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AEG SB 7-8000 Standmixer

Über das  AEG Testerportal durfte unsere Familie den AEG SB 7-8000 Standmixer kostenfrei testen. Dies beeinflusst selbstverständlich nicht unsere Meinung.

Der AEG SB 7-8000 Standmixer eignet sich hervorragend für wirklich „smooth“ gemixte Smoothies und passt mit seinem schicken Edelstahlgehäuse und dem Glaskrug sehr gut in die moderne Küche.

Der AEG Standmixer ist wirklich hübsch mit dem Edelstahlgehäuse und 1,65l fassendem bruchfesten Thermo-Glaskrug, der kälte- und hitzebeständig bis 90°C sein soll. Der schöne Sockel nimmt nur ca. 16x16cm Fläche ein, dafür ist der Mixer mit Deckel ganze 40cm hoch.

Der Standmixer hat einen starken 1000 Watt Motor mit bis zu 23000 Umdrehungen in der Minute und 4 „TruFlow“ Titan beschichtete Messer. Das graue Anschlusskabel ist 1,2 m lang und bietet so ausreichend Bewegungs- und Positionierungsfreiheit.

 


Der Mixer besteht aus dem Sockel mit 6 flachen Edelstahl-Knöpfen mit LED-Hintergrundbeleuchtung und dem Glaskrug mit einmal einem großen Deckel mit Loch, der außen Gummilamellen hat hat, sowie einem zweiten Kunststoffmessbecher, der das Loch im Deckel schließen soll. Dieser lässt sich eindrehen. Leider vermisse ich hier eine Skala. Der Glaskrug dagegen hat eine Skala, für Rechtshänder in Millilitern, für Linkshänder (also auf der Rückseite) mit internationalen Maßeinheiten. Der Krug lässt sich in jeder Richtung auf dem Sockel einrasten.

Unten an diesem Glaskrug ist ein weiterer „Sockel“ mit einem Gewinde befestigt, der das Messer samt Gummidichtung unten im Glaskrug hält, sodass die Motordrehungen über zwei Zahnräder aus Kunststoff auf das Messer übertragen werden. Zur Reinigung lässt dieser sich dieser Glaskrugsockel abdrehen und das Messer entfernen. Der Glaskrug hat dann ein Loch im Boden. Das Gummiband ist durch seine Ausbuchtungen gegen Verrutschen gesichert.

Bei unserer alten Küchenmaschine (mit breitem Mixtopf) hatten wir immer das Problem, dass Smoothies nicht smooth wurden, sondern vor allem von den Orangen noch eine Menge Stückchen im Glas waren, was das angenehme Trinken fast unmöglich machte. Daher waren wir natürlich sehr gespannt, ob sich durch den Vortex-Effekt (also den entstehenden Strudel/Wirbel) etwas daran ändern würde.

Also haben wir natürlich zuerst allerhand Obst geschält und gleich gemerkt: man muss das Obst auch klein schneiden, da sonst nichts passiert und das Obst oben über dem Messer liegen bleibt.

Daher haben wir alles kleiner geschnitten (Orangen, Kiwi, Banane), in ca. 2-3cm große Stücke, das Gerät über die Taste oben links eingeschaltet, und über die „smooth“-Taste alles richtig schön smooth gemixt.

Sobald etwas Flüssigkeit im Spiel ist, funktioniert der Vortex-Effekt perfekt. Alles wird schön nach unten in das Messer gesogen und – unter höllischem Lärm – wundervoll klein gemixt.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Leistung könnte nicht besser sein, der Smoothie passt durch jeden Strohhalm, und es ist kaum zu glauben, dass die Orangen nur geschält wurden und nicht ausgepresst. Über die High-Taste werden sogar die Kiwi-Samen noch klein gemixt.


Auch bei erhöhtem Schwierigkeitsgrad mit frischen harten Möhren gibt es keinerlei Leistungseinbußen. Diese haben wir erst auf der höchsten Stufe (high) durch geschreddert. Hierbei fällt auf, dass ein großer Teil der Möhrenstückchen grob oben liegen bleibt und nicht mehr nach unten fällt. Für den Vortex-Effekt sind die Möhren zu trocken.

Dies sollte sich aber schnell ändern, einfach durch die Zugabe von etwas Wasser und weiteren Zutaten nach Wahl – in unserem Fall Apfel und erneut Banane und Orange. Das Ergebnis war erneut ein perfekt glatt gemixter Smoothie.

Nach dem etwas längeren (ca 1 Minute) Mixen auf hoher Geschwindigkeit kann man jedoch etwas Kunststoff riechen. Hinterher habe ich im Bereich der Zahnräder etwas Kunststoffabrieb gefunden, der dies – denke ich – verursacht haben könnte.

Nach diesem Vitaminschock musste es nun aber etwas ungesünder werden.

