Wie groß ist mein Rasen?

Für den Kauf von neuem Dünger oder aber eines Rasenmäherroboters braucht man ganz schnell mal die Rasenfläche, denn da kann man sich ziemlich verschätzen.

Na klar, wenn man vor seinem Reihenhäuschen noch 5×4 Meter rechteckigen Rasen hat, begrenzt durch Haus, Zaun, Carport, Weg, dann weiß man natürlich, das sind 20 qm.

Im Fall unserer Familie sind aber kurvige Beete rund um den Rasen angesagt. Auch da könnte man irgendwie mit dem Maßband rum gehen, die Formelsammlung wälzen und irgendwie raus bekommen, welche Packung Dünger man am besten kaufen sollte, aber es geht viel viel einfacher.

Per google maps.

  1. die eigene Adresse eingeben
  2. auf Satelliten-Ansicht schalten und soweit ranzoomen, wie möglich
  3. Rechtsklick auf den Garten und „Entfernung messen“ auswählen
  4. diesen ersten Messpunkt auf einen Grenzpunkt des Rasens legen
  5. mit weiteren Klicks die Rasenkante so gut wie möglich nach fahren
  6. den letzten Punkt wieder auf den ersten legen
  7. nun ist im weißen Kästchen sowohl der Umfang (z.B. für ein Begrenzungskabel) als auch die Fläche sichtbar

AEG SB 7-8000 Standmixer

Über das  AEG Testerportal durfte unsere Familie den AEG SB 7-8000 Standmixer kostenfrei testen. Dies beeinflusst selbstverständlich nicht unsere Meinung.

Der AEG SB 7-8000 Standmixer eignet sich hervorragend für wirklich „smooth“ gemixte Smoothies und passt mit seinem schicken Edelstahlgehäuse und dem Glaskrug sehr gut in die moderne Küche.

Der AEG Standmixer ist wirklich hübsch mit dem Edelstahlgehäuse und 1,65l fassendem bruchfesten Thermo-Glaskrug, der kälte- und hitzebeständig bis 90°C sein soll. Der schöne Sockel nimmt nur ca. 16x16cm Fläche ein, dafür ist der Mixer mit Deckel ganze 40cm hoch.

Der Standmixer hat einen starken 1000 Watt Motor mit bis zu 23000 Umdrehungen in der Minute und 4 „TruFlow“ Titan beschichtete Messer. Das graue Anschlusskabel ist 1,2 m lang und bietet so ausreichend Bewegungs- und Positionierungsfreiheit.

 


Der Mixer besteht aus dem Sockel mit 6 flachen Edelstahl-Knöpfen mit LED-Hintergrundbeleuchtung und dem Glaskrug mit einmal einem großen Deckel mit Loch, der außen Gummilamellen hat hat, sowie einem zweiten Kunststoffmessbecher, der das Loch im Deckel schließen soll. Dieser lässt sich eindrehen. Leider vermisse ich hier eine Skala. Der Glaskrug dagegen hat eine Skala, für Rechtshänder in Millilitern, für Linkshänder (also auf der Rückseite) mit internationalen Maßeinheiten. Der Krug lässt sich in jeder Richtung auf dem Sockel einrasten.

Unten an diesem Glaskrug ist ein weiterer „Sockel“ mit einem Gewinde befestigt, der das Messer samt Gummidichtung unten im Glaskrug hält, sodass die Motordrehungen über zwei Zahnräder aus Kunststoff auf das Messer übertragen werden. Zur Reinigung lässt dieser sich dieser Glaskrugsockel abdrehen und das Messer entfernen. Der Glaskrug hat dann ein Loch im Boden. Das Gummiband ist durch seine Ausbuchtungen gegen Verrutschen gesichert.

Bei unserer alten Küchenmaschine (mit breitem Mixtopf) hatten wir immer das Problem, dass Smoothies nicht smooth wurden, sondern vor allem von den Orangen noch eine Menge Stückchen im Glas waren, was das angenehme Trinken fast unmöglich machte. Daher waren wir natürlich sehr gespannt, ob sich durch den Vortex-Effekt (also den entstehenden Strudel/Wirbel) etwas daran ändern würde.

Also haben wir natürlich zuerst allerhand Obst geschält und gleich gemerkt: man muss das Obst auch klein schneiden, da sonst nichts passiert und das Obst oben über dem Messer liegen bleibt.

Daher haben wir alles kleiner geschnitten (Orangen, Kiwi, Banane), in ca. 2-3cm große Stücke, das Gerät über die Taste oben links eingeschaltet, und über die „smooth“-Taste alles richtig schön smooth gemixt.

Sobald etwas Flüssigkeit im Spiel ist, funktioniert der Vortex-Effekt perfekt. Alles wird schön nach unten in das Messer gesogen und – unter höllischem Lärm – wundervoll klein gemixt.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Leistung könnte nicht besser sein, der Smoothie passt durch jeden Strohhalm, und es ist kaum zu glauben, dass die Orangen nur geschält wurden und nicht ausgepresst. Über die High-Taste werden sogar die Kiwi-Samen noch klein gemixt.


Auch bei erhöhtem Schwierigkeitsgrad mit frischen harten Möhren gibt es keinerlei Leistungseinbußen. Diese haben wir erst auf der höchsten Stufe (high) durch geschreddert. Hierbei fällt auf, dass ein großer Teil der Möhrenstückchen grob oben liegen bleibt und nicht mehr nach unten fällt. Für den Vortex-Effekt sind die Möhren zu trocken.

Dies sollte sich aber schnell ändern, einfach durch die Zugabe von etwas Wasser und weiteren Zutaten nach Wahl – in unserem Fall Apfel und erneut Banane und Orange. Das Ergebnis war erneut ein perfekt glatt gemixter Smoothie.

Nach dem etwas längeren (ca 1 Minute) Mixen auf hoher Geschwindigkeit kann man jedoch etwas Kunststoff riechen. Hinterher habe ich im Bereich der Zahnräder etwas Kunststoffabrieb gefunden, der dies – denke ich – verursacht haben könnte.

Nach diesem Vitaminschock musste es nun aber etwas ungesünder werden.

Also habe ich mit der Pulse Taste (dann läuft der Motor nur so lange, wie gedrückt wird) ein paar Walnüsse gehackt und mit Möhre, Reismilch, etwas Zucker, Backpulver und Mehl ein paar leckere vegane Nuss-Möhren-Muffins gebacken. Zum Teig Mixen (auf der Taste low) ist der Mixer nicht ganz optimal, der Teig muss schon sehr flüssig sein, damit alles gleichmäßig durchrührt wird. Ich musste daher einige Male mit dem Teigschaber nachhelfen. Das Nüsse Hacken dagegen lief sehr gut!


