DIY Kletterwand für das Kinderzimmer

Töchterchen wünschte sich zu Weihnachten Puppe Nr. 5 und Playmo-Set Nr. 39…was sie aber eigentlich richtig gern macht, und was im Winter zu kurz kommt, ist klettern und hangeln. Auf dem Spielplatz hangelt sie inzwischen begeistert nicht nur runter, sondern auch wieder nach oben und unsere Raumspartreppe klettert sie auf der Unterseite schräg nach oben, um sich dann herunter zu hangeln. Ich habe daher beschlossen, ihr eine Kletterwand in das Zimmer zu bauen. Das ganze (natürlich, ein Weihnachtsgeschenk hat auch eine Obergrenze) möglichst kostengünstig, aber umbaubar.

Es gibt schon einige Fertig-Kletterwände zu kaufen, an die nur noch Klettergriffe angebaut werden müssen. Diese haben jedoch Formate wie z.B. 120x60cm für 60€. Aber davon bräuchte man ja schon mindestens 4. Grundlage war daher für uns eine große OSB-Platte ohne Nut und Feder mit den Maßen 1,25 m x 2,50 m.

Hier unsere Materialliste

  • OSB-Platte 1,25m x 2,50m x 22mm. Noch besser ist 25mm Dicke. (ca. 27€)
  • 2 x Kantholz 3m x 54mm x 54mm Fichte. Hier kann auch ein anderes Format genommen werden. (14€)
  • ca. 20 Klettersteine, die für Kinder geeignet sind.
    [Anzeige] Ich war ganz begeistert von diesem lila Klettersteinset von X-Climb.
    Denn: Mädchenfarbe sowie die richtige Anzahl. Andere Sets hatten leider nur 15 Steine oder gleich 35 [/Anzeige] (43,99€)
  • M10 Einschlagmuttern, in meinem Fall 105 Stück. Bei X-Climb kann man diese auch einzeln mitbestellen, mein 100er Pack habe ich aber woanders gekauft. (ca. 6,50€)
  • 20x M10 Zylinderschrauben. Ich habe ein 50er Set bei den Einschlagmuttern mitbestellt, sonst wären doppelt Versandkosten angefallen (7,50€)
  • Spanplattenschrauben gemäß des gewählten Kantholzes. Bei mir 5x60mm Torx, gleich 100 Stück für zukünftige Baumaßnahmen (<5€)
  • etwas Hartöl oder Holzlasur
  • Befestigungsmöglichkeit (Haken, Seile oder Holzreste als Abstandshalter)
  • wenn nicht vorhanden: eine Turnmatte, die breit und tief genug ist. [Anzeige] Ich durfte zum Glück diese tolle Weichbodenmatte kostenfrei testen [/Anzeige] oder eine alte große Matratze.
  • etwas Filz und doppelseitiges Klebeband

Somit sind wir – ohne Turnmatte – bei ziemlich genau 100€ Materialkosten.

Werkzeugliste

  • Bohrmaschine + Bohrer 12mm
  • Winkel
  • Gliedermaßstab
  • alte Holzlatte/Holzbrett mind. 1,25m
  • Hammer
  • Akkuschrauber mit passendem Bit
  • roter Stift + Malerkrepp
  • Stichsäge
  • Exzenter- oder Schwingschleifer
  • Innensechskant

Bauanleitung

Zuerst muss man die riesige OSB-Platte mal nach Hause bekommen. Sie wiegt ca. 40kg, geht also so als Mama und Papa gerade eben auf das Auto zu heben und zuhause vom Auto ins Haus. Das Ding ist wirklich gigantisch und man sollte sich im Falle eines Geschenkes vorher schon mal eine Ausrede einfallen lassen, wofür die denn bitte ist.


Dann braucht man ein Raster. Ich habe mich mit einem Randabstand von 10-20cm für ein Dreiecksraster entschieden, also jede Reihe versetzt, in 15cm Abstand, mittig Ganz wichtig: vor dem Einzeichnen der Punkte noch mal die Platte nach messen, unsere war nämlich 1,265 x 2,51 m groß, sodass ich es ein wenig verschieben musste.

Ich habe schon einige Anleitungen gelesen, bei denen das Raster auf die Platte gekritzelt wird. Jedoch bohrt man von der Vorderseite (da auf der Rückseite die Bohrlöcher unsauber werden) und ich persönlich möchte die Vorderseite optisch einwandfrei lassen und nicht mehr überstreichen. Ich mag die holzige Farbe.

Hier kommt die alte Latte ins Spiel. Hierauf kann man die Abstände der Punkte einzeichen, in meinem Fall 13,5 und dann immer 7,5cm Schritte. Nun habe ich in der Länge im richtigen Abstand (erst 20cm, dann 15cm) Klebebandstücke aufgeklebt. An diesen habe ich dann, mithilfe eines Winkels, im rechten Winkel die Latte mit den Punkten aufgelegt und jeden zweiten Punkt auf der OSB-Platte markiert. Bei der nächsten Reihe dann mit dem zweiten Punkt begonnen, da es ja versetzt sein soll.


Danach wurden dann mit einem 12mm Bohrer alle 105 Löcher gebohrt. Dies sollte man von vorn machen, da die Bohrlöcher nach hinten hin etwas ausbrechen.


Ich habe danach die Platte auf den Flächen und an den Kanten fein abgeschliffen und 2x (mit Zwischenschleifen, da sich die Fasern noch aufstellen) geölt mit Hartöl und danach Lasur, was wir – Holzhaus – ohnehin immer da haben. Oder man streicht die Platte sogar weiß oder bunt. Unsere Tochter malt mit Vorliebe Möbel an. So lässt es sich leichter abwischen. Außerdem fängt man sich im rohen Zustand leicht mal einen Splitter ein.


Nun werden von hinten die Einschlagmuttern eingehämmert. Dabei können auch schon toll die Kinder mithelfen. Besser Handschuhe anziehen, nach den 105 Einschlagmuttern hatte ich doch eine Blase an der Hand.


Das Kantholz habe ich auf der Unterseite mit der Stichsäge und anschließend mit dem Exzenterschleifer abgerundet – so kann man die Kletterwand am Anfang nach hinten neigen, später, wenn die Kleine in der Senkrechte Langeweile hat, kann sie aber auch nach vorn gekippt werden. Ich habe unten und oben hinten noch Filz mit doppelseitigem Klebeband aufgeklebt, damit es keine Macken im Dielenboden und an der Wand gibt)


Auf diese Kanthölzer habe ich nun mit den Torx-Schrauben die Platte aufgeschraubt (Vorbohren durch die OSB-Platte, am besten mit Versenker) nicht vergessen! Unten und oben jeweils ca. 10cm Abstand. Unten, weil hier ja ohnehin die Matte liegt und darunter eingeklemmt würde, oben, um sie leichter befestigen zu können und um etwas Sicherheitslänge zu haben für das Kippen gegen die Dachbalken.


Nun kann man die  Platte schon einmal an ihren Bestimmungsort gestellt werden (wir haben Töchterchen mit einer kleinen Packung Gummibärchen bestochen, wenn das riesige Ding bis Weihnachten bei ihr stehen darf, denn im Wohnzimmer müsse ja schon der Weihnachtsbaum stehen) und man kann sich eine Befestigung für die Wand einfallen lassen. Z.b. mit großen Wandhaken und Seilen.

In unserem Fall haben wir die Deckenbalken frei. Die Platte kann also gar nicht mehr als 30cm nach vorn kippen. Das heißt, ich musste mir nur aus einer Dachlatte Abstandshalter bauen, damit die Platte senkrecht hinten an der Wand bleibt.