Also habe ich mit der Pulse Taste (dann läuft der Motor nur so lange, wie gedrückt wird) ein paar Walnüsse gehackt und mit Möhre, Reismilch, etwas Zucker, Backpulver und Mehl ein paar leckere vegane Nuss-Möhren-Muffins gebacken. Zum Teig Mixen (auf der Taste low) ist der Mixer nicht ganz optimal, der Teig muss schon sehr flüssig sein, damit alles gleichmäßig durchrührt wird. Ich musste daher einige Male mit dem Teigschaber nachhelfen. Das Nüsse Hacken dagegen lief sehr gut!


Nun wollten wir aber noch mal die Ice-Crush-Funktion testen. Also: Eiswürfel hinein und die Crush-Taste links unten betätigt, und die Maschine macht von selbst erst riiiiesigen Radau, dann eine Pause, damit die verbliebenen Eiswürfel runter fallen können, dann wieder laut Radau, dann wieder Pause usw., bis die Eiswürfel nach kurzer Zeit zu Schnee geworden sind. Mit etwas Traubensaft dazu hat man so einen leckeren Eis-Slush, die Leistung hat wieder überzeugt.

Rein vom Funktionalen können wir an dieser Maschine absolut nichts aussetzen.

Nach der Benutzung kann man am besten erst einmal vorreinigen, indem man mit Wasser und etwas Spüli den Mixer einschaltet. Nach dem Auseinanderschrauben kann der Glaskrug, sowie die zwei Deckel, in die Geschirrspülmaschine.

Jedoch gibt es von mir auch ein paar Negativpunkte aufzuführen:

  • der Deckel mit den Gummilamellen wandert mit der Zeit durch die Vibration nach oben und springt auf.
  • Beim Einkippen kleckert oder sabbert der Glaskrug noch etwas nach.
  • bei größerer Anstrengung entsteht leichter Geruch von geschmolzenem Kunststoff, es ist auch etwas Kunststoffabrieb sichtbar – dies wird jedoch mit jeder Nutzung besser.
  • es gibt ein großes Sicherheitsrisiko: denn man kann den Mixer auch ohne Deckel betreiben. Wer neugierige und technikbegeisterte Kleinkinder im Haus hat, sollte den Mixer immer komplett weg räumen. Denn nach dem Einstecken des Kabels kann es direkt los gehen mit abgehackten Fingern. Die Knöpfe kann man sogar aus Versehen mal treffen, sie reagieren schon auf wenig Druck, und den Krug braucht man nur locker aufsetzen. Kinderleicht!
  • Einer der Knöpfe ist etwas schief verbaut und der Glaskrug hat an einer Stelle einen rauen Fleck in der Oberfläche. Die Verarbeitung könnte also noch verbessert werden.

Aufgrund der überaus zufrieden stellenden Mix-Leistung und der edlen Optik jedoch – außerhalb der Reichweite von Kindern – eine leicht eingeschränkte Weiterempfehlung für den AEG SB 7-8000 Standmixer für die Zubereitung leckerer Smoothies und mehr.

 

Splisstrimmer von splisstrimmer.ch

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Mein Haupthaar misst etwa einen Meter, unregelmäßig, da durch das jahrzehntelange Wachsen natürlich einige Haare auf der Strecke geblieben sind. Wie bei langen Haaren fast schon normal (üblich), habe auch ich trotz ölen und Spülungen in allen Längen mit Spliss zu kämpfen. Bislang habe ich mich jeden Sommer in den Garten gesetzt und in der Sonne fein säuberlich den Spliss mit der Schere raus geschnitten, indem ich die Strähnen durch die Finger habe gleiten lassen. Das hat üblicherweise Stunden gedauert und meist habe ich nach der Hälfte unterbrochen und wusste nicht mehr, wo ich mal angefangen habe.

Umso hoffnungsvoller war ich, dass diese Zeiten vorbei sind, als ich bei auf eine Werbeanzeige gestoßen bin für einen Splisstrimmer aus der Schweiz: Splisstrimmer.ch . Also einen Aufsatz für ein Haarschneidegerät, das eigentlich dasselbe macht wie ich mit meinem Finger, nur schneller. Das Ding musste ich haben!

Also nachgefragt, und es wurde mir für meinen Blog vergünstigt zur Verfügung gestellt, was meine Meinung selbstverständlich nicht beeinflusst.

Leider leider passt der Aufsatz nicht auf unser schon vorhandenes teures Haarschneidegerät von Philips, sodass ich ein Moser Haarschneidegerät dazu kaufen musste. Im Splisstrimmer.ch Shop gibt es das ganze im Set für 64,90 €, günstiger ist es aktuell, bei amazon.de einzeln den Splisstrimmer-Aufsatz und den Moser 1400+ Haarschneider zu kaufen. Als ich bestellt habe, war er dort jedoch gerade nicht erhältlich.

Der Aufsatz besteht eigentlich nur aus einem aufklappbaren Kunststoff-Teil, bei dem die Haare wie bei den Fingern über einen Steg geführt werden, sodass die Spitzen hoch stehen und abgeschnitten werden. Übrigens werden ALLE Spitzen abgeschnitten, nicht nur die geschädigten! Schon beim Ausprobieren ohne den Haarschneider ist es mir auseinander gefallen. Es lässt sich jedoch leicht wieder zusammen stecken.