Nun wollten wir aber noch mal die Ice-Crush-Funktion testen. Also: Eiswürfel hinein und die Crush-Taste links unten betätigt, und die Maschine macht von selbst erst riiiiesigen Radau, dann eine Pause, damit die verbliebenen Eiswürfel runter fallen können, dann wieder laut Radau, dann wieder Pause usw., bis die Eiswürfel nach kurzer Zeit zu Schnee geworden sind. Mit etwas Traubensaft dazu hat man so einen leckeren Eis-Slush, die Leistung hat wieder überzeugt.

Rein vom Funktionalen können wir an dieser Maschine absolut nichts aussetzen.

Nach der Benutzung kann man am besten erst einmal vorreinigen, indem man mit Wasser und etwas Spüli den Mixer einschaltet. Nach dem Auseinanderschrauben kann der Glaskrug, sowie die zwei Deckel, in die Geschirrspülmaschine.

Jedoch gibt es von mir auch ein paar Negativpunkte aufzuführen:

  • der Deckel mit den Gummilamellen wandert mit der Zeit durch die Vibration nach oben und springt auf.
  • Beim Einkippen kleckert oder sabbert der Glaskrug noch etwas nach.
  • bei größerer Anstrengung entsteht leichter Geruch von geschmolzenem Kunststoff, es ist auch etwas Kunststoffabrieb sichtbar – dies wird jedoch mit jeder Nutzung besser.
  • es gibt ein großes Sicherheitsrisiko: denn man kann den Mixer auch ohne Deckel betreiben. Wer neugierige und technikbegeisterte Kleinkinder im Haus hat, sollte den Mixer immer komplett weg räumen. Denn nach dem Einstecken des Kabels kann es direkt los gehen mit abgehackten Fingern. Die Knöpfe kann man sogar aus Versehen mal treffen, sie reagieren schon auf wenig Druck, und den Krug braucht man nur locker aufsetzen. Kinderleicht!
  • Einer der Knöpfe ist etwas schief verbaut und der Glaskrug hat an einer Stelle einen rauen Fleck in der Oberfläche. Die Verarbeitung könnte also noch verbessert werden.

Aufgrund der überaus zufrieden stellenden Mix-Leistung und der edlen Optik jedoch – außerhalb der Reichweite von Kindern – eine leicht eingeschränkte Weiterempfehlung für den AEG SB 7-8000 Standmixer für die Zubereitung leckerer Smoothies und mehr.

 

Splisstrimmer von splisstrimmer.ch

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Mein Haupthaar misst etwa einen Meter, unregelmäßig, da durch das jahrzehntelange Wachsen natürlich einige Haare auf der Strecke geblieben sind. Wie bei langen Haaren fast schon normal (üblich), habe auch ich trotz ölen und Spülungen in allen Längen mit Spliss zu kämpfen. Bislang habe ich mich jeden Sommer in den Garten gesetzt und in der Sonne fein säuberlich den Spliss mit der Schere raus geschnitten, indem ich die Strähnen durch die Finger habe gleiten lassen. Das hat üblicherweise Stunden gedauert und meist habe ich nach der Hälfte unterbrochen und wusste nicht mehr, wo ich mal angefangen habe.

Umso hoffnungsvoller war ich, dass diese Zeiten vorbei sind, als ich bei auf eine Werbeanzeige gestoßen bin für einen Splisstrimmer aus der Schweiz: Splisstrimmer.ch . Also einen Aufsatz für ein Haarschneidegerät, das eigentlich dasselbe macht wie ich mit meinem Finger, nur schneller. Das Ding musste ich haben!

Also nachgefragt, und es wurde mir für meinen Blog vergünstigt zur Verfügung gestellt, was meine Meinung selbstverständlich nicht beeinflusst.

Leider leider passt der Aufsatz nicht auf unser schon vorhandenes teures Haarschneidegerät von Philips, sodass ich ein Moser Haarschneidegerät dazu kaufen musste. Im Splisstrimmer.ch Shop gibt es das ganze im Set für 64,90 €, günstiger ist es aktuell, bei amazon.de einzeln den Splisstrimmer-Aufsatz und den Moser 1400+ Haarschneider zu kaufen. Als ich bestellt habe, war er dort jedoch gerade nicht erhältlich.

Der Aufsatz besteht eigentlich nur aus einem aufklappbaren Kunststoff-Teil, bei dem die Haare wie bei den Fingern über einen Steg geführt werden, sodass die Spitzen hoch stehen und abgeschnitten werden. Übrigens werden ALLE Spitzen abgeschnitten, nicht nur die geschädigten! Schon beim Ausprobieren ohne den Haarschneider ist es mir auseinander gefallen. Es lässt sich jedoch leicht wieder zusammen stecken.

Der Haarschneider selbst ist im Vergleich zu unserem Philips doch recht laut, und mit dem Kabel kann das Haare Schneiden leider nicht in den Garten verlegt werden. Wer da wert drauf legt, für den hat die offizielle Seite noch eine ganze Menge weiterer Modelle aufgelistet, die teilweise auch mit Akku funktionieren.

Sodann, meine gewaschenen Haare habe ich entgegen der Anleitung nicht geglättet, denn meine Haare werden weder geföhnt noch gefärbt noch geglättet noch gelockt noch mit Silikonen behandelt. Ich möchte sie mit dem Glätten nicht zusätzlich schädigen. Sie sind aber von Natur relativ glatt.

Es braucht einige Strähnen Übung, bis die Haare gerade eingeklemmt sind und brav über den Kamm laufen. Nach dem ersten Durchfahren der Strähne habe ich noch eine Menge Spliss gesehen. Na klar, denn wenn sie gerade „unten“ in der Strähne sind, werden die Spitzen von den anderen Haaren unten gehalten und stehen nicht hoch, um mit abgeschnitten zu werden. Am besten ist es, die Strähne so, wie sie raus kommt, zu nehmen, und genau anders herum wieder einzulegen. Die Anleitung gibt 1-5 mal vor, jedes Mal werden bis zu 5mm abgetrennt. Da bei meinen Haaren teilweise auch weiter oben Brüche sind, finde ich im Schlimmsten Fall auch verlorene 2,5cm nicht so schlimm.

 

Es dauert ca. eine halbe Stunde, bis man den gesamten Kopf geschafft hat. Das ist eindeutig schneller als meine sommerliche Garten-Spliss-Schnitt-Prozedur.

Auch während der Anwendung ist mir übrigens einige Male der Aufsatz auseinander gebrochen.

Der Splisstrimmer erwischt tatsächlich mehr Spliss, als wenn man es von Hand schneidet. Vereinzelt findet man noch Spliss, der vom Gerät übersehen wurde, aber nur vereinzelt, ich würde sagen, es werden ca. 95% der Spitzen erwischt bei ca. 5 mal Durchfahren der Strähnen.

Insgesamt finde ich, sehen meine Haare leider nicht spürbar ordentlicher aus, denn es gucken die einzelnen Haare nach wie vor mit den unterschiedlichen Haarlängen aus dem Büschel heraus. Sie haben nur größtenteils keinen Spliss mehr und es fühlt sich etwas glatter an. Würdet ihr erkennen, welches das Vorher- und welches das Nachher-Bild ist?