Nachdem unsere Tochter zu Weihnachten dann erst mit fragenden Blicken die tollen, [Anzeige] farblich passenden lila Klettersteine von X-Climb [/Anzeige] ausgepackt hat, wollte sie diese natürlich sofort dran haben. Wir haben sie so verteilt, wie wir dachten. Erst die größeren Steine zum Festhalten, dann die kleinen dazwischen. Erstmal nur locker die Schrauben rein gedreht.


Sie müssen dann mit einem großen Innensechskantschlüssel mit 25nm Anzugskraft befestigt werden. Das heißt, nach 10cm müssen 25kg nach unten ziehen. Bei uns hat sich unser 20kg schwerer Sohn ans Ende des Inbusschlüssels gehängt. So wussten wir dann etwa, wie fest die Schrauben sein müssen. Das ist schon ganz schön fest, die OSB-Platte knirscht dann schon leise, weil die Einschlagmuttern noch tiefer in das Holz gezogen werden und die Steine halten am Ende wirklich bombenfest.


[Anzeige] Bevor sie nun klettern durfte, musste natürlich auch die neue tolle Turnmatte von WolfWise aufgeklappt und davor gelegt werden. Die klassischen Crash Pads waren mir zu klein (wann landet ein Kind denn auf genau dieser Stelle?), eine 30cm dicke Turnmatte aus dem Sporthallenbedarf überstieg – da im vierstelligen Bereich – unser Budget und war bei nichtmal 1,5m Tritthöhe auch etwas übertrieben, eine Matratze zu weich (Umknickgefahr) und wir haben auch nur beschränkt Platz, ich wollte gern etwas klappbares.
Die WolfWise Matte wurde mir zum Testen kostenfrei zur Verfügung gestellt und passt mit den 1,20m von der Breite genau vor die Kletterwand und ist mit 1,80m Tiefe genug, einen Fall auch dann aufzuhalten, wenn das Kind flach nach hinten fällt oder auch erst auf den Füßen landet und dann auf dem Po oder sogar Kopf.
Die Dicke ist gute 5cm und man sinkt nur minimal ein (vielleicht so 1cm). Es besteht also keine Gefahr, bei einer Landung den Fuß umzuknicken und man kann auch drüber laufen oder toll darauf turnen, ohne zu versinken. [/Anzeige]


Unsere Tochter hatte schon nach wenigen Minuten den Dreh raus, bis nach oben zu kommen, sodass wir die Klettersteine schon ausdünnen können oder die Kletterwand mit Überhang nach vorn kippen können, oder aber ihr die Schraubenenden mit Farbaufklebern markieren (ich wollte keine zusätzliche Unruhe im Kinderzimmer, daher hatte ich mich für die eine Farbe entschieden) , sodass sie wie in der Kletterhalle nur eine Farbe nehmen „darf“. Sie klettert auch barfuß oder sockfuß hoch, obwohl ich finde, dass es ganz schön weh tut an den Füßen. Ihr doppelt so alter Bruder dagegen hat es noch nicht ganz bis oben geschafft. Es hängt also wirklich vom Kind ab.

Dass man 8-10 Steine pro Quadratmeter haben sollte bei Kindern, kann ich aber so nicht bestätigen. Das wären bei uns sogar 24-30 Stück gewesen. Dies trifft wirklich nur auf unterschiedliche Farben zu. Ich finde 15-20 hier wirklich ausreichend.

 

gefilzter Adventskranz

Jahrelang habe ich mich abgemüht, jedes Jahr wieder einen Kranz aus Tannengrün zu binden, mit dem Ergebnis, dass dieser viel zu viel Platz auf unserem kleinen Tisch wegnahm und irgendwann nadelte. Außerdem mag ich eigentlich gar kein Tannengrün. Daher musste eine besser Idee her.

Ich mag die warme Kuscheloptik von Filz wirklich sehr, daher habe ich schon vor 2 Jahren einen Filzkranz hergestellt. Schööön klein, damit nicht alle von dem riesigen Ding genervt sind.

Als Grundlage habe ich mir einen kleinen Kranz aus Bast und Draht gebunden, um einen Rest Gartenschlauch herum. Dieser ist wirklich nur gute 15cm im Außendurchmesser. Wenn man einen größeren Esstisch hat, sind auch der Größe des Kranzes natürlich keine Grenzen gesetzt.

 

Dann die Vorbereitung für das Filzen. Ich bin nur ungeduldiger Gelegenheitsfilzer, daher habe ich kein Profi-Equipment. Wachstischdecke, Handtücher und darauf, für jeden, Bambus-Tischsets oder Legoplatten sowie etwas Luftpolsterfolie. Heißes Wasser, mit Seife hineingeraspelt, in die Mitte des Tisches. Schon kann es los gehen.

Man beginnt erst einmal, den Bast-Kranz dünn mit grüner Wolle zu umwickeln. Erst rund herum, dann einmal längs und noch einmal rund herum (also in entgegengesetzten Richtungen). Dann heiß Wasser drauf und vorsichtig mit Luftpolsterfolie darauf streicheln, erst weniger fest, später fester, bis der ganze Kranz grün und einigermaßen fest (eine Fläche) ist.

 


Dann kommt die Kinderarbeit ins Spiel. Zumindest meine Kinder wollten unbedingt mithelfen beim Gestalten, und dieser Schritt ist kinderleicht, da können alle mit großem Erfolg mit helfen. Man nimmt lange dünne Streifen der Wolle, hierfür vorzugsweise so viele Grüntöne, wie man hat. Die Streifen werden leicht bewässert. Dann rollen, zuerst nur leicht, dann immer stärker, und nach wenigen Minuten sind die Filzbänder ausreichend fest.

 


Dann wird der Filzkranz mit den verschiedenen Bändern umwickelt und am Ende verknotet (unter die letzte volle Umwicklung stecken).

Nun ist der Kranz selbst auch schon fertig. In kaltem Essigwasser auswaschen und trocknen lassen.


Anschließend kann der Kranz individuell gestaltet werden. Ich habe Holz-Kerzenständer daran gebunden (Draht durch gesteckt und unten verdreht).

Wie bei einem Tannen-Kranz denken wir uns jedes Jahr etwas Neues aus, wie wir den Kranz gestalten können. Je nach Beteiligung der Kinder wird das ganze dann mal bunter, mal schlichter.

Hier einige Beispiele der letzten Jahre.


Viel Spaß beim Nachbasteln 🙂

Bauknecht Waschmaschine WA SOFT 7F4

[Anzeige] Nachdem unsere alte Waschmaschine nach 12 Jahren mit geklebtem Türverschluss, mit Fahrradflicken geflickter Dichtung sowie der Tendenz, beim Schleudern aus der Küche zu wandern und das Geschirr aus den Schränken zu werfen nur noch eine tickende Zeitbombe war, war ich überglücklich, im Rahmen der Mediamarkt Testpiloten eine niegelnagelneue Waschmaschine der Firma Bauknecht kostenfrei testen zu dürfen, und zwar die Bauknecht Waschmaschine WA SOFT 7F4.

Aus dem mittleren bis günstigen Preissegment ist die Bauknecht WA SOFT 7F4 für mich ein klarer Preisleistungssieger, da sie mit bei gleichzeitig geringem Stromverbrauch (Energieeffizienzklasse A+++) mit einer Menge Zusatzfunktionen und – für mich besonders wichtig – leisem Schleudern punkten kann.

Diese Waschmaschine hat die Standardmaße (HxBxT): 85×59,5×54 cm, kann also fast jede vorhandene Waschmaschine ersetzen. Sie ist sogar wenige Zentimeter kleiner als die alte, hat aber dafür eine gefühlt gigantische Trommel und Trommelöffnung. Diese mit dem schwarzen Bullauge wirklich schick aus. In die Trommel passen ganze 7kg Wäsche. Die Tür lässt sich einfach zudrücken. Die Waschmaschine lässt sich einzeln über einen Knopf anschalten. Die Gebrauchsanleitung gibt hier 8W als Leistungsaufnahme an, im Off-Mode nur 0,5W. Dies hat mein Energiemessgerät so auch bestätigt.