Der Haarschneider selbst ist im Vergleich zu unserem Philips doch recht laut, und mit dem Kabel kann das Haare Schneiden leider nicht in den Garten verlegt werden. Wer da wert drauf legt, für den hat die offizielle Seite noch eine ganze Menge weiterer Modelle aufgelistet, die teilweise auch mit Akku funktionieren.

Sodann, meine gewaschenen Haare habe ich entgegen der Anleitung nicht geglättet, denn meine Haare werden weder geföhnt noch gefärbt noch geglättet noch gelockt noch mit Silikonen behandelt. Ich möchte sie mit dem Glätten nicht zusätzlich schädigen. Sie sind aber von Natur relativ glatt.

Es braucht einige Strähnen Übung, bis die Haare gerade eingeklemmt sind und brav über den Kamm laufen. Nach dem ersten Durchfahren der Strähne habe ich noch eine Menge Spliss gesehen. Na klar, denn wenn sie gerade „unten“ in der Strähne sind, werden die Spitzen von den anderen Haaren unten gehalten und stehen nicht hoch, um mit abgeschnitten zu werden. Am besten ist es, die Strähne so, wie sie raus kommt, zu nehmen, und genau anders herum wieder einzulegen. Die Anleitung gibt 1-5 mal vor, jedes Mal werden bis zu 5mm abgetrennt. Da bei meinen Haaren teilweise auch weiter oben Brüche sind, finde ich im Schlimmsten Fall auch verlorene 2,5cm nicht so schlimm.

 

Es dauert ca. eine halbe Stunde, bis man den gesamten Kopf geschafft hat. Das ist eindeutig schneller als meine sommerliche Garten-Spliss-Schnitt-Prozedur.

Auch während der Anwendung ist mir übrigens einige Male der Aufsatz auseinander gebrochen.

Der Splisstrimmer erwischt tatsächlich mehr Spliss, als wenn man es von Hand schneidet. Vereinzelt findet man noch Spliss, der vom Gerät übersehen wurde, aber nur vereinzelt, ich würde sagen, es werden ca. 95% der Spitzen erwischt bei ca. 5 mal Durchfahren der Strähnen.

Insgesamt finde ich, sehen meine Haare leider nicht spürbar ordentlicher aus, denn es gucken die einzelnen Haare nach wie vor mit den unterschiedlichen Haarlängen aus dem Büschel heraus. Sie haben nur größtenteils keinen Spliss mehr und es fühlt sich etwas glatter an. Würdet ihr erkennen, welches das Vorher- und welches das Nachher-Bild ist?

Vorher
Nachher

 


Das Waschbecken sieht danach allerdings übelst aus. Es wurden neben kurzen Enden auch ein paar Strähnen länger (ca. 10cm) abgeschnitten. Diese sind wohl irgendwie schief rein geraten :/

Auch nach Tagen sehe ich nur vereinzelt weiße Punkte an den Enden, oder die Haare, wo der Spliss einfach noch weiter oben war – es wurde also schon auch sauber abgeschnitten.

Fazit: es funktioniert schon recht gut, so gut, wie es nach diesem Prinzip geht, es könnte aber noch etwas stabiler gebaut sein. Dafür, dass es nur zwei Stücke Plastik und eine kleine Feder sind, ist das ganze ziemlich teuer, kosten doch andere Aufsteckkämme für solche Maschinen nur wenige Euro.

Ich freue mich aber über die in Zukunft gesparte Zeit, und werde den Splissschnitt nicht mehr so lange rauszögern, weil es nun viel einfacher und schneller geht.

Bauknecht Waschmaschine WA SOFT 7F4

[Anzeige] Nachdem unsere alte Waschmaschine nach 12 Jahren mit geklebtem Türverschluss, mit Fahrradflicken geflickter Dichtung sowie der Tendenz, beim Schleudern aus der Küche zu wandern und das Geschirr aus den Schränken zu werfen nur noch eine tickende Zeitbombe war, war ich überglücklich, im Rahmen der Mediamarkt Testpiloten eine niegelnagelneue Waschmaschine der Firma Bauknecht kostenfrei testen zu dürfen, und zwar die Bauknecht Waschmaschine WA SOFT 7F4.

Aus dem mittleren bis günstigen Preissegment ist die Bauknecht WA SOFT 7F4 für mich ein klarer Preisleistungssieger, da sie mit bei gleichzeitig geringem Stromverbrauch (Energieeffizienzklasse A+++) mit einer Menge Zusatzfunktionen und – für mich besonders wichtig – leisem Schleudern punkten kann.

Diese Waschmaschine hat die Standardmaße (HxBxT): 85×59,5×54 cm, kann also fast jede vorhandene Waschmaschine ersetzen. Sie ist sogar wenige Zentimeter kleiner als die alte, hat aber dafür eine gefühlt gigantische Trommel und Trommelöffnung. Diese mit dem schwarzen Bullauge wirklich schick aus. In die Trommel passen ganze 7kg Wäsche. Die Tür lässt sich einfach zudrücken. Die Waschmaschine lässt sich einzeln über einen Knopf anschalten. Die Gebrauchsanleitung gibt hier 8W als Leistungsaufnahme an, im Off-Mode nur 0,5W. Dies hat mein Energiemessgerät so auch bestätigt.