Vorher
Nachher

 


Das Waschbecken sieht danach allerdings übelst aus. Es wurden neben kurzen Enden auch ein paar Strähnen länger (ca. 10cm) abgeschnitten. Diese sind wohl irgendwie schief rein geraten :/

Auch nach Tagen sehe ich nur vereinzelt weiße Punkte an den Enden, oder die Haare, wo der Spliss einfach noch weiter oben war – es wurde also schon auch sauber abgeschnitten.

Fazit: es funktioniert schon recht gut, so gut, wie es nach diesem Prinzip geht, es könnte aber noch etwas stabiler gebaut sein. Dafür, dass es nur zwei Stücke Plastik und eine kleine Feder sind, ist das ganze ziemlich teuer, kosten doch andere Aufsteckkämme für solche Maschinen nur wenige Euro.

Ich freue mich aber über die in Zukunft gesparte Zeit, und werde den Splissschnitt nicht mehr so lange rauszögern, weil es nun viel einfacher und schneller geht.

DIY Kletterwand für das Kinderzimmer

Töchterchen wünschte sich zu Weihnachten Puppe Nr. 5 und Playmo-Set Nr. 39…was sie aber eigentlich richtig gern macht, und was im Winter zu kurz kommt, ist klettern und hangeln. Auf dem Spielplatz hangelt sie inzwischen begeistert nicht nur runter, sondern auch wieder nach oben und unsere Raumspartreppe klettert sie auf der Unterseite schräg nach oben, um sich dann herunter zu hangeln. Ich habe daher beschlossen, ihr eine Kletterwand in das Zimmer zu bauen. Das ganze (natürlich, ein Weihnachtsgeschenk hat auch eine Obergrenze) möglichst kostengünstig, aber umbaubar.

Es gibt schon einige Fertig-Kletterwände zu kaufen, an die nur noch Klettergriffe angebaut werden müssen. Diese haben jedoch Formate wie z.B. 120x60cm für 60€. Aber davon bräuchte man ja schon mindestens 4. Grundlage war daher für uns eine große OSB-Platte ohne Nut und Feder mit den Maßen 1,25 m x 2,50 m.

Hier unsere Materialliste

  • OSB-Platte 1,25m x 2,50m x 22mm. Noch besser ist 25mm Dicke. (ca. 27€)
  • 2 x Kantholz 3m x 54mm x 54mm Fichte. Hier kann auch ein anderes Format genommen werden. (14€)
  • ca. 20 Klettersteine, die für Kinder geeignet sind.
    [Anzeige] Ich war ganz begeistert von diesem lila Klettersteinset von X-Climb.
    Denn: Mädchenfarbe sowie die richtige Anzahl. Andere Sets hatten leider nur 15 Steine oder gleich 35 [/Anzeige] (43,99€)
  • M10 Einschlagmuttern, in meinem Fall 105 Stück. Bei X-Climb kann man diese auch einzeln mitbestellen, mein 100er Pack habe ich aber woanders gekauft. (ca. 6,50€)
  • 20x M10 Zylinderschrauben. Ich habe ein 50er Set bei den Einschlagmuttern mitbestellt, sonst wären doppelt Versandkosten angefallen (7,50€)
  • Spanplattenschrauben gemäß des gewählten Kantholzes. Bei mir 5x60mm Torx, gleich 100 Stück für zukünftige Baumaßnahmen (<5€)
  • etwas Hartöl oder Holzlasur
  • Befestigungsmöglichkeit (Haken, Seile oder Holzreste als Abstandshalter)
  • wenn nicht vorhanden: eine Turnmatte, die breit und tief genug ist. [Anzeige] Ich durfte zum Glück diese tolle Weichbodenmatte kostenfrei testen [/Anzeige] oder eine alte große Matratze.
  • etwas Filz und doppelseitiges Klebeband

Somit sind wir – ohne Turnmatte – bei ziemlich genau 100€ Materialkosten.

Werkzeugliste

  • Bohrmaschine + Bohrer 12mm
  • Winkel
  • Gliedermaßstab
  • alte Holzlatte/Holzbrett mind. 1,25m
  • Hammer
  • Akkuschrauber mit passendem Bit
  • roter Stift + Malerkrepp
  • Stichsäge
  • Exzenter- oder Schwingschleifer
  • Innensechskant

Bauanleitung

Zuerst muss man die riesige OSB-Platte mal nach Hause bekommen. Sie wiegt ca. 40kg, geht also so als Mama und Papa gerade eben auf das Auto zu heben und zuhause vom Auto ins Haus. Das Ding ist wirklich gigantisch und man sollte sich im Falle eines Geschenkes vorher schon mal eine Ausrede einfallen lassen, wofür die denn bitte ist.


Dann braucht man ein Raster. Ich habe mich mit einem Randabstand von 10-20cm für ein Dreiecksraster entschieden, also jede Reihe versetzt, in 15cm Abstand, mittig Ganz wichtig: vor dem Einzeichnen der Punkte noch mal die Platte nach messen, unsere war nämlich 1,265 x 2,51 m groß, sodass ich es ein wenig verschieben musste.

Ich habe schon einige Anleitungen gelesen, bei denen das Raster auf die Platte gekritzelt wird. Jedoch bohrt man von der Vorderseite (da auf der Rückseite die Bohrlöcher unsauber werden) und ich persönlich möchte die Vorderseite optisch einwandfrei lassen und nicht mehr überstreichen. Ich mag die holzige Farbe.

Hier kommt die alte Latte ins Spiel. Hierauf kann man die Abstände der Punkte einzeichen, in meinem Fall 13,5 und dann immer 7,5cm Schritte. Nun habe ich in der Länge im richtigen Abstand (erst 20cm, dann 15cm) Klebebandstücke aufgeklebt. An diesen habe ich dann, mithilfe eines Winkels, im rechten Winkel die Latte mit den Punkten aufgelegt und jeden zweiten Punkt auf der OSB-Platte markiert. Bei der nächsten Reihe dann mit dem zweiten Punkt begonnen, da es ja versetzt sein soll.


Danach wurden dann mit einem 12mm Bohrer alle 105 Löcher gebohrt. Dies sollte man von vorn machen, da die Bohrlöcher nach hinten hin etwas ausbrechen.


Ich habe danach die Platte auf den Flächen und an den Kanten fein abgeschliffen und 2x (mit Zwischenschleifen, da sich die Fasern noch aufstellen) geölt mit Hartöl und danach Lasur, was wir – Holzhaus – ohnehin immer da haben. Oder man streicht die Platte sogar weiß oder bunt. Unsere Tochter malt mit Vorliebe Möbel an. So lässt es sich leichter abwischen. Außerdem fängt man sich im rohen Zustand leicht mal einen Splitter ein.


Nun werden von hinten die Einschlagmuttern eingehämmert. Dabei können auch schon toll die Kinder mithelfen. Besser Handschuhe anziehen, nach den 105 Einschlagmuttern hatte ich doch eine Blase an der Hand.