Zuerst sollte mit der Selbstreinigungsfunktion gewaschen werden. Diese Funktion ist etwas versteckt und kann durch 5-Sekunden-langes Drücken der Taste P aktiviert werden.

Dann kann es aber auch schon los gehen mit der richtigen Wäsche. Das Spülmittelfach hat – optional einbaubar – eine tolle Anzeige für Flüssigwaschmittel. So hat das mühevolle Abmessen mittels Messbecher ein Ende, sowie Fächer für Vorwäsche und Weichspüler.


Die Bauknecht WA SOFT 7F4 kommt mit 14 verschiedenen Programmen, zusätzlich Spülen und Schleudern. Diese sind brav in der Anleitung aufgelistet, und auch jetzt studiere ich jedes Mal angestrengt diese Liste und frage mich, welches Programm ich denn heute nur nehmen soll.

Unter anderem das neue Antiflecken100 – dieses soll mehr als 100 Flecken bei nur 40 °C entfernen, ganz ohne Vorbehandlung. Dies wollte ich natürlich zuerst ausprobieren, schließlich hat die völlig versiffte weiße! Küchengardine, die immer etwas auf die Küchenarbeitsplatte genau bei der Spüle hängt und kürzlich einen Unfall mit einer Himbeere erlebt hat, nur auf diese Erfindung und dann auf die Anlieferung der neuen Waschmaschine gewartet. Niemals hätte ich an die Effizienz geglaubt, doch offensichtlich gehören auch Himbeeren auf die 100 Flecken Liste. Die Gardine strahlt wieder hell und weiß (das Bild unten ist vom Vorher-Zustand…sie ist nun wirklich wie neu). Bei wirklich proppevoller Ladung hat dieses Programm dafür jedoch auch 1,19kWh verbraucht. Nicht auf der 100 Flecken Liste scheinen jedoch „alte Flecken“ zu stehen. Bei diesen (z.B. vergilbter Kragen) hat das Programm leider versagt.

 


Das Bettwäsche-Programm verbraucht bei mir vollgestopft bei 60°C etwa 1,05kWh und liegt damit laut Stromverbrauchstabelle etwa im Mittelfeld. Die Wäsche war dann aber auch wirklich sauber.

Das Öko-Baumwolle sowie das Buntwäsche-Programm sind für mich die klaren Sieger als das normale Wäscheprogramm. Sie verbrauchen beide um die 0,89kWh, vollbeladen. Nur braucht das Öko-Baumwolle-Programm eine Stunde länger. Die Alltagsflecken (meine Kinder sind noch im Kleckeralter) gehen auch hier, mit Öko-Waschmittel und etwas Fleckensalz, zuverlässig raus.

Sollte man wirklich mal weniger Wäsche haben (in meinem Fall wohl erst, wenn die Kinder aus dem Haus sind), dann ist die EcoTech Mengenautomatik sehr nützlich. Diese optimiert den Wasserverbauch mit Sensortech- nologie.

Es gibt noch einige Sonderprogramme, z.B. für Daunen oder das mit dem mit dem Woolmark Green Zertifikat ausgezeichnete Wolleprogramm, und auch für Dunkle Wäsche gibt es ein extra-Programm, dessen Effekt sich sicher erst im Langzeittest bei jetzt noch neuen Wäschestücken zeigen wird. Außerdem ein Kurzprogramm für Flecken: das 45′ Flecken-Programm. Füllmenge sowie Stromverbrauch sind bei diesen Programmen deutlich geringer, ebenso wohl die Häufigkeit der Anwendung. Leider konnte das Daunenprogramm in den 1:30h Waschzeit nicht den Müffelgeruch aus dem auf dem Boden eingelagerten Daunenschlafsack bekommen.

Eines jedoch haben alle Programme, wohl dank des verschleißresistenten Dynamic Inverter-Motor gemein:

Sie sind soooooo leise. Das Datenblatt gibt hier 51/81 dB(A). Während bei meiner alten Waschmaschine fast das Geschirr aus dem Schrank gefallen ist und jegliche Konzentrationsarbeit oder auch das gemeinsame Mittagessen abrupt ein Ende fand, kann ich bei dieser Waschmaschine konzentriert weiter arbeiten. Das erste Mal beim Schleudern dachte ich „welcher Nachbar hämmert denn da draußen irgendwo?“. Das lauteste an der Waschmaschine ist das Einlaufen des Wassers, also wenn der Hahn geöffnet wird. Das Ergebnis des Schleuderns (1400U/min) ist sehr gut, gefühlt trockener als bei meiner alten.

Wie auch meine alte Waschmaschine kommt die Waschmaschine mit Kindersicherung und Startzeitprogrammierung, Drehzahlreduzierung beim Schleudern, Einstellung der Waschintensität, Temperatur und Vorwäsche.

Man hat hier ein günstiges Markengerät bei einer Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten und sehr guter Reinigungsleistung. Das Preis-Leistungsverhältnis ist hier wirklich sehr gut und ich kann sie guten Gewissens weiter empfehlen.

 

Kaffee-Badebomben

Erst einmal damit angefangen und die Rohstoffe beschafft, sind Badebomben eine super Geschenkidee – etwas Selbst-Gebasteltes für Eltern, Oma und Opa und die Tanten, Freunde, Nachbarn und und und …von Herzen, aber es steht nicht rum und braucht sich auf. Leider viel zu schnell…so schnell, dass meine Nachbarin noch vor Weihnachten fragt, wann ich mal wieder welche mache…sie würde die auch bezahlen.

Hier das Rezept meiner Kaffee-Badebomben, die man eigentlich sogar essen können müsste…

Zutaten-/Materialliste:

  • 300g Natron (Natriumhydrogencarbonat)
  • 150g Zitronensäure
  • 50g Maisstärke
  • 50g Milchpulver (Babyabteilung Drogerie, pre-Nahrung)
  • 40g Kakaobutter
  • 10g Duftöl Kaffee
  • etwas Kaffeepulver, vielleicht Kaffeebohnen
  • etwas reinen Alkohol (ca. 30ml)
  • Schüssel + Löffel
  • Badebombenformen aus Alu (optional. Ich habe diese und bin sehr zufrieden, man hat dann 200g, 125g, 75g und 50g Kugeln)

Die Kakaobutter im Wasserbad schmelzen (es reicht schon heißes Wasser aus dem Wasserhahn). In einer Schüssel alle Zutaten bis auf das Kaffeepulver vermischen. Den Alkohol nur so weit zu geben, bis es ganz leicht feucht ist. So wie nicht ganz trockener Sand. Es klumpt dann, wenn man doll drückt. Feuchter sollte es aber nicht sein.

Dann ein wenig Kaffeepulver zu geben und unterrühren, sodass es marmoriert aussieht, oder direkt in die Formen, als Deko. Ganz nach Belieben.


Dann alles in den Badebombenformen zusammenpressen, so viel, dass es an der Seite etwas raus gequetscht wird.

Wenn man keine Formen dafür hat, gehen auch z.B. kleine Silikoneiswürfelformen oder  Mini-Guglhupfformen. Oder einfach gaaaanz fest mit den Händen zusammen drücken. Dann werden es halt eher unförmige Klumpen. Man kann die Masse übrigens auch so anfassen, wenn man keine offenen Wunden hat.

Danach über der Heizung einen Tag trocknen und anschließend luftdicht verpacken. Die ganz großen Kugeln sollten unten noch in der Form drin sein, da sie sich durch ihr Gewicht selbst platt drücken könnten.