Zuerst sollte mit der Selbstreinigungsfunktion gewaschen werden. Diese Funktion ist etwas versteckt und kann durch 5-Sekunden-langes Drücken der Taste P aktiviert werden.

Dann kann es aber auch schon los gehen mit der richtigen Wäsche. Das Spülmittelfach hat – optional einbaubar – eine tolle Anzeige für Flüssigwaschmittel. So hat das mühevolle Abmessen mittels Messbecher ein Ende, sowie Fächer für Vorwäsche und Weichspüler.


Die Bauknecht WA SOFT 7F4 kommt mit 14 verschiedenen Programmen, zusätzlich Spülen und Schleudern. Diese sind brav in der Anleitung aufgelistet, und auch jetzt studiere ich jedes Mal angestrengt diese Liste und frage mich, welches Programm ich denn heute nur nehmen soll.

Unter anderem das neue Antiflecken100 – dieses soll mehr als 100 Flecken bei nur 40 °C entfernen, ganz ohne Vorbehandlung. Dies wollte ich natürlich zuerst ausprobieren, schließlich hat die völlig versiffte weiße! Küchengardine, die immer etwas auf die Küchenarbeitsplatte genau bei der Spüle hängt und kürzlich einen Unfall mit einer Himbeere erlebt hat, nur auf diese Erfindung und dann auf die Anlieferung der neuen Waschmaschine gewartet. Niemals hätte ich an die Effizienz geglaubt, doch offensichtlich gehören auch Himbeeren auf die 100 Flecken Liste. Die Gardine strahlt wieder hell und weiß (das Bild unten ist vom Vorher-Zustand…sie ist nun wirklich wie neu). Bei wirklich proppevoller Ladung hat dieses Programm dafür jedoch auch 1,19kWh verbraucht. Nicht auf der 100 Flecken Liste scheinen jedoch „alte Flecken“ zu stehen. Bei diesen (z.B. vergilbter Kragen) hat das Programm leider versagt.

 


Das Bettwäsche-Programm verbraucht bei mir vollgestopft bei 60°C etwa 1,05kWh und liegt damit laut Stromverbrauchstabelle etwa im Mittelfeld. Die Wäsche war dann aber auch wirklich sauber.

Das Öko-Baumwolle sowie das Buntwäsche-Programm sind für mich die klaren Sieger als das normale Wäscheprogramm. Sie verbrauchen beide um die 0,89kWh, vollbeladen. Nur braucht das Öko-Baumwolle-Programm eine Stunde länger. Die Alltagsflecken (meine Kinder sind noch im Kleckeralter) gehen auch hier, mit Öko-Waschmittel und etwas Fleckensalz, zuverlässig raus.

Sollte man wirklich mal weniger Wäsche haben (in meinem Fall wohl erst, wenn die Kinder aus dem Haus sind), dann ist die EcoTech Mengenautomatik sehr nützlich. Diese optimiert den Wasserverbauch mit Sensortech- nologie.

Es gibt noch einige Sonderprogramme, z.B. für Daunen oder das mit dem mit dem Woolmark Green Zertifikat ausgezeichnete Wolleprogramm, und auch für Dunkle Wäsche gibt es ein extra-Programm, dessen Effekt sich sicher erst im Langzeittest bei jetzt noch neuen Wäschestücken zeigen wird. Außerdem ein Kurzprogramm für Flecken: das 45′ Flecken-Programm. Füllmenge sowie Stromverbrauch sind bei diesen Programmen deutlich geringer, ebenso wohl die Häufigkeit der Anwendung. Leider konnte das Daunenprogramm in den 1:30h Waschzeit nicht den Müffelgeruch aus dem auf dem Boden eingelagerten Daunenschlafsack bekommen.

Eines jedoch haben alle Programme, wohl dank des verschleißresistenten Dynamic Inverter-Motor gemein:

Sie sind soooooo leise. Das Datenblatt gibt hier 51/81 dB(A). Während bei meiner alten Waschmaschine fast das Geschirr aus dem Schrank gefallen ist und jegliche Konzentrationsarbeit oder auch das gemeinsame Mittagessen abrupt ein Ende fand, kann ich bei dieser Waschmaschine konzentriert weiter arbeiten. Das erste Mal beim Schleudern dachte ich „welcher Nachbar hämmert denn da draußen irgendwo?“. Das lauteste an der Waschmaschine ist das Einlaufen des Wassers, also wenn der Hahn geöffnet wird. Das Ergebnis des Schleuderns (1400U/min) ist sehr gut, gefühlt trockener als bei meiner alten.

Wie auch meine alte Waschmaschine kommt die Waschmaschine mit Kindersicherung und Startzeitprogrammierung, Drehzahlreduzierung beim Schleudern, Einstellung der Waschintensität, Temperatur und Vorwäsche.