Das Kantholz habe ich auf der Unterseite mit der Stichsäge und anschließend mit dem Exzenterschleifer abgerundet – so kann man die Kletterwand am Anfang nach hinten neigen, später, wenn die Kleine in der Senkrechte Langeweile hat, kann sie aber auch nach vorn gekippt werden. Ich habe unten und oben hinten noch Filz mit doppelseitigem Klebeband aufgeklebt, damit es keine Macken im Dielenboden und an der Wand gibt)


Auf diese Kanthölzer habe ich nun mit den Torx-Schrauben die Platte aufgeschraubt (Vorbohren durch die OSB-Platte, am besten mit Versenker) nicht vergessen! Unten und oben jeweils ca. 10cm Abstand. Unten, weil hier ja ohnehin die Matte liegt und darunter eingeklemmt würde, oben, um sie leichter befestigen zu können und um etwas Sicherheitslänge zu haben für das Kippen gegen die Dachbalken.


Nun kann man die  Platte schon einmal an ihren Bestimmungsort gestellt werden (wir haben Töchterchen mit einer kleinen Packung Gummibärchen bestochen, wenn das riesige Ding bis Weihnachten bei ihr stehen darf, denn im Wohnzimmer müsse ja schon der Weihnachtsbaum stehen) und man kann sich eine Befestigung für die Wand einfallen lassen. Z.b. mit großen Wandhaken und Seilen.

In unserem Fall haben wir die Deckenbalken frei. Die Platte kann also gar nicht mehr als 30cm nach vorn kippen. Das heißt, ich musste mir nur aus einer Dachlatte Abstandshalter bauen, damit die Platte senkrecht hinten an der Wand bleibt.


Nachdem unsere Tochter zu Weihnachten dann erst mit fragenden Blicken die tollen, [Anzeige] farblich passenden lila Klettersteine von X-Climb [/Anzeige] ausgepackt hat, wollte sie diese natürlich sofort dran haben. Wir haben sie so verteilt, wie wir dachten. Erst die größeren Steine zum Festhalten, dann die kleinen dazwischen. Erstmal nur locker die Schrauben rein gedreht.


Sie müssen dann mit einem großen Innensechskantschlüssel mit 25nm Anzugskraft befestigt werden. Das heißt, nach 10cm müssen 25kg nach unten ziehen. Bei uns hat sich unser 20kg schwerer Sohn ans Ende des Inbusschlüssels gehängt. So wussten wir dann etwa, wie fest die Schrauben sein müssen. Das ist schon ganz schön fest, die OSB-Platte knirscht dann schon leise, weil die Einschlagmuttern noch tiefer in das Holz gezogen werden und die Steine halten am Ende wirklich bombenfest.


[Anzeige] Bevor sie nun klettern durfte, musste natürlich auch die neue tolle Turnmatte von WolfWise aufgeklappt und davor gelegt werden. Die klassischen Crash Pads waren mir zu klein (wann landet ein Kind denn auf genau dieser Stelle?), eine 30cm dicke Turnmatte aus dem Sporthallenbedarf überstieg – da im vierstelligen Bereich – unser Budget und war bei nichtmal 1,5m Tritthöhe auch etwas übertrieben, eine Matratze zu weich (Umknickgefahr) und wir haben auch nur beschränkt Platz, ich wollte gern etwas klappbares.
Die WolfWise Matte wurde mir zum Testen kostenfrei zur Verfügung gestellt und passt mit den 1,20m von der Breite genau vor die Kletterwand und ist mit 1,80m Tiefe genug, einen Fall auch dann aufzuhalten, wenn das Kind flach nach hinten fällt oder auch erst auf den Füßen landet und dann auf dem Po oder sogar Kopf.
Die Dicke ist gute 5cm und man sinkt nur minimal ein (vielleicht so 1cm). Es besteht also keine Gefahr, bei einer Landung den Fuß umzuknicken und man kann auch drüber laufen oder toll darauf turnen, ohne zu versinken. [/Anzeige]


Unsere Tochter hatte schon nach wenigen Minuten den Dreh raus, bis nach oben zu kommen, sodass wir die Klettersteine schon ausdünnen können oder die Kletterwand mit Überhang nach vorn kippen können, oder aber ihr die Schraubenenden mit Farbaufklebern markieren (ich wollte keine zusätzliche Unruhe im Kinderzimmer, daher hatte ich mich für die eine Farbe entschieden) , sodass sie wie in der Kletterhalle nur eine Farbe nehmen „darf“. Sie klettert auch barfuß oder sockfuß hoch, obwohl ich finde, dass es ganz schön weh tut an den Füßen. Ihr doppelt so alter Bruder dagegen hat es noch nicht ganz bis oben geschafft. Es hängt also wirklich vom Kind ab.

Dass man 8-10 Steine pro Quadratmeter haben sollte bei Kindern, kann ich aber so nicht bestätigen. Das wären bei uns sogar 24-30 Stück gewesen. Dies trifft wirklich nur auf unterschiedliche Farben zu. Ich finde 15-20 hier wirklich ausreichend.

 

gefilzter Adventskranz

Jahrelang habe ich mich abgemüht, jedes Jahr wieder einen Kranz aus Tannengrün zu binden, mit dem Ergebnis, dass dieser viel zu viel Platz auf unserem kleinen Tisch wegnahm und irgendwann nadelte. Außerdem mag ich eigentlich gar kein Tannengrün. Daher musste eine besser Idee her.

Ich mag die warme Kuscheloptik von Filz wirklich sehr, daher habe ich schon vor 2 Jahren einen Filzkranz hergestellt. Schööön klein, damit nicht alle von dem riesigen Ding genervt sind.

Als Grundlage habe ich mir einen kleinen Kranz aus Bast und Draht gebunden, um einen Rest Gartenschlauch herum. Dieser ist wirklich nur gute 15cm im Außendurchmesser. Wenn man einen größeren Esstisch hat, sind auch der Größe des Kranzes natürlich keine Grenzen gesetzt.

 

Dann die Vorbereitung für das Filzen. Ich bin nur ungeduldiger Gelegenheitsfilzer, daher habe ich kein Profi-Equipment. Wachstischdecke, Handtücher und darauf, für jeden, Bambus-Tischsets oder Legoplatten sowie etwas Luftpolsterfolie. Heißes Wasser, mit Seife hineingeraspelt, in die Mitte des Tisches. Schon kann es los gehen.

Man beginnt erst einmal, den Bast-Kranz dünn mit grüner Wolle zu umwickeln. Erst rund herum, dann einmal längs und noch einmal rund herum (also in entgegengesetzten Richtungen). Dann heiß Wasser drauf und vorsichtig mit Luftpolsterfolie darauf streicheln, erst weniger fest, später fester, bis der ganze Kranz grün und einigermaßen fest (eine Fläche) ist.