Die Zutaten können auch leicht angepasst werden, also z.B. Milchpulver und Maisstärke in der Masse verändern oder weglassen, Natron und Zitronensäure müssen aber dasselbe Verhältnis haben (immer 2:1). Natron und Zitronensäure kaufe ich im 5kg-Paket über ebay.

DIY Schüssel mit dem 3D Pen

Ich brauchte ein Geschenkkörbchen / Tablett für einen Verwandten. Aber: alle Körbchen, die wir noch so hatten, waren schon weggegeben. Also dachte ich, warum zeichne ich nicht eine Schüssel mit dem 3D Stift? Das ist auch viel Persönlicher.

Gesagt getan.

Dafür habe ich zuerst einen Teller in passender Größe auf der Unterseite mit Alufolie umwickelt. Hier geht sicher auch eine tiefe Schüssel, je nachdem, was man drauf legen möchte. Ich brauchte eher eine Platte als eine tiefe Schüssel.

Dann habe ich 5m weißes PLA Filement in unseren 3D Stift eingelegt und einfach mal angefangen, zu malen. Ich habe mich für Kreise entschieden, denn da kann man nicht viel falsch machen. Beim 3D Stift muss man ja vor allem schnell sein und kann nicht großartig nachdenken. Kreise kann man schnell weiter malen. Also ein großer Kreis mit ein paar kleinen und großen Kreisen drumrum, jeweils immer fast doppelt gemalt mit Richtungswechsel wie bei einer Acht, nur dass dann der nächste Kringel angefangen wird. So muss man nicht absetzen.

Wenn der Teller voll ist, einfach die Alufolie vom Teller und schließlich von der Schüssel entfernen. Ich habe für einen flachen Essteller die vollen 5m meiner weißen Farbe aufgebraucht. Das hat gerade so gereicht, am Ende musste ich schon ziemlich sparen und mit größeren Kreisen etwas Fläche rausholen.


Die Schale ist nun nicht besonders formstabil, man kann sie biegen, aber als Zusammenhalt für kleine Leckereien eine gute Notlösung mit persönlicher Note.

Viel Spaß beim Nachmachen!

 

Philips SceneSwitch – Dimmerschalter Adé

[Werbung]

Wir hatten mal Drehdimmer. Damals, in der Ära der Glühbirnen. Dann kam die Ära der Energiesparlampen und die Komplikationen fingen an: statt gedimmtem Licht nur noch Flackern, selbst bei den „dimmbaren Energiesparlampen“, denn wir hatten ganz besondere Drehdimmer, die auch mit dimmbaren Energiesparlampen nicht kompatibel waren. Die Drehdimmer gingen dann kaputt und wir haben uns entschlossen, anstatt diverse Drehdimmer mit diversen dimmbaren Energiesparlampen auszuprobieren, uns von der Idee kuscheligen Lichts zu verabschieden und ganz normale Kippschalter einzubauen. Auch die LED-Birnen haben an unserer Entscheidung nichts geändert. Doch Dimmerschalter haben nun offiziell ausgedient.

Ich war ganz begeistert, als ich von dieser genialen Möglichkeit gehört habe: die dimmbaren LED-Lampen „SceneSwitch“ von Philips und ich wollte sie unbedingt ausprobieren. Über Markenjury wurden mir drei dieser Birnen sogar kostenfrei zum Testen zur Verfügung gestellt.

Die Funktion zusammenfassend erklärt:

Man dreht diese LED Lampen einfach anstelle der vorhandenen Leuchtmittel ein. Durch wiederholtes Aus-Ein-Schalten kann man die Lichtstärke und Lichtfarbe ändern. Von 100% auf 40% auf 10%. 

Und komplizierter kann man es auch schon nicht erklären, so einfach ist die Idee.

Zusätzlich merken sich die Lampen die Einstellung, was natürlich sehr schön ist, wenn man nach dem Zubettbringen abends nicht gleich morgens mit 100% die Kinder aus dem Bett werfen muss.

Mein Testpaket bestand aus drei Birnen:

Philips SceneSwitch Kerze E14

Sie ersetzt eine 40W Kerzenbirne. Diese Lampe durfte unser Sohn in seine Nachtlaterne einbauen. Diese leuchtete bislang schön hell, um abends im Bett noch etwas vorzulesen, aber zum Kuscheln danach und Einschlafen oder nachts kurz Aufstehen fand ich sie immer viel zu ungemütlich. Die Philips Kerzenlampe ist klar und hat innen einen „Kristall“ und passt somit noch viel besser in die Blechlaterne.
Dies war die erste dieser Birnen, die wir einbauten und sie hat uns sofort überzeugt. Bei jedem Aus-An wurde sie etwas dunkler und wärmer (von 100%/2700K/4oW  auf 40%/2500K/20W auf 10%/2200K/5W), und wenn wir nach dem Ausschalten ca. 10 Sekunden warteten, wurde sie in der gleichen Helligkeit (oder Dunkelheit) wie zuvor eingeschaltet. Gerade für das nächtliche Aufstehen eine Wohltat, nicht von 100% Licht geschockt zu werden. Die helle Einstellung und auch die mittlere eignet sich wie zuvor perfekt zum Lesen und die dunkle warme Einstellung ist wirklich. 

Während die hellste Einstellung reale 5,5 Watt verbraucht, hat man bei 40% nur noch 4 Watt und bei 10% nur noch 2 Watt Stromverbrauch. Hier der Bildvergleich:


Nun denkt man sicher „das ist ja ganz toll, dass es das gibt, aber was wird das wohl kosten?“, bedenkt man, dass es eine Marken-LED ist PLUS ein Dimmerschalter in einem. Jedoch liegen die Mehrkosten zu derselben Philips-LED ohne Dimm-Möglichkeit bei etwa 40%, zu einer mit Dimmerschalter dimmbaren LED bei etwa 20%. Die 2,50€ Mehrkosten wird mir persönlich die Möglichkeit, eine Lampe zu dimmen, immer wert sein. Auch bei amazon kann man die LED bestellen.

Philips SceneSwitch Matt E27

Diese Birne hat unsere Tochter in ihr Zimmer bekommen. Ihre

Deckenlampe leuchtet zwar schön hell zum Malen am Tisch, aber beim Musik Hören sehr unkuschelig. Also auch hier – Birne rein (die ganz normale Standardbirne mit E27 Sockel). Diese kann von 100%/2700K/60W/reale 8W Konzentrationslicht auf 40%/2500K/25W/reale 5W für den normalen Aufenthalt und gemütliche 10%/2200K/8W/reale 2W gedimmt werden. Auch diese ist bei amazon erhältlich

Tochter und Eltern sind begeistert!


Philips SceneSwitch Filament-Optik E27

Diese LED kommt in einer der Edison Lampenfassungen so richtig zur Geltung. Wir konnten sie leider nur in unserer Küchenlampe testen, Teil des großen Hauptraumes, in der abends auf dem Weg vom Sofa lediglich der Kühlschrank zu finden ist, ohne dass die auf dem Sofa verbleibenden vom blendenden Küchenlicht aus der Filmwelt erweckt werden wollen. Sie kann von 100%/2700K/60W/reale 7,5W auf 40%/2500K/30W/reale 3W für den normalen Aufenthalt und gemütliche 10%/2200K/16W/reale 1,6W gedimmt werden.

Neben diesen Größen und Lichtstärken sind noch weitere erhältlich, von 40W bis 100W als E27, mit Sockeln E14, E27 und GU10.

Wir erproben diese neuen LED Lampen nun seit mehr als 2 Wochen und hatten bislang nicht eine Fehlfunktion. Das Dimmen hat immer zuverlässig funktioniert, ebenso die Merkfunktion. Es ist inzwischen automatisch so, dass man abends schon das Licht noch schnell so umschaltet und ausschaltet, dass man am nächsten Morgen nicht gleich die volle Leistung hat, selbst die Kinder denken schon soweit mit.