Man hat hier ein günstiges Markengerät bei einer Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten und sehr guter Reinigungsleistung. Das Preis-Leistungsverhältnis ist hier wirklich sehr gut und ich kann sie guten Gewissens weiter empfehlen.

 

Philips SceneSwitch – Dimmerschalter Adé

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Wir hatten mal Drehdimmer. Damals, in der Ära der Glühbirnen. Dann kam die Ära der Energiesparlampen und die Komplikationen fingen an: statt gedimmtem Licht nur noch Flackern, selbst bei den „dimmbaren Energiesparlampen“, denn wir hatten ganz besondere Drehdimmer, die auch mit dimmbaren Energiesparlampen nicht kompatibel waren. Die Drehdimmer gingen dann kaputt und wir haben uns entschlossen, anstatt diverse Drehdimmer mit diversen dimmbaren Energiesparlampen auszuprobieren, uns von der Idee kuscheligen Lichts zu verabschieden und ganz normale Kippschalter einzubauen. Auch die LED-Birnen haben an unserer Entscheidung nichts geändert. Doch Dimmerschalter haben nun offiziell ausgedient.

Ich war ganz begeistert, als ich von dieser genialen Möglichkeit gehört habe: die dimmbaren LED-Lampen „SceneSwitch“ von Philips und ich wollte sie unbedingt ausprobieren. Über Markenjury wurden mir drei dieser Birnen sogar kostenfrei zum Testen zur Verfügung gestellt.

Die Funktion zusammenfassend erklärt:

Man dreht diese LED Lampen einfach anstelle der vorhandenen Leuchtmittel ein. Durch wiederholtes Aus-Ein-Schalten kann man die Lichtstärke und Lichtfarbe ändern. Von 100% auf 40% auf 10%. 

Und komplizierter kann man es auch schon nicht erklären, so einfach ist die Idee.

Zusätzlich merken sich die Lampen die Einstellung, was natürlich sehr schön ist, wenn man nach dem Zubettbringen abends nicht gleich morgens mit 100% die Kinder aus dem Bett werfen muss.

Mein Testpaket bestand aus drei Birnen:

Philips SceneSwitch Kerze E14

Sie ersetzt eine 40W Kerzenbirne. Diese Lampe durfte unser Sohn in seine Nachtlaterne einbauen. Diese leuchtete bislang schön hell, um abends im Bett noch etwas vorzulesen, aber zum Kuscheln danach und Einschlafen oder nachts kurz Aufstehen fand ich sie immer viel zu ungemütlich. Die Philips Kerzenlampe ist klar und hat innen einen „Kristall“ und passt somit noch viel besser in die Blechlaterne.
Dies war die erste dieser Birnen, die wir einbauten und sie hat uns sofort überzeugt. Bei jedem Aus-An wurde sie etwas dunkler und wärmer (von 100%/2700K/4oW  auf 40%/2500K/20W auf 10%/2200K/5W), und wenn wir nach dem Ausschalten ca. 10 Sekunden warteten, wurde sie in der gleichen Helligkeit (oder Dunkelheit) wie zuvor eingeschaltet. Gerade für das nächtliche Aufstehen eine Wohltat, nicht von 100% Licht geschockt zu werden. Die helle Einstellung und auch die mittlere eignet sich wie zuvor perfekt zum Lesen und die dunkle warme Einstellung ist wirklich. 

Während die hellste Einstellung reale 5,5 Watt verbraucht, hat man bei 40% nur noch 4 Watt und bei 10% nur noch 2 Watt Stromverbrauch. Hier der Bildvergleich:


Nun denkt man sicher „das ist ja ganz toll, dass es das gibt, aber was wird das wohl kosten?“, bedenkt man, dass es eine Marken-LED ist PLUS ein Dimmerschalter in einem. Jedoch liegen die Mehrkosten zu derselben Philips-LED ohne Dimm-Möglichkeit bei etwa 40%, zu einer mit Dimmerschalter dimmbaren LED bei etwa 20%. Die 2,50€ Mehrkosten wird mir persönlich die Möglichkeit, eine Lampe zu dimmen, immer wert sein. Auch bei amazon kann man die LED bestellen.

Philips SceneSwitch Matt E27

Diese Birne hat unsere Tochter in ihr Zimmer bekommen. Ihre

Deckenlampe leuchtet zwar schön hell zum Malen am Tisch, aber beim Musik Hören sehr unkuschelig. Also auch hier – Birne rein (die ganz normale Standardbirne mit E27 Sockel). Diese kann von 100%/2700K/60W/reale 8W Konzentrationslicht auf 40%/2500K/25W/reale 5W für den normalen Aufenthalt und gemütliche 10%/2200K/8W/reale 2W gedimmt werden. Auch diese ist bei amazon erhältlich

Tochter und Eltern sind begeistert!