 


Dann kommt die Kinderarbeit ins Spiel. Zumindest meine Kinder wollten unbedingt mithelfen beim Gestalten, und dieser Schritt ist kinderleicht, da können alle mit großem Erfolg mit helfen. Man nimmt lange dünne Streifen der Wolle, hierfür vorzugsweise so viele Grüntöne, wie man hat. Die Streifen werden leicht bewässert. Dann rollen, zuerst nur leicht, dann immer stärker, und nach wenigen Minuten sind die Filzbänder ausreichend fest.

 


Dann wird der Filzkranz mit den verschiedenen Bändern umwickelt und am Ende verknotet (unter die letzte volle Umwicklung stecken).

Nun ist der Kranz selbst auch schon fertig. In kaltem Essigwasser auswaschen und trocknen lassen.


Anschließend kann der Kranz individuell gestaltet werden. Ich habe Holz-Kerzenständer daran gebunden (Draht durch gesteckt und unten verdreht).

Wie bei einem Tannen-Kranz denken wir uns jedes Jahr etwas Neues aus, wie wir den Kranz gestalten können. Je nach Beteiligung der Kinder wird das ganze dann mal bunter, mal schlichter.

Hier einige Beispiele der letzten Jahre.


Viel Spaß beim Nachbasteln 🙂

Bauknecht Waschmaschine WA SOFT 7F4

[Anzeige] Nachdem unsere alte Waschmaschine nach 12 Jahren mit geklebtem Türverschluss, mit Fahrradflicken geflickter Dichtung sowie der Tendenz, beim Schleudern aus der Küche zu wandern und das Geschirr aus den Schränken zu werfen nur noch eine tickende Zeitbombe war, war ich überglücklich, im Rahmen der Mediamarkt Testpiloten eine niegelnagelneue Waschmaschine der Firma Bauknecht kostenfrei testen zu dürfen, und zwar die Bauknecht Waschmaschine WA SOFT 7F4.

Aus dem mittleren bis günstigen Preissegment ist die Bauknecht WA SOFT 7F4 für mich ein klarer Preisleistungssieger, da sie mit bei gleichzeitig geringem Stromverbrauch (Energieeffizienzklasse A+++) mit einer Menge Zusatzfunktionen und – für mich besonders wichtig – leisem Schleudern punkten kann.

Diese Waschmaschine hat die Standardmaße (HxBxT): 85×59,5×54 cm, kann also fast jede vorhandene Waschmaschine ersetzen. Sie ist sogar wenige Zentimeter kleiner als die alte, hat aber dafür eine gefühlt gigantische Trommel und Trommelöffnung. Diese mit dem schwarzen Bullauge wirklich schick aus. In die Trommel passen ganze 7kg Wäsche. Die Tür lässt sich einfach zudrücken. Die Waschmaschine lässt sich einzeln über einen Knopf anschalten. Die Gebrauchsanleitung gibt hier 8W als Leistungsaufnahme an, im Off-Mode nur 0,5W. Dies hat mein Energiemessgerät so auch bestätigt.

Zuerst sollte mit der Selbstreinigungsfunktion gewaschen werden. Diese Funktion ist etwas versteckt und kann durch 5-Sekunden-langes Drücken der Taste P aktiviert werden.

Dann kann es aber auch schon los gehen mit der richtigen Wäsche. Das Spülmittelfach hat – optional einbaubar – eine tolle Anzeige für Flüssigwaschmittel. So hat das mühevolle Abmessen mittels Messbecher ein Ende, sowie Fächer für Vorwäsche und Weichspüler.


Die Bauknecht WA SOFT 7F4 kommt mit 14 verschiedenen Programmen, zusätzlich Spülen und Schleudern. Diese sind brav in der Anleitung aufgelistet, und auch jetzt studiere ich jedes Mal angestrengt diese Liste und frage mich, welches Programm ich denn heute nur nehmen soll.

Unter anderem das neue Antiflecken100 – dieses soll mehr als 100 Flecken bei nur 40 °C entfernen, ganz ohne Vorbehandlung. Dies wollte ich natürlich zuerst ausprobieren, schließlich hat die völlig versiffte weiße! Küchengardine, die immer etwas auf die Küchenarbeitsplatte genau bei der Spüle hängt und kürzlich einen Unfall mit einer Himbeere erlebt hat, nur auf diese Erfindung und dann auf die Anlieferung der neuen Waschmaschine gewartet. Niemals hätte ich an die Effizienz geglaubt, doch offensichtlich gehören auch Himbeeren auf die 100 Flecken Liste. Die Gardine strahlt wieder hell und weiß (das Bild unten ist vom Vorher-Zustand…sie ist nun wirklich wie neu). Bei wirklich proppevoller Ladung hat dieses Programm dafür jedoch auch 1,19kWh verbraucht. Nicht auf der 100 Flecken Liste scheinen jedoch „alte Flecken“ zu stehen. Bei diesen (z.B. vergilbter Kragen) hat das Programm leider versagt.

 


Das Bettwäsche-Programm verbraucht bei mir vollgestopft bei 60°C etwa 1,05kWh und liegt damit laut Stromverbrauchstabelle etwa im Mittelfeld. Die Wäsche war dann aber auch wirklich sauber.

Das Öko-Baumwolle sowie das Buntwäsche-Programm sind für mich die klaren Sieger als das normale Wäscheprogramm. Sie verbrauchen beide um die 0,89kWh, vollbeladen. Nur braucht das Öko-Baumwolle-Programm eine Stunde länger. Die Alltagsflecken (meine Kinder sind noch im Kleckeralter) gehen auch hier, mit Öko-Waschmittel und etwas Fleckensalz, zuverlässig raus.

Sollte man wirklich mal weniger Wäsche haben (in meinem Fall wohl erst, wenn die Kinder aus dem Haus sind), dann ist die EcoTech Mengenautomatik sehr nützlich. Diese optimiert den Wasserverbauch mit Sensortech- nologie.

Es gibt noch einige Sonderprogramme, z.B. für Daunen oder das mit dem mit dem Woolmark Green Zertifikat ausgezeichnete Wolleprogramm, und auch für Dunkle Wäsche gibt es ein extra-Programm, dessen Effekt sich sicher erst im Langzeittest bei jetzt noch neuen Wäschestücken zeigen wird. Außerdem ein Kurzprogramm für Flecken: das 45′ Flecken-Programm. Füllmenge sowie Stromverbrauch sind bei diesen Programmen deutlich geringer, ebenso wohl die Häufigkeit der Anwendung. Leider konnte das Daunenprogramm in den 1:30h Waschzeit nicht den Müffelgeruch aus dem auf dem Boden eingelagerten Daunenschlafsack bekommen.