Das ist eine richtig geniale Erfindung, die Dimmerschalter überflüssig macht. Dimmerschalter Adé!

Als Mutter kleiner Kinder, die nachts aufwachen und rufen „Maaaamaaaaa, das ist so dunkel!!“, hätte ich persönlich jedoch noch den Verbesserungsvorschlag, noch dunkler abzustufen bis hin zu einem Nachtlicht. Dann könnten auch die Orientierungslichter, die unsere Steckdosenplätze verschwenden, entfallen. Also nach dem 10%igen Kuschellicht gern noch ein 1-2%iges Orientierungslicht, das die ganze Nacht anbleiben kann und nur noch Nulkommairgendwas Watt verbraucht.

WOODS – Holzdekoration und mehr aus nachhaltiger Forstwirtschaft

[Werbung] Hier ist alles aus (hauptsächlich geöltem oder mit Öko-Lasur eingelassenem) Massivholz. Vom Haus außen angefangen über Fußböden, Decke und freiliegende Deckenbalken, Möbel, ja sogar meine Inline-Skates. Mein größter Traum ist wohl eine Badewanne aus Holz…

Als ich das Angebot erhalten habe, zwei Stücke aus dem Hause der Firma WOODS kostenlos zu testen, konnte ich nicht widerstehen.

WOODS ist eine noch recht junge Firma aus Waging am See (das ist irgendwo in Bayern, und als Nordlicht habe ich von diesem Ort noch nie gehört) mit einem Team aus „vier jungen Burschen“, so jung, das sich mich plötzlich alt fühle, die ihre (teilweise angeborene) Leidenschaft für den Rohstoff Holz entdeckt haben. Jeder von ihnen kann sich voll und ganz mit den Produkten identifizieren, denn jeder von ihnen macht alles. Vom Entwurf bis zum Arbeiten an den Maschinen.

Das Holz für ihre Produkte ist aus nachhaltiger Forstwirtschaft und ist natürlich stets 100% Massivholz, das zum Teil sogar aus Holzspenden von Bekannten stammt, wenn diese mal ein besonders schönes Holz finden. Die Produkte werden in echter Handarbeit dort in Bayern hergestellt.

Das Team verkauft ihre Produkte sowohl auf regionalen Märkten als auch auf ihrer Internetseite holzdeko-woods.de. Und natürlich auch bei amazon.

Auf ihrer Internetseite bieten sie sowohl Produkte, die der reinen Dekoration dienen (so zum Beispiel Holzsterne, Herzen, Tannenbäume, Wandbilder, Wandvasen, Teelichthalter, Adventskränze) als auch richtig praktische Dinge an (z.B. Garderoben, Tabletständer, Schlüsselbretter). Die verwenden Holzarten sind dabei stets einheimisch, aber wirklich umfangreich. So ist im Sortiment Esche, Fichte, Eiche, Zirbe (*schäm* ich musste nachforschen, das ist eine Kiefernart), Nussbaum, Birke, Ahorn und Altholz. Mal mit Rinde, mal ohne.

Die Designs sind hauptsächlich schlicht gehalten. Also kein Geschnörkel ala Landhausstil (obwohl es optisch auch hierzu passen würde), sondern schlicht, modern, elegant. Klare Formen, klare Winkel. Das Holz an sich ist lebendig genug. Eine Naturschönheit. Weniger ist hier mehr. Behandelt nur mit Leinöl.

Manche der Deko-Gegenstände sind jedoch auch sehr verspielt, in Kombination mit Filzmotiven und mit Band umwickelt werden zum Beispiel hübsche Teelichthalter angeboten. Aber auch hier ist dort, wo nicht die Rinde sichtbar ist, das Holz sauber verarbeitet. Nur die Produkte aus Altholz, so zumindest das dazu geschenkte Holz-Herz sind teilweise noch sägerau bzw. durch die alte abgenutzte Holzoberfläche auch gar nicht behandelbar, da sonst die abgenutzte Optik verloren ginge. Bei den Altholz-Wandbildern wird der Kontrast zwischen Altholz und dem Neuen darunter gekonnt in Szene gesetzt.

Ich durfte mir zwei Sachen aussuchen, und obwohl die Entscheidung nicht leicht war, denn es ist ja alles so hübsch, und eigentlich würde ich am liebsten alle Holzarten mal erfühlen, habe ich mich für eine 4er Garderobe (wir sind ja zu viert) sowie ein Schlüsselbrett aus Eichenholz entschieden, damit es schön zusammen passt. Als wandelndes Chaos suche ich, wenn ich los muss, häufiger (ok eigentlich immer) mal meinen Schlüssel, den ich meist irgendwo hin gelegt habe. Die klassischen Schlüsselbretter mit dünnen Häkchen dran sind mir ein Graus, und diese Idee, das ganze magnetisch zu lösen fand ich genial.

Alles wurde fein säuberlich in Luftpolsterfolie geschützt geliefert. Die Garderobe wurde auseinander gebaut geliefert und bei mir lag auch noch ein kleines Dankeschön-Herz aus Altholz dabei. Das Schlüsselbrett ist ja nur ein einziges Stück Holz. Hier also kein Zusammenbau nötig.

Das Holz der beiden Produkte ist glatt und wirklich sauber gearbeitet. Die Kanten sind gleichmäßig gefast, und es steht auch an den Bohrlöchern kein einziger Splitter heraus, also selbst die Bohrlöcher sind glatt wie ein Babypopo 😉 Hier hat sich wirklich jemand Mühe gegeben, perfekte Handarbeit zu leisten, das kann man sehen, und es ist gelungen.

Das Schlüsselbrett kommt mit Bohrschablone, sowie Schrauben und Dübeln für Mauerwerk. Bei Holzständerwerk wie bei uns sollte man vielleicht eher zu passenden Hohlraumdübeln greifen, wenn man nicht ohnehin gerade einen Holzständer an dieser Stelle hat. Die Schrauben müssen sehr weit rein, dann kann man das Schlüsselbrett verdeckt drauf schieben. Man hat also wirklich nur dieses schlichte „Holzbrett“ an der Wand hängen.


Dann kann man auch schon seine Schlüssel anhängen. Die starken Magneten auf der Rückseite können eine ganze Menge tragen. Wir haben so einen großen „Sammelschlüsselring“ mit den ganzen Zimmer- und Schuppenschlüsseln, also mit sicher 10 großen Schlüsseln dran, selbst der hält hier zuverlässig.


Nicht so gut (also eigentlich gar nicht) halten unsere Autoschlüssel von VW. Auch wenn sie mit Metall sind – das Metall ist nicht magnetisch. Man muss sich hier also mit einem Schlüsselring aushelfen, dann geht es problemlos.

Mitgeliefert wird auch eine kleine Metallkugel, damit man Notizen oder z.B. einen Brief, der dringend mit zum Briefkasten genommen werden muss, anhängen kann. Es sieht wirklich lustig aus, wenn eine Kugel am Holzbrett hängt, weil das ja eigentlich gar nicht möglich ist 😀

Die Anleitung der Garderobe ist auf Deutsch und leicht verständlich. Zuerst muss man an der Wand die Löcher markieren und in 8mm bohren, dann die mitgelieferten Fischer-Dübel hinein drücken (bei Mauerwerk. Bei Holzständerwerk wie bei uns sollte man vielleicht eher zu passenden Hohlraumdübeln greifen, wenn man nicht ohnehin gerade einen Holzständer an dieser Stelle hat). Dann soll man die mittleren zwei Garderobenhaken anbringen mit den mitgelieferten Schrauben und Fächerscheiben und dem ebenfalls mitgelieferten Inbus-Schlüssel. Falls eine Schraube oder Unterlegscheibe verloren geht – gar nicht schlimm, denn es wird reichlich Material mitgeliefert 😉 Durch die Garderobe hindurch soll man nun die Wandschrauben mit dem – ebenfalls mitgelieferten – Torx-Schlüssel in die Dübel eindrehen und am Ende auf diese Schrauben die äußeren zwei Garderobenschlüssel aufschrauben. Die äußeren Haken hängen somit eigentlich direkt an der Wand und nicht an der Garderobe.