Philips SceneSwitch Filament-Optik E27

Diese LED kommt in einer der Edison Lampenfassungen so richtig zur Geltung. Wir konnten sie leider nur in unserer Küchenlampe testen, Teil des großen Hauptraumes, in der abends auf dem Weg vom Sofa lediglich der Kühlschrank zu finden ist, ohne dass die auf dem Sofa verbleibenden vom blendenden Küchenlicht aus der Filmwelt erweckt werden wollen. Sie kann von 100%/2700K/60W/reale 7,5W auf 40%/2500K/30W/reale 3W für den normalen Aufenthalt und gemütliche 10%/2200K/16W/reale 1,6W gedimmt werden.

Neben diesen Größen und Lichtstärken sind noch weitere erhältlich, von 40W bis 100W als E27, mit Sockeln E14, E27 und GU10.

Wir erproben diese neuen LED Lampen nun seit mehr als 2 Wochen und hatten bislang nicht eine Fehlfunktion. Das Dimmen hat immer zuverlässig funktioniert, ebenso die Merkfunktion. Es ist inzwischen automatisch so, dass man abends schon das Licht noch schnell so umschaltet und ausschaltet, dass man am nächsten Morgen nicht gleich die volle Leistung hat, selbst die Kinder denken schon soweit mit.

Das ist eine richtig geniale Erfindung, die Dimmerschalter überflüssig macht. Dimmerschalter Adé!

Als Mutter kleiner Kinder, die nachts aufwachen und rufen „Maaaamaaaaa, das ist so dunkel!!“, hätte ich persönlich jedoch noch den Verbesserungsvorschlag, noch dunkler abzustufen bis hin zu einem Nachtlicht. Dann könnten auch die Orientierungslichter, die unsere Steckdosenplätze verschwenden, entfallen. Also nach dem 10%igen Kuschellicht gern noch ein 1-2%iges Orientierungslicht, das die ganze Nacht anbleiben kann und nur noch Nulkommairgendwas Watt verbraucht.

WOODS – Holzdekoration und mehr aus nachhaltiger Forstwirtschaft

[Werbung] Hier ist alles aus (hauptsächlich geöltem oder mit Öko-Lasur eingelassenem) Massivholz. Vom Haus außen angefangen über Fußböden, Decke und freiliegende Deckenbalken, Möbel, ja sogar meine Inline-Skates. Mein größter Traum ist wohl eine Badewanne aus Holz…

Als ich das Angebot erhalten habe, zwei Stücke aus dem Hause der Firma WOODS kostenlos zu testen, konnte ich nicht widerstehen.

WOODS ist eine noch recht junge Firma aus Waging am See (das ist irgendwo in Bayern, und als Nordlicht habe ich von diesem Ort noch nie gehört) mit einem Team aus „vier jungen Burschen“, so jung, das sich mich plötzlich alt fühle, die ihre (teilweise angeborene) Leidenschaft für den Rohstoff Holz entdeckt haben. Jeder von ihnen kann sich voll und ganz mit den Produkten identifizieren, denn jeder von ihnen macht alles. Vom Entwurf bis zum Arbeiten an den Maschinen.

Das Holz für ihre Produkte ist aus nachhaltiger Forstwirtschaft und ist natürlich stets 100% Massivholz, das zum Teil sogar aus Holzspenden von Bekannten stammt, wenn diese mal ein besonders schönes Holz finden. Die Produkte werden in echter Handarbeit dort in Bayern hergestellt.

Das Team verkauft ihre Produkte sowohl auf regionalen Märkten als auch auf ihrer Internetseite holzdeko-woods.de. Und natürlich auch bei amazon.

Auf ihrer Internetseite bieten sie sowohl Produkte, die der reinen Dekoration dienen (so zum Beispiel Holzsterne, Herzen, Tannenbäume, Wandbilder, Wandvasen, Teelichthalter, Adventskränze) als auch richtig praktische Dinge an (z.B. Garderoben, Tabletständer, Schlüsselbretter). Die verwenden Holzarten sind dabei stets einheimisch, aber wirklich umfangreich. So ist im Sortiment Esche, Fichte, Eiche, Zirbe (*schäm* ich musste nachforschen, das ist eine Kiefernart), Nussbaum, Birke, Ahorn und Altholz. Mal mit Rinde, mal ohne.

Die Designs sind hauptsächlich schlicht gehalten. Also kein Geschnörkel ala Landhausstil (obwohl es optisch auch hierzu passen würde), sondern schlicht, modern, elegant. Klare Formen, klare Winkel. Das Holz an sich ist lebendig genug. Eine Naturschönheit. Weniger ist hier mehr. Behandelt nur mit Leinöl.

Manche der Deko-Gegenstände sind jedoch auch sehr verspielt, in Kombination mit Filzmotiven und mit Band umwickelt werden zum Beispiel hübsche Teelichthalter angeboten. Aber auch hier ist dort, wo nicht die Rinde sichtbar ist, das Holz sauber verarbeitet. Nur die Produkte aus Altholz, so zumindest das dazu geschenkte Holz-Herz sind teilweise noch sägerau bzw. durch die alte abgenutzte Holzoberfläche auch gar nicht behandelbar, da sonst die abgenutzte Optik verloren ginge. Bei den Altholz-Wandbildern wird der Kontrast zwischen Altholz und dem Neuen darunter gekonnt in Szene gesetzt.