Eines jedoch haben alle Programme, wohl dank des verschleißresistenten Dynamic Inverter-Motor gemein:

Sie sind soooooo leise. Das Datenblatt gibt hier 51/81 dB(A). Während bei meiner alten Waschmaschine fast das Geschirr aus dem Schrank gefallen ist und jegliche Konzentrationsarbeit oder auch das gemeinsame Mittagessen abrupt ein Ende fand, kann ich bei dieser Waschmaschine konzentriert weiter arbeiten. Das erste Mal beim Schleudern dachte ich „welcher Nachbar hämmert denn da draußen irgendwo?“. Das lauteste an der Waschmaschine ist das Einlaufen des Wassers, also wenn der Hahn geöffnet wird. Das Ergebnis des Schleuderns (1400U/min) ist sehr gut, gefühlt trockener als bei meiner alten.

Wie auch meine alte Waschmaschine kommt die Waschmaschine mit Kindersicherung und Startzeitprogrammierung, Drehzahlreduzierung beim Schleudern, Einstellung der Waschintensität, Temperatur und Vorwäsche.

Man hat hier ein günstiges Markengerät bei einer Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten und sehr guter Reinigungsleistung. Das Preis-Leistungsverhältnis ist hier wirklich sehr gut und ich kann sie guten Gewissens weiter empfehlen.

 

Kaffee-Badebomben

Erst einmal damit angefangen und die Rohstoffe beschafft, sind Badebomben eine super Geschenkidee – etwas Selbst-Gebasteltes für Eltern, Oma und Opa und die Tanten, Freunde, Nachbarn und und und …von Herzen, aber es steht nicht rum und braucht sich auf. Leider viel zu schnell…so schnell, dass meine Nachbarin noch vor Weihnachten fragt, wann ich mal wieder welche mache…sie würde die auch bezahlen.

Hier das Rezept meiner Kaffee-Badebomben, die man eigentlich sogar essen können müsste…

Zutaten-/Materialliste:

  • 300g Natron (Natriumhydrogencarbonat)
  • 150g Zitronensäure
  • 50g Maisstärke
  • 50g Milchpulver (Babyabteilung Drogerie, pre-Nahrung)
  • 40g Kakaobutter
  • 10g Duftöl Kaffee
  • etwas Kaffeepulver, vielleicht Kaffeebohnen
  • etwas reinen Alkohol (ca. 30ml)
  • Schüssel + Löffel
  • Badebombenformen aus Alu (optional. Ich habe diese und bin sehr zufrieden, man hat dann 200g, 125g, 75g und 50g Kugeln)

Die Kakaobutter im Wasserbad schmelzen (es reicht schon heißes Wasser aus dem Wasserhahn). In einer Schüssel alle Zutaten bis auf das Kaffeepulver vermischen. Den Alkohol nur so weit zu geben, bis es ganz leicht feucht ist. So wie nicht ganz trockener Sand. Es klumpt dann, wenn man doll drückt. Feuchter sollte es aber nicht sein.

Dann ein wenig Kaffeepulver zu geben und unterrühren, sodass es marmoriert aussieht, oder direkt in die Formen, als Deko. Ganz nach Belieben.


Dann alles in den Badebombenformen zusammenpressen, so viel, dass es an der Seite etwas raus gequetscht wird.

Wenn man keine Formen dafür hat, gehen auch z.B. kleine Silikoneiswürfelformen oder  Mini-Guglhupfformen. Oder einfach gaaaanz fest mit den Händen zusammen drücken. Dann werden es halt eher unförmige Klumpen. Man kann die Masse übrigens auch so anfassen, wenn man keine offenen Wunden hat.

Danach über der Heizung einen Tag trocknen und anschließend luftdicht verpacken. Die ganz großen Kugeln sollten unten noch in der Form drin sein, da sie sich durch ihr Gewicht selbst platt drücken könnten.

Die Zutaten können auch leicht angepasst werden, also z.B. Milchpulver und Maisstärke in der Masse verändern oder weglassen, Natron und Zitronensäure müssen aber dasselbe Verhältnis haben (immer 2:1). Natron und Zitronensäure kaufe ich im 5kg-Paket über ebay.

DIY Schüssel mit dem 3D Pen

Ich brauchte ein Geschenkkörbchen / Tablett für einen Verwandten. Aber: alle Körbchen, die wir noch so hatten, waren schon weggegeben. Also dachte ich, warum zeichne ich nicht eine Schüssel mit dem 3D Stift? Das ist auch viel Persönlicher.

Gesagt getan.

Dafür habe ich zuerst einen Teller in passender Größe auf der Unterseite mit Alufolie umwickelt. Hier geht sicher auch eine tiefe Schüssel, je nachdem, was man drauf legen möchte. Ich brauchte eher eine Platte als eine tiefe Schüssel.

Dann habe ich 5m weißes PLA Filement in unseren 3D Stift eingelegt und einfach mal angefangen, zu malen. Ich habe mich für Kreise entschieden, denn da kann man nicht viel falsch machen. Beim 3D Stift muss man ja vor allem schnell sein und kann nicht großartig nachdenken. Kreise kann man schnell weiter malen. Also ein großer Kreis mit ein paar kleinen und großen Kreisen drumrum, jeweils immer fast doppelt gemalt mit Richtungswechsel wie bei einer Acht, nur dass dann der nächste Kringel angefangen wird. So muss man nicht absetzen.

Wenn der Teller voll ist, einfach die Alufolie vom Teller und schließlich von der Schüssel entfernen. Ich habe für einen flachen Essteller die vollen 5m meiner weißen Farbe aufgebraucht. Das hat gerade so gereicht, am Ende musste ich schon ziemlich sparen und mit größeren Kreisen etwas Fläche rausholen.


Die Schale ist nun nicht besonders formstabil, man kann sie biegen, aber als Zusammenhalt für kleine Leckereien eine gute Notlösung mit persönlicher Note.

Viel Spaß beim Nachmachen!

 

Philips SceneSwitch – Dimmerschalter Adé

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Wir hatten mal Drehdimmer. Damals, in der Ära der Glühbirnen. Dann kam die Ära der Energiesparlampen und die Komplikationen fingen an: statt gedimmtem Licht nur noch Flackern, selbst bei den „dimmbaren Energiesparlampen“, denn wir hatten ganz besondere Drehdimmer, die auch mit dimmbaren Energiesparlampen nicht kompatibel waren. Die Drehdimmer gingen dann kaputt und wir haben uns entschlossen, anstatt diverse Drehdimmer mit diversen dimmbaren Energiesparlampen auszuprobieren, uns von der Idee kuscheligen Lichts zu verabschieden und ganz normale Kippschalter einzubauen. Auch die LED-Birnen haben an unserer Entscheidung nichts geändert. Doch Dimmerschalter haben nun offiziell ausgedient.

Ich war ganz begeistert, als ich von dieser genialen Möglichkeit gehört habe: die dimmbaren LED-Lampen „SceneSwitch“ von Philips und ich wollte sie unbedingt ausprobieren. Über Markenjury wurden mir drei dieser Birnen sogar kostenfrei zum Testen zur Verfügung gestellt.

Die Funktion zusammenfassend erklärt:

Man dreht diese LED Lampen einfach anstelle der vorhandenen Leuchtmittel ein. Durch wiederholtes Aus-Ein-Schalten kann man die Lichtstärke und Lichtfarbe ändern. Von 100% auf 40% auf 10%. 

