonst so empfindlichen Achselbereich keinerlei Schmerzen.

Der Silk Expert 3 kann in seinem Leben übrigens über 250.000 Lichtimpulse aussenden und soll so über einen Zeitraum von bis zu 12 Jahren leben, ohne dass man irgendwas wechseln muss.

Ganz so lange wollte ich jedoch nicht warten, von einem sichtbaren Ergebnis zu berichten. Ich bin schon sehr gespannt, ob in etwa einem Monat schon etwas (bzw. nichts = keine Haare) zu sehen sind.

Um keine Anwendung zu verpassen, habe ich mir noch die Braun Silk Expert App für das Smartphone heruntergeladen, auf die der Umkarton hinweist. Diese soll sicherstellen, dass man keine der wöchentlichen Anwendungen vergisst, außerdem gibt es jede Menge Wissen und Videos bzgl. IPL allgemein und dem Silk expert. Die App ist auf den ersten Blick nicht allzu übersichtlich, da der Wissensteil klar im Vordergrund steht, mit etwas Herumsuchen kann man jedoch unter einem der 10 Menüpunkte einen Anwendungsplan erstellen „Planen Sie Ihre Anwendungen“, und hat unter einem weiteren einen „Anwendungskalender“ in dem man z.B. die abgeschlossenen Behandlungen sowie die nächsten Behandlungen sehen kann.

Nach der dritten Anwendung

Ich habe mich jetzt mit dem IPL Gerät dreimal geblitzdingst. Inzwischen brauche ich für ein Bein nur noch ca. 6 Minuten, weil ich weiß, wie ich es am besten halten muss, um gut einmal rum zu kommen, und wie schnell ich das Gerät fortbewegen muss, um – zumindest denke ich das – nichts aus zu lassen. Es ist Mücken-Hochsaison, und an manchen unbemerkten Mückenstichen hat es schon etwas heiß gebrannt, da muss man aufpassen. Das zweite Mal war meine Rasur schon 2 Tage her und ich dachte, das muss nicht noch mal extra, da wurde es auch teilweise etwas heiß. Die Haare sollten also schon frisch kurz sein.

Ich finde jedoch noch nicht, dass ich spürbar/sichtbar weniger Haare habe. Daher gehts weiter mit der wöchentlichen Anwendung.

Die Silk Expert App hat mich leider nicht an die sonntägliche Prozedur erinnert. Ich habe natürlich auch so dran gedacht. Die Einstellungen (Mitteilungen sind aktiviert) habe ich noch einmal überprüft. Keine Ahnung, woran das nun genau liegt.

Nach der fünften Anwendung

Ich habe mich inzwischen fünfmal geblitztdingst, die Haare wachsen seitdem wieder nach, damit ich gut vergleichen kann, und ich sehe jetzt endlich einen Unterschied! An manchen Stellen an meinen Beinen bleibt das Haarwachstum nun tatsächlich aus. Es ist sehr unregelmäßig, an den meisten Stellen wachsen die Haare nach wie vor, doch streifenweise oder fleckenweise fehlen die Haare gänzlich. Es scheint also endlich anzufangen zu wirken!  Unter den Achseln bei mir noch keine Veränderung, bei meinem Mann mit käsiger Haut und dunkelbraunen Haaren, der in diesem Bereich auch testet, hat ebenfalls diese Fleckenbildung begonnen.

 

Ich werde weiter berichten, wann wir endlich aussehen wie ein zweibeiniger Nacktmull…

YOU® Natürlich stark

Ich darf diesen Monat die neuen YOU® Natürlich stark Putzmittel über die Seite YOU®-Tester  kostenfrei testen und habe ein riesiges Paket zugesendet bekommen, und zwar Spülmittel „ultra fettlösend“ in den Duftrichtungen Mint Splash und Vitamin Coctail sowie in Sprühflaschen Küchenreiniger, Badreiniger, Glasreiniger und Allzweck-/Hygienereiniger.

YOU® Natürlich stark ist von der Firma Spontex, die viele sicher von Schwämmen und Putzhandschuhen kennen, und die Serie ist auch bei amazon erhältlich, ebenso wie örtlich z.B. bei dm.

Alle Inhaltsstoffe sind 100% pflanzlich/mineralisch und 100% biologisch abbaubar. Alle YOU® Reiniger sind nach dem internationalem Standard von Ecocert zertifiziert. Ich habe auch bisher nur Öko-Reiniger verwendet (bzw. einfach nur Zitronensäure), bin also sehr gespannt, wie YOU® sich so im Vergleich macht.

Das Besondere an den YOU® Reinigern ist, dass man diese als Nachfüller kauft, die dann mit Wasser gemischt werden. Das schont (weniger Verpackung, weniger Transporte…) die Umwelt.

Was auf den ersten Blick auffällt, ist:  die YOU® Flaschen von haben – finde ich – das perfekte moderne Design. Sie sind ganz „langweilig“ rund, keine spezielle Form, und genau das finde ich super, denn es nimmt am wenigsten Platz weg und ich mag es schlicht. Alle farblich unterschiedlich, das Spülmittel mit diesen „Blubberblasen“ bringt etwas Frische in die Küche anstatt einfach nur eine Flasche mit lieblos etwas Text drauf geklatscht.

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