Ich durfte mir zwei Sachen aussuchen, und obwohl die Entscheidung nicht leicht war, denn es ist ja alles so hübsch, und eigentlich würde ich am liebsten alle Holzarten mal erfühlen, habe ich mich für eine 4er Garderobe (wir sind ja zu viert) sowie ein Schlüsselbrett aus Eichenholz entschieden, damit es schön zusammen passt. Als wandelndes Chaos suche ich, wenn ich los muss, häufiger (ok eigentlich immer) mal meinen Schlüssel, den ich meist irgendwo hin gelegt habe. Die klassischen Schlüsselbretter mit dünnen Häkchen dran sind mir ein Graus, und diese Idee, das ganze magnetisch zu lösen fand ich genial.

Alles wurde fein säuberlich in Luftpolsterfolie geschützt geliefert. Die Garderobe wurde auseinander gebaut geliefert und bei mir lag auch noch ein kleines Dankeschön-Herz aus Altholz dabei. Das Schlüsselbrett ist ja nur ein einziges Stück Holz. Hier also kein Zusammenbau nötig.

Das Holz der beiden Produkte ist glatt und wirklich sauber gearbeitet. Die Kanten sind gleichmäßig gefast, und es steht auch an den Bohrlöchern kein einziger Splitter heraus, also selbst die Bohrlöcher sind glatt wie ein Babypopo 😉 Hier hat sich wirklich jemand Mühe gegeben, perfekte Handarbeit zu leisten, das kann man sehen, und es ist gelungen.

Das Schlüsselbrett kommt mit Bohrschablone, sowie Schrauben und Dübeln für Mauerwerk. Bei Holzständerwerk wie bei uns sollte man vielleicht eher zu passenden Hohlraumdübeln greifen, wenn man nicht ohnehin gerade einen Holzständer an dieser Stelle hat. Die Schrauben müssen sehr weit rein, dann kann man das Schlüsselbrett verdeckt drauf schieben. Man hat also wirklich nur dieses schlichte „Holzbrett“ an der Wand hängen.


Dann kann man auch schon seine Schlüssel anhängen. Die starken Magneten auf der Rückseite können eine ganze Menge tragen. Wir haben so einen großen „Sammelschlüsselring“ mit den ganzen Zimmer- und Schuppenschlüsseln, also mit sicher 10 großen Schlüsseln dran, selbst der hält hier zuverlässig.


Nicht so gut (also eigentlich gar nicht) halten unsere Autoschlüssel von VW. Auch wenn sie mit Metall sind – das Metall ist nicht magnetisch. Man muss sich hier also mit einem Schlüsselring aushelfen, dann geht es problemlos.

Mitgeliefert wird auch eine kleine Metallkugel, damit man Notizen oder z.B. einen Brief, der dringend mit zum Briefkasten genommen werden muss, anhängen kann. Es sieht wirklich lustig aus, wenn eine Kugel am Holzbrett hängt, weil das ja eigentlich gar nicht möglich ist 😀

Die Anleitung der Garderobe ist auf Deutsch und leicht verständlich. Zuerst muss man an der Wand die Löcher markieren und in 8mm bohren, dann die mitgelieferten Fischer-Dübel hinein drücken (bei Mauerwerk. Bei Holzständerwerk wie bei uns sollte man vielleicht eher zu passenden Hohlraumdübeln greifen, wenn man nicht ohnehin gerade einen Holzständer an dieser Stelle hat). Dann soll man die mittleren zwei Garderobenhaken anbringen mit den mitgelieferten Schrauben und Fächerscheiben und dem ebenfalls mitgelieferten Inbus-Schlüssel. Falls eine Schraube oder Unterlegscheibe verloren geht – gar nicht schlimm, denn es wird reichlich Material mitgeliefert 😉 Durch die Garderobe hindurch soll man nun die Wandschrauben mit dem – ebenfalls mitgelieferten – Torx-Schlüssel in die Dübel eindrehen und am Ende auf diese Schrauben die äußeren zwei Garderobenschlüssel aufschrauben. Die äußeren Haken hängen somit eigentlich direkt an der Wand und nicht an der Garderobe.

Die Haken der Garderobe sind eckig und rund erhältlich, ich habe mich aber für die runde Form entschieden. Sie sind ausreichend tief auch für dickeren Kram wie Rucksack und vorn ist noch einmal ein senkrechter Nippel, damit die Sachen nicht runter rutschen können (was bei unseren anderen Garderoben häufiger mal passiert, gerade wenn man auch Taschen mit aufhängt :()

Die Montage gelingt leicht und es ist eine ganz tolle verdeckte Befestigung, sodass die Optik auch nach Montage schlicht und elegant bleibt.