Und komplizierter kann man es auch schon nicht erklären, so einfach ist die Idee.

Zusätzlich merken sich die Lampen die Einstellung, was natürlich sehr schön ist, wenn man nach dem Zubettbringen abends nicht gleich morgens mit 100% die Kinder aus dem Bett werfen muss.

Mein Testpaket bestand aus drei Birnen:

Philips SceneSwitch Kerze E14

Sie ersetzt eine 40W Kerzenbirne. Diese Lampe durfte unser Sohn in seine Nachtlaterne einbauen. Diese leuchtete bislang schön hell, um abends im Bett noch etwas vorzulesen, aber zum Kuscheln danach und Einschlafen oder nachts kurz Aufstehen fand ich sie immer viel zu ungemütlich. Die Philips Kerzenlampe ist klar und hat innen einen „Kristall“ und passt somit noch viel besser in die Blechlaterne.
Dies war die erste dieser Birnen, die wir einbauten und sie hat uns sofort überzeugt. Bei jedem Aus-An wurde sie etwas dunkler und wärmer (von 100%/2700K/4oW  auf 40%/2500K/20W auf 10%/2200K/5W), und wenn wir nach dem Ausschalten ca. 10 Sekunden warteten, wurde sie in der gleichen Helligkeit (oder Dunkelheit) wie zuvor eingeschaltet. Gerade für das nächtliche Aufstehen eine Wohltat, nicht von 100% Licht geschockt zu werden. Die helle Einstellung und auch die mittlere eignet sich wie zuvor perfekt zum Lesen und die dunkle warme Einstellung ist wirklich. 

Während die hellste Einstellung reale 5,5 Watt verbraucht, hat man bei 40% nur noch 4 Watt und bei 10% nur noch 2 Watt Stromverbrauch. Hier der Bildvergleich:


Nun denkt man sicher „das ist ja ganz toll, dass es das gibt, aber was wird das wohl kosten?“, bedenkt man, dass es eine Marken-LED ist PLUS ein Dimmerschalter in einem. Jedoch liegen die Mehrkosten zu derselben Philips-LED ohne Dimm-Möglichkeit bei etwa 40%, zu einer mit Dimmerschalter dimmbaren LED bei etwa 20%. Die 2,50€ Mehrkosten wird mir persönlich die Möglichkeit, eine Lampe zu dimmen, immer wert sein. Auch bei amazon kann man die LED bestellen.

Philips SceneSwitch Matt E27

Diese Birne hat unsere Tochter in ihr Zimmer bekommen. Ihre

Deckenlampe leuchtet zwar schön hell zum Malen am Tisch, aber beim Musik Hören sehr unkuschelig. Also auch hier – Birne rein (die ganz normale Standardbirne mit E27 Sockel). Diese kann von 100%/2700K/60W/reale 8W Konzentrationslicht auf 40%/2500K/25W/reale 5W für den normalen Aufenthalt und gemütliche 10%/2200K/8W/reale 2W gedimmt werden. Auch diese ist bei amazon erhältlich

Tochter und Eltern sind begeistert!


Philips SceneSwitch Filament-Optik E27

Diese LED kommt in einer der Edison Lampenfassungen so richtig zur Geltung. Wir konnten sie leider nur in unserer Küchenlampe testen, Teil des großen Hauptraumes, in der abends auf dem Weg vom Sofa lediglich der Kühlschrank zu finden ist, ohne dass die auf dem Sofa verbleibenden vom blendenden Küchenlicht aus der Filmwelt erweckt werden wollen. Sie kann von 100%/2700K/60W/reale 7,5W auf 40%/2500K/30W/reale 3W für den normalen Aufenthalt und gemütliche 10%/2200K/16W/reale 1,6W gedimmt werden.

Neben diesen Größen und Lichtstärken sind noch weitere erhältlich, von 40W bis 100W als E27, mit Sockeln E14, E27 und GU10.

Wir erproben diese neuen LED Lampen nun seit mehr als 2 Wochen und hatten bislang nicht eine Fehlfunktion. Das Dimmen hat immer zuverlässig funktioniert, ebenso die Merkfunktion. Es ist inzwischen automatisch so, dass man abends schon das Licht noch schnell so umschaltet und ausschaltet, dass man am nächsten Morgen nicht gleich die volle Leistung hat, selbst die Kinder denken schon soweit mit.

Das ist eine richtig geniale Erfindung, die Dimmerschalter überflüssig macht. Dimmerschalter Adé!

Als Mutter kleiner Kinder, die nachts aufwachen und rufen „Maaaamaaaaa, das ist so dunkel!!“, hätte ich persönlich jedoch noch den Verbesserungsvorschlag, noch dunkler abzustufen bis hin zu einem Nachtlicht. Dann könnten auch die Orientierungslichter, die unsere Steckdosenplätze verschwenden, entfallen. Also nach dem 10%igen Kuschellicht gern noch ein 1-2%iges Orientierungslicht, das die ganze Nacht anbleiben kann und nur noch Nulkommairgendwas Watt verbraucht.

WOODS – Holzdekoration und mehr aus nachhaltiger Forstwirtschaft

[Werbung] Hier ist alles aus (hauptsächlich geöltem oder mit Öko-Lasur eingelassenem) Massivholz. Vom Haus außen angefangen über Fußböden, Decke und freiliegende Deckenbalken, Möbel, ja sogar meine Inline-Skates. Mein größter Traum ist wohl eine Badewanne aus Holz…

Als ich das Angebot erhalten habe, zwei Stücke aus dem Hause der Firma WOODS kostenlos zu testen, konnte ich nicht widerstehen.

WOODS ist eine noch recht junge Firma aus Waging am See (das ist irgendwo in Bayern, und als Nordlicht habe ich von diesem Ort noch nie gehört) mit einem Team aus „vier jungen Burschen“, so jung, das sich mich plötzlich alt fühle, die ihre (teilweise angeborene) Leidenschaft für den Rohstoff Holz entdeckt haben. Jeder von ihnen kann sich voll und ganz mit den Produkten identifizieren, denn jeder von ihnen macht alles. Vom Entwurf bis zum Arbeiten an den Maschinen.

Das Holz für ihre Produkte ist aus nachhaltiger Forstwirtschaft und ist natürlich stets 100% Massivholz, das zum Teil sogar aus Holzspenden von Bekannten stammt, wenn diese mal ein besonders schönes Holz finden. Die Produkte werden in echter Handarbeit dort in Bayern hergestellt.

Das Team verkauft ihre Produkte sowohl auf regionalen Märkten als auch auf ihrer Internetseite holzdeko-woods.de. Und natürlich auch bei amazon.