Die Haken der Garderobe sind eckig und rund erhältlich, ich habe mich aber für die runde Form entschieden. Sie sind ausreichend tief auch für dickeren Kram wie Rucksack und vorn ist noch einmal ein senkrechter Nippel, damit die Sachen nicht runter rutschen können (was bei unseren anderen Garderoben häufiger mal passiert, gerade wenn man auch Taschen mit aufhängt :()

Die Montage gelingt leicht und es ist eine ganz tolle verdeckte Befestigung, sodass die Optik auch nach Montage schlicht und elegant bleibt.


Ich bin von der Qualität wirklich begeistert, zwei richtig tolle super sauber handgefertigtes Schmuckstücke, die perfekt zu unserem Lehmputz und der sonstigen Einrichtung (wenn auch von dieser kein einziges Stück SO ordentlich verarbeitet ist) passen. Klar, etwas teurer als Garderoben vom großen Möbelhaus mit den vier Buchstaben, aber dafür einwandfrei von Hand verarbeitet und aus nachhaltiger Forstwirtschaft.


Und es strahlt förmlich aus, dass es mit Liebe gemacht wurde <3

Ich hoffe sehr, dass das Sortiment von WOODS noch erweitert wird und hier bald weitere praktische Dinge für die Wohnung zu haben sind, die so durchdacht sind wie das Schlüsselbrett.

Staubsaugerroboter mit Wischfunktion – Ecovacs Deebot DM81Pro

[Werbung] Ich freue mich riesig, endlich mal einen Staubsaugerroboter testen zu dürfen, sogar einen mit Wischfunktion. Der Reviewclub stellt mir für einen ausführlichen Test für einige Wochen einen Ecovacs Deebot DM81Pro von der Firma Ecovacs kostenfrei zur Verfügung. Danach muss ich ihn (leider) zurück geben.

Bei unserer 80 Quadratmeter großen Wohnung kann man von einem wirklich erschwerten Testegelände sprechen, denn wir haben zwei Krümelmonster im Haus, zwei richtige Hausdrachenkinder, die gar nicht einsehen, ihre Schuhe ausziehen zu müssen, wenn sie von draußen kommend „nur mal kurz was holen“ müssen. Auch mit dem Aufräumen ist es so eine Sache…es gibt Playmobil-Einzelteile, Spielzeugautos und alles mögliche an Spielzeug, das selten brav weggeräumt ist, einzelne Socken, die unter dem Sofa verschollen sind, und wegen der beengten Platzverhältnisse auch viele Nischen und einen kleinen Esstisch mit verschiedenen Stühlen. Ja, es steht leider sogar der Wäscheständer im Wohnzimmer, seit wir das zweite Kinderzimmer eingerichtet haben. Ein weiterer schwieriger Test für den Kleinen sind meine einen Meter langen Haare, die hier und da herum liegen.

Der Deebot DM 81Pro hat einen Durchmesser von 34,8 Zentimeter und ist  7,9cm hoch und hat einen modernen silberfarbenen Look. Ein wirklich sehr niedliches Ding, das meine Kinder sofort „Staubi“ getauft haben. Der Saug-Wisch-Roboter hat eine „5-Stufen-Reinigung“, denn er kann fegen, Schmutz lösen, saugen und sowohl feucht, als auch trocken wischen. Er ist für Teppich und Hartboden geeignet. Er ist für Tierhaare und hat einen HEPA Filter.

Geliefert wird der Roboter vorsichtig verpackt in einem großen Karton mit folgendem Inhalt:

  • Bodenreinigungsroboter
  • Ladestation
  • Staubbehälter
  • Wassertank / Wischaufsatz
  • 2 Wischbezüge
  • Fernbedienung inkl. Batterien
  • Messbecher
  • Reinigungswerkzeug (in der Klappe)
  • 1 Ersatz-Filter
  • 2 Seitenbürsten zum direkten Anbau sowie 2 Ersatz-Seitenbürsten
  • 1 Akku für den direkten Einbau
  • Benutzerhandbuch


Dem Lieferumfang sogar mit Ersatzteilen kann man hier erst einmal volle Punktzahl geben, ebenso der detaillierten Anleitung in tadellosem Deutsch.

Vor der Nutzung wird diese natürlich erst einmal gründlich gelesen. Da geht es auch schon los…

Räumen Sie den zu reinigenden Bereich frei. Entfernen Sie Stromkabel und kleine Gegenstände, in denen sich das Gerät verfangen könnte, vom Boden (…) Achten Sie darauf, dass Vorhänge, Tischdecken u.ä. nicht bis zum Boden herunter hängen.

UFFZA! Also jeden Tag den Stecker meines Massagesessels ziehen sowie das der Stehlampe im Schlafzimmer? Jeden Morgen die Gardinen der Terrassentür nicht nur öffnen sondern auf den Sessel HOCH legen? Die Sofadecke schmaler nähen, damit sie nicht vom Sofa herunterhängt? Die Kinder dazu bekommen, ihre Spielsachen nicht herum liegen zu lassen…jeden Tag zur gleichen Zeit? Tja…wie bitte das? So anspruchsvoll ist unser Standardstaubsauger nicht. Da sauge ich einmal hier, schubse das Kabel zur Seite und sauge weiter. Eigentlich sollte der Roboter ja Arbeit abnehmen und nicht mehr Arbeit machen. Eine automatische Einstellung kann ich mir da ja direkt von der Backe schmieren…

Nun muss der Roboter erst einmal zusammen gebaut werden. Das geht leicht und die Anleitung ist super ausführlich. Die Schutzfolien vom Transport ab, Akku rein klicken, die Seitenbürsten rein klicken und eigentlich ist er nun schon bereit für die Abfahrt.

Vor der Benutzung sollte Staubi aber erst einmal aufgeladen werden. Ganze 4 Stunden. Dafür muss man erst einmal einen geeigneten Aufstellungsort finden. Nach vorn sollen 1,5 Meter Platz sein, zu den Seiten 0,5 Meter.  Alle derartigen Orte sind bei uns entweder in der allerallerletzten Ecke oder aber sie liegen zentral im Haus, mitten im ortsbekannten Bobbycar-Parcours um unseren Esstisch herum. Ich habe mich nun für einen Aufstellort etwas abseits schräg entschieden, also wo man nicht direkt drauf tritt im Eifer des Bobbycar-Rennens, aber einigermaßen zentral.


Nebenbei kann man dann schon einmal die Fernbedienung studieren, die Ecovacs App aus dem App Store herunter laden und die Uhr stellen. Beim Bestätigen der Uhrzeit ist Staubi jedoch direkt los gefahren, die App sagt mir, der Akku ist fast voll, also hat er schon direkt eine Ehrenrunde durchs Haus gedreht.

Mit der Fernbedienung lässt sich die Uhr stellen, eine feste Uhrzeit einstellen, zu der der Roboter automatisch los fährt, sowie die verschiedenen Modi der Reinigung starten: Auto-Modus (=auch wenn man die Taste am Roboter selbst drückt), Randreinigung, Punktreinigung, Intensivreinigung (er fährt dann schneller) und zum WLAN verbinden und der Roboter nach Hause schicken. Außerdem gibt es Richtungstasten, mit denen man den Roboter auch manuell steuern kann.