Auf ihrer Internetseite bieten sie sowohl Produkte, die der reinen Dekoration dienen (so zum Beispiel Holzsterne, Herzen, Tannenbäume, Wandbilder, Wandvasen, Teelichthalter, Adventskränze) als auch richtig praktische Dinge an (z.B. Garderoben, Tabletständer, Schlüsselbretter). Die verwenden Holzarten sind dabei stets einheimisch, aber wirklich umfangreich. So ist im Sortiment Esche, Fichte, Eiche, Zirbe (*schäm* ich musste nachforschen, das ist eine Kiefernart), Nussbaum, Birke, Ahorn und Altholz. Mal mit Rinde, mal ohne.

Die Designs sind hauptsächlich schlicht gehalten. Also kein Geschnörkel ala Landhausstil (obwohl es optisch auch hierzu passen würde), sondern schlicht, modern, elegant. Klare Formen, klare Winkel. Das Holz an sich ist lebendig genug. Eine Naturschönheit. Weniger ist hier mehr. Behandelt nur mit Leinöl.

Manche der Deko-Gegenstände sind jedoch auch sehr verspielt, in Kombination mit Filzmotiven und mit Band umwickelt werden zum Beispiel hübsche Teelichthalter angeboten. Aber auch hier ist dort, wo nicht die Rinde sichtbar ist, das Holz sauber verarbeitet. Nur die Produkte aus Altholz, so zumindest das dazu geschenkte Holz-Herz sind teilweise noch sägerau bzw. durch die alte abgenutzte Holzoberfläche auch gar nicht behandelbar, da sonst die abgenutzte Optik verloren ginge. Bei den Altholz-Wandbildern wird der Kontrast zwischen Altholz und dem Neuen darunter gekonnt in Szene gesetzt.

Ich durfte mir zwei Sachen aussuchen, und obwohl die Entscheidung nicht leicht war, denn es ist ja alles so hübsch, und eigentlich würde ich am liebsten alle Holzarten mal erfühlen, habe ich mich für eine 4er Garderobe (wir sind ja zu viert) sowie ein Schlüsselbrett aus Eichenholz entschieden, damit es schön zusammen passt. Als wandelndes Chaos suche ich, wenn ich los muss, häufiger (ok eigentlich immer) mal meinen Schlüssel, den ich meist irgendwo hin gelegt habe. Die klassischen Schlüsselbretter mit dünnen Häkchen dran sind mir ein Graus, und diese Idee, das ganze magnetisch zu lösen fand ich genial.

Alles wurde fein säuberlich in Luftpolsterfolie geschützt geliefert. Die Garderobe wurde auseinander gebaut geliefert und bei mir lag auch noch ein kleines Dankeschön-Herz aus Altholz dabei. Das Schlüsselbrett ist ja nur ein einziges Stück Holz. Hier also kein Zusammenbau nötig.

Das Holz der beiden Produkte ist glatt und wirklich sauber gearbeitet. Die Kanten sind gleichmäßig gefast, und es steht auch an den Bohrlöchern kein einziger Splitter heraus, also selbst die Bohrlöcher sind glatt wie ein Babypopo 😉 Hier hat sich wirklich jemand Mühe gegeben, perfekte Handarbeit zu leisten, das kann man sehen, und es ist gelungen.

Das Schlüsselbrett kommt mit Bohrschablone, sowie Schrauben und Dübeln für Mauerwerk. Bei Holzständerwerk wie bei uns sollte man vielleicht eher zu passenden Hohlraumdübeln greifen, wenn man nicht ohnehin gerade einen Holzständer an dieser Stelle hat. Die Schrauben müssen sehr weit rein, dann kann man das Schlüsselbrett verdeckt drauf schieben. Man hat also wirklich nur dieses schlichte „Holzbrett“ an der Wand hängen.


Dann kann man auch schon seine Schlüssel anhängen. Die starken Magneten auf der Rückseite können eine ganze Menge tragen. Wir haben so einen großen „Sammelschlüsselring“ mit den ganzen Zimmer- und Schuppenschlüsseln, also mit sicher 10 großen Schlüsseln dran, selbst der hält hier zuverlässig.


Nicht so gut (also eigentlich gar nicht) halten unsere Autoschlüssel von VW. Auch wenn sie mit Metall sind – das Metall ist nicht magnetisch. Man muss sich hier also mit einem Schlüsselring aushelfen, dann geht es problemlos.

Mitgeliefert wird auch eine kleine Metallkugel, damit man Notizen oder z.B. einen Brief, der dringend mit zum Briefkasten genommen werden muss, anhängen kann. Es sieht wirklich lustig aus, wenn eine Kugel am Holzbrett hängt, weil das ja eigentlich gar nicht möglich ist 😀

Die Anleitung der Garderobe ist auf Deutsch und leicht verständlich. Zuerst muss man an der Wand die Löcher markieren und in 8mm bohren, dann die mitgelieferten Fischer-Dübel hinein drücken (bei Mauerwerk. Bei Holzständerwerk wie bei uns sollte man vielleicht eher zu passenden Hohlraumdübeln greifen, wenn man nicht ohnehin gerade einen Holzständer an dieser Stelle hat). Dann soll man die mittleren zwei Garderobenhaken anbringen mit den mitgelieferten Schrauben und Fächerscheiben und dem ebenfalls mitgelieferten Inbus-Schlüssel. Falls eine Schraube oder Unterlegscheibe verloren geht – gar nicht schlimm, denn es wird reichlich Material mitgeliefert 😉 Durch die Garderobe hindurch soll man nun die Wandschrauben mit dem – ebenfalls mitgelieferten – Torx-Schlüssel in die Dübel eindrehen und am Ende auf diese Schrauben die äußeren zwei Garderobenschlüssel aufschrauben. Die äußeren Haken hängen somit eigentlich direkt an der Wand und nicht an der Garderobe.

Die Haken der Garderobe sind eckig und rund erhältlich, ich habe mich aber für die runde Form entschieden. Sie sind ausreichend tief auch für dickeren Kram wie Rucksack und vorn ist noch einmal ein senkrechter Nippel, damit die Sachen nicht runter rutschen können (was bei unseren anderen Garderoben häufiger mal passiert, gerade wenn man auch Taschen mit aufhängt :()

Die Montage gelingt leicht und es ist eine ganz tolle verdeckte Befestigung, sodass die Optik auch nach Montage schlicht und elegant bleibt.


Ich bin von der Qualität wirklich begeistert, zwei richtig tolle super sauber handgefertigtes Schmuckstücke, die perfekt zu unserem Lehmputz und der sonstigen Einrichtung (wenn auch von dieser kein einziges Stück SO ordentlich verarbeitet ist) passen. Klar, etwas teurer als Garderoben vom großen Möbelhaus mit den vier Buchstaben, aber dafür einwandfrei von Hand verarbeitet und aus nachhaltiger Forstwirtschaft.


Und es strahlt förmlich aus, dass es mit Liebe gemacht wurde <3

Ich hoffe sehr, dass das Sortiment von WOODS noch erweitert wird und hier bald weitere praktische Dinge für die Wohnung zu haben sind, die so durchdacht sind wie das Schlüsselbrett.