Die Verbindung mit dem WLAN Netzwerk über die App hat nicht sofort geklappt, aber nach einigen Malen „Anstoßen“ der Netzwerkverbindung konnte ich in der App endlich den Roboter finden. Hier kann man ebenfalls die Möglichkeit, den Roboter zu steuern und in die verschiedenen Modi zu versetzen. Außerdem lässt sich hier eine Zeit einstellen, sowie ein Putzprotokoll aufrufen. Man kann also sehen, wie viele Minuten der Roboter wann unterwegs war. Außerdem kann man ablesen, wieviel Prozent ihrer Lebenszeit die Zubehörteile (Bürsten + Filter) noch vor sich haben, bevor sie ausgetauscht werden müssen. Eine Kartierung ist bei diesem Modell jedoch nicht dabei.

 

Nun aber zum Roboter und dem, was er so kann:

drückt man auf den Knopf (natürlich erst, nachdem man Hindernisse aus dem Weg geräumt hat wie z.B. die herunterhängende Gardine), fährt der Kleine brav los, die Seitenbürsten drehen sich, die Bürste unten ebenso und er saugt auch. Die Lautstärke ist angenehm genug, um sich nicht ablenken zu lassen, wie eine nachlüftende Mikrowelle etwa, das Gerumpel hört man mehr. Er fährt (im Auto Modus) total zufällig, so kann es sein, dass er eine Ecke 10 mal putzt, eine andere Stelle gar nicht. Er stößt gegen die eine Wand, dreht sich um ein paar Grad, fährt zurück. Ich konnte noch kein Muster erkennen, manchmal fährt er auch ein paar Zentimeter rückwärts und immer mit Dreh nach rechts etwas an der Wand entlang, dann irgendwann nicht mehr. Mal stößt er gegen die Stühle und Wände, mal hält er ein paar Zentimeter davor an und wendet. Mal wendet er auch auf freier Fläsche.

Große Körner werden manchmal aufgesaugt (bis zur Größe etwa einer Erdnuss kann er die Teile durchaus aufnehmen), manchmal jedoch auch von den Seitenbürsten durch die Gegend geschossen. Man denkt sich erst, das kann ja gar nix werden, doch nach seinen erstaunlichen zwei Stunden 15 Minuten, die er mit einer Akkuladung durch die Gegend fahren kann, ist in unserem ca. 40 Quadratmeter großen Küchen-Ess-Wohnzimmer kaum noch etwas zu sehen. Obwohl ich den Tag davor erst mit unserem Kärcher-Monster mit 2100Watt durch gesaugt habe, ist der Staubbehälter fast voll. Berührt man hinter Staubi den Boden, so fühlt man nur selten noch mal ein paar Krümel, es sieht dann auch wirklich ordentlich aus. Mit der Reinigungsleistung selbst bin ich voll und ganz zufrieden.


Wäre da nur nicht die wüste Fahrweise, sodass manche Stellen ausgelassen werden. Das hat ein wenig etwas, wie wenn meine Kinder auch mal staubsaugen wollen. An manchen Tagen gefällt ihm unser Schlafzimmer so gut, dass ich ihn nach einer Stunde aussperren muss, sonst würde er immer wieder hinein fahren.

Auch mit der Punktreinigung kommt man hier nicht so recht weiter. Sie ist einerseits zu klein (der schlimmste Dreck unter dem Tisch zieht sich über ca. 1,50m x 2m hin). Das Müsli wird bei der engen Spirale erst mal auf weitere 50cm Umkreis verteilt (weggeschossen), der Radius der Punktreinigung ist leider nicht groß genug, um das wieder einzusammeln, und kurioserweise findet man den Roboter auch mal zwei Meter entfernt, noch immer im Kreis fahrend, wieder. Meine Lösung hier ist jetzt, ihn unter dem Tisch einzusperren, denn durch die Stühle kommt er nicht durch.

Allerdings stellt sich hier dann wieder die Frage, was schneller geht. Ihn 20 Minuten unter dem Tisch einzusperren oder einfach in einer Minute kurz mit dem klassischen Staubsauger den Staub beseitigen?

Auch den Modus Kanten abfahren macht er ganz brav, immer im Kreis herum. Beim Intensivmodus ist er hörbar lauter, aber auch schneller. Die Absturzsensoren funktionieren so gut, dass ich ihn auch schnell mal den Schuhschrank oben drauf absaugen lassen kann. Er guckt dabei schon ein paar Zentimeter über, dass man Angst bekommt, legt dann jedoch brav den Rückwärtsgang ein.

Das gravierendste Problem bei uns ist jedoch das der Hindernisüberwindung. Der Roboter sollte selbständig in seinen fast 2 Stunden Betriebszeit die Wohnung reinigen, während ich am Schreibtisch ungestört meiner Arbeit nachgehe. Jedoch muss ich pro Stunde mindestens 10 mal, eher 20 mal runter laufen und den Roboter retten. Laut Ecovacs kann er Türschwellen von 1,6cm überwinden. Man sollte meinen, höhere Schwellen werden dann einfach als Hinternis gesehen, aber nein. Staubi rafft ganz einfach nicht, dass er da nicht rüber kommt. Immer und immer wieder versucht er eisern, doch irgendwie über die Türschwelle zum Hauswirtschaftsraum zu gelangen, oder im Wohnzimmer über die Füße des Wäscheständers, oder über den Fuß des Sessels im Zimmer meines Sohnes, oder auf die Fußmatte vorn. Und da er ja nicht nach System fährt, sondern völlig wirr, ist es spätestens alle 10 Minuten mal wieder so weit. Er liegt da oben auf dem Rohr des Wäscheständers und kommt weder in der einen noch der anderen Richtung wieder runter, und piept dann hilfesuchend. Teppichkanten mag er ebenfalls nicht.

Und das ist dann der Punkt, wo ich mich frage, wie viel Arbeit nimmt er mir denn nun ab?

Wo ich ihn sehr loben muss, und wo er wirklich Arbeit abnimmt, ist z.B. im Schlafzimmer unter dem Bett sowie in der Küche. Dort passt er nämlich super drunter, und dort wurde wohl seit Jahren nicht mehr so gründlich gesaugt, da man immer nur raten kann, wo sich die Staubsaugerdüse gerade befindet. Hierfür ist er wirklich hilfreich. Dieses ganze „auf den Boden legen und unter das Sofa gucken“ entfällt.

Und ja, wir gewöhnen uns aneinander, so stellt man inzwischen automatisch vor Aktivierung einen Stuhl auf die Schwelle, den Wäscheständer ganz an die Wand, eine gefüllte Wäschekiste auf den anderen Fuß des Wäscheständers und legt die Gardine hoch. Aber hübsch ist das so nicht, mit hoch gelegter Gardine und Stühlen im Haus verteilt.

Die Wischfunktion ist ein netter kleiner Zusatz. Man füllt dazu den Wasserbehälter mit dem 100ml fassenden Dosierbecher. Die ganzen 100ml passen nicht rein. Das Wasser wird dann über ca. 15-20 Minuten gleichmäßig an das Wischtuch abgegeben und zieht einen eher ungleichmäßigen feuchten Film hinter sich her. Wer von einen perfekt gewischten Boden träumt, ist hier definitiv falsch, aber wenn er immer ein bisschen wischt, dann ist es auf jeden Fall sauberer, als wenn er nicht wischt. Das Wasser ist jedoch leider wirklich schnell leer und das merkt man nicht sofort, wenn man ihn selbständig seine Arbeit verrichten lässt.

Nach getaner Arbeit = Akku leer (und ich möchte noch einmal seine Ausdauer loben!) ist er leiser, es drehen sich nur noch die Seitenbürsten und er sucht seine Ladestation. Und sucht. Und sucht. Das dauert auch schon mal so 10-15 Minuten, denn er sucht sie nach dem gleichen System, wie er reinigt. Mit gar keinem. Er muss schon zufällig, nachdem er alle Räume etwas durchsucht hat, in genauem Sichtkontakt zur Ladestation sein, damit er sie erkennt und dorthin fährt. Auch wenn er sie während der Reinigung schon dreimal umgefahren und von der Stelle geschoben hat, er merkt sich das nicht, wo sie war.

Dann muss der Staubsaugerroboter noch gewartet werden: der Behälter lässt sich leicht leeren und auch auf Playmobil-Teile überprüfen. Doch nun kommt das volle Ausmaß meiner 1 Meter langen Haare zum Vorschein: sie haben sich wild um die Hauptbürste und sogar die Seitenbürsten gewickelt. Und wenn die Kinder mal eine Schnur haben herum liegen lassen, dann auch die. Diese lassen sich von den Seitenbürsten sehr leicht entfernen, bei der Hauptbürste kommt hier das mitgelieferte Werkzeug mit einem kleinen Cutter dran zum Einsatz. Doch selbst hiermit ist es nicht leicht, überhaupt hinter die eng gewickelten Haare zu greifen, vor allem ganz an der Seite, wo sie hauptsächlich sitzen, kommt man nicht drunter. Nach einer Woche des Einsatzes sind etwa 3-5% der Lebensdauer der Bürsten „runter“.


Ich habe auch den Stromverbrauch überprüft. Wird der Staubsauger geladen, verbraucht er zwischen 13 und 15 Watt. Die Ladestation verbraucht durchgehend ca. 2,5 Watt. Auch Nachts mit aufgeladenem und angedocktem Staubsaugerroboter. Ich finde, hier könnte man bei Andocken und voller Ladung auch in einen ökonomischeren Standby-Modus schalten. Pro Tag habe ich, eingesteckt, etwa 0,1kWh verbraucht (inkl. Aufladen nach kompletter Reinigungsphase). Das sind im Jahr keine 40kWh und etwa 10€ Stromkosten im Jahr.

Zusammenfassung in Stichpunkten:

positiv:

  • Reinigungsleistung
  • Absturzsensoren
  • Optik
  • großer Staubbehälter
  • unglaubliche 2h 15 min Akkuleistung

negativ:

  • Hinderniserkennung / Festfahren
  • zufällige Fahrweise
  • Haare umwickeln die Bürste

Mein Fazit: es ist schon eine Arbeitserleichterung, das Prinzip „Staubsaugerroboter“ finde ich super, gerade an schwer zugänglichen Stellen (unter irgendwas), sodass nun ein „besserer“ auf meinem Test-Wunschzettel steht, der mit System reinigt.

Diesen hier würde ich aufgrund seines zufälligen Reinigungssystems und seines Umgangs mit Hindernissen nicht unbedingt weiter empfehlen, zumindest zu unserem Haushalt mit engen Passagen und vielen Gegenständen passt er nicht ganz. Für meine langen Haare muss ich recherchieren, wie andere Staubsaugerroboter hiermit umgehen können.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis jedoch ist trotz der Mängel spitzenmäßig!

Vor allem ist die Motivation größer, manche Dinge weg zu räumen, denn sonst kann er nicht fahren, sodass die Wohnung selbst dort, wo Staubi heute noch nicht war, deutlich ordentlicher aussieht. Er wird mir definitiv fehlen.

zomake 20l Falt-Rucksack

[Anzeige] Wer kennt das nicht? Morgens los mit Jacken, in die man alles nötige hinein bekommt, Nachmittags ist es dann so heiß, dass man die Jacken lieber auszieht. Oder man findet beim Einkaufen mal wieder mehr als man eigentlich einkaufen wollte. Oder man fährt in den Urlaub und hat mit dem Koffer in der Bahn eigentlich genug zu tun. Soll man dann auch noch einen Rucksack für Tagestouren mit bekommen?

Dafür ist dieser Rucksack von ZOMAKE ist wirklich sehr praktisch. Er kommt in einer kleinen hand-großen Tasche mit „Henkel“, wodurch man ihn z.B. mit einem Karabiner an der Hose befestigen kann.

Deren Reißverschluss geöffnet kann man einen kompletten 20l Rucksack (erst noch auf links gedreht) herausholen. Das geht wirklich blitzschnell (ca. 30 Sekunden).

Dann hat man einen vollwertigen, gute 45 x 25 x 15 cm großen, sehr leichten Rucksack, der allerhand aushält.

Und das auch noch mit mehreren Fächern: einmal das große Hauptfach. Darin, am Rücken, befindet sich noch eine Innentasche (diese war vorher die Aufbewahrungstasche), die sich super für Wertsachen nutzen lässt. Außen vorn noch eine Reißverschlusstasche für kleines Dringendes (Taschentücher) und an den Seiten noch jeweils 2 Netztaschen für die Trinkflasche. An den äußeren Reißverschlüssen sind kleine dezente Reflektoren. An der Oberseite ein stabiler Griff, am Rücken zwei breite Schulterriemen von 6,5cm Breite.



Der Rücken ist natürlich nicht gepolstert (sonst würde man den Rucksack nicht so klein zusammen bekommen), sodass die Milchpackungen schon etwas im Rücken drücken, aber der Einkauf ist allemal bequemer zum Auto zu transportieren als mit einer Tragetasche, die in den Händen schneidet.

Gleichzeitig hat das alles auch noch Stil.
Alles in schwarz mit grau gehalten, und auch das Logo stört nicht die zurückhaltende klassische Optik, ganz anders als die oft qietschbunten Muster der Falt-Einkaufstaschen. Dieser Rucksack passt zu jedem Kleidungsstil, von sportlich bis geschäftlich.

Ebenso schnell wie auffalten, kann man ihn auch wieder verpacken. Ich werde meinen ab jetzt immer dabei haben (anstelle der Stofftaschen, die ich bisher in meine Jackentasche gestopft hatte).

 

Dieser Rucksack wurde mir kostenfrei zum Testen zur Verfügung gestellt, was nicht meine Meinung beeinflusst.

GARSA 300 Liter Premium Gartensack – riesig und robust

Bei über 1000qm Garten ist unsere Komposttonne nach einem Nachmittag Unkraut ziehen oder Rasen Mähen immer doppelt und dreifach voll und ich muss den Kram bis zur nächsten Leerung irgendwo zwischenlagern. Freundlicherweise hat Firma GARSA mir die Lösung dieses Problems kostenfrei zugesendet. Und zwar einen ihrer riesigen und robusten Premium Gartensäcke.

Mit solch einem Gartensack von GARSA (oder gar dreien) ist es nun nicht mehr die volle Tonne, die den Feierabend einläutet, sondern der Hunger, denn wir haben es nicht geschafft, auch nur einen an einem Nachmittag voll zu bekommen.

Diese Gartensäcke kommen zusammengefaltet und man muss oben erst einen Ring einziehen (was ganz schnell geht), damit der Sack brav offen bleibt und dann Unmengen and Gartenabfällen schluckt. Sie sind wirklich gigantisch mit ihren 300 Litern, viel größer, als ich gedacht hätte.

Die Säcke sind aus PP-Gewebe, das jedoch von der Innenseite laminiert ist – innen ist das Gewebe also eine Fläche. So bleiben z.B. Rosendornen oder spitze Staudenreste nicht an dem Gewebe hängen.

Die 4 Griffe sind – im Gegensatz zu manch anderem Gartensack! – einige Male über Kreuz vernäht. Ich habe mal so dran gerissen, da tut sich nix, sie halten bombenfest. Mit den zwei unteren Griffen kann man den Inhalt dann auch toll auskippen (davon abgesehen, dass 300 Liter nicht in unsere 80Liter Komposttonne passen…)

Nun müssten sie sich nur noch von selbst füllen….

Dieser Artikel wurde mir kostenlos zum unvoreingenommenen Testen zur Verfügung gestellt. Bei amazon im 3er Pack erhältlich.