Ich bin von der Qualität wirklich begeistert, zwei richtig tolle super sauber handgefertigtes Schmuckstücke, die perfekt zu unserem Lehmputz und der sonstigen Einrichtung (wenn auch von dieser kein einziges Stück SO ordentlich verarbeitet ist) passen. Klar, etwas teurer als Garderoben vom großen Möbelhaus mit den vier Buchstaben, aber dafür einwandfrei von Hand verarbeitet und aus nachhaltiger Forstwirtschaft.


Und es strahlt förmlich aus, dass es mit Liebe gemacht wurde <3

Ich hoffe sehr, dass das Sortiment von WOODS noch erweitert wird und hier bald weitere praktische Dinge für die Wohnung zu haben sind, die so durchdacht sind wie das Schlüsselbrett.

Staubsaugerroboter mit Wischfunktion – Ecovacs Deebot DM81Pro

[Werbung] Ich freue mich riesig, endlich mal einen Staubsaugerroboter testen zu dürfen, sogar einen mit Wischfunktion. Der Reviewclub stellt mir für einen ausführlichen Test für einige Wochen einen Ecovacs Deebot DM81Pro von der Firma Ecovacs kostenfrei zur Verfügung. Danach muss ich ihn (leider) zurück geben.

Bei unserer 80 Quadratmeter großen Wohnung kann man von einem wirklich erschwerten Testegelände sprechen, denn wir haben zwei Krümelmonster im Haus, zwei richtige Hausdrachenkinder, die gar nicht einsehen, ihre Schuhe ausziehen zu müssen, wenn sie von draußen kommend „nur mal kurz was holen“ müssen. Auch mit dem Aufräumen ist es so eine Sache…es gibt Playmobil-Einzelteile, Spielzeugautos und alles mögliche an Spielzeug, das selten brav weggeräumt ist, einzelne Socken, die unter dem Sofa verschollen sind, und wegen der beengten Platzverhältnisse auch viele Nischen und einen kleinen Esstisch mit verschiedenen Stühlen. Ja, es steht leider sogar der Wäscheständer im Wohnzimmer, seit wir das zweite Kinderzimmer eingerichtet haben. Ein weiterer schwieriger Test für den Kleinen sind meine einen Meter langen Haare, die hier und da herum liegen.

Der Deebot DM 81Pro hat einen Durchmesser von 34,8 Zentimeter und ist  7,9cm hoch und hat einen modernen silberfarbenen Look. Ein wirklich sehr niedliches Ding, das meine Kinder sofort „Staubi“ getauft haben. Der Saug-Wisch-Roboter hat eine „5-Stufen-Reinigung“, denn er kann fegen, Schmutz lösen, saugen und sowohl feucht, als auch trocken wischen. Er ist für Teppich und Hartboden geeignet. Er ist für Tierhaare und hat einen HEPA Filter.

Geliefert wird der Roboter vorsichtig verpackt in einem großen Karton mit folgendem Inhalt:

  • Bodenreinigungsroboter
  • Ladestation
  • Staubbehälter
  • Wassertank / Wischaufsatz
  • 2 Wischbezüge
  • Fernbedienung inkl. Batterien
  • Messbecher
  • Reinigungswerkzeug (in der Klappe)
  • 1 Ersatz-Filter
  • 2 Seitenbürsten zum direkten Anbau sowie 2 Ersatz-Seitenbürsten
  • 1 Akku für den direkten Einbau
  • Benutzerhandbuch


Dem Lieferumfang sogar mit Ersatzteilen kann man hier erst einmal volle Punktzahl geben, ebenso der detaillierten Anleitung in tadellosem Deutsch.

Vor der Nutzung wird diese natürlich erst einmal gründlich gelesen. Da geht es auch schon los…

Räumen Sie den zu reinigenden Bereich frei. Entfernen Sie Stromkabel und kleine Gegenstände, in denen sich das Gerät verfangen könnte, vom Boden (…) Achten Sie darauf, dass Vorhänge, Tischdecken u.ä. nicht bis zum Boden herunter hängen.

UFFZA! Also jeden Tag den Stecker meines Massagesessels ziehen sowie das der Stehlampe im Schlafzimmer? Jeden Morgen die Gardinen der Terrassentür nicht nur öffnen sondern auf den Sessel HOCH legen? Die Sofadecke schmaler nähen, damit sie nicht vom Sofa herunterhängt? Die Kinder dazu bekommen, ihre Spielsachen nicht herum liegen zu lassen…jeden Tag zur gleichen Zeit? Tja…wie bitte das? So anspruchsvoll ist unser Standardstaubsauger nicht. Da sauge ich einmal hier, schubse das Kabel zur Seite und sauge weiter. Eigentlich sollte der Roboter ja Arbeit abnehmen und nicht mehr Arbeit machen. Eine automatische Einstellung kann ich mir da ja direkt von der Backe schmieren…

Nun muss der Roboter erst einmal zusammen gebaut werden. Das geht leicht und die Anleitung ist super ausführlich. Die Schutzfolien vom Transport ab, Akku rein klicken, die Seitenbürsten rein klicken und eigentlich ist er nun schon bereit für die Abfahrt.

Vor der Benutzung sollte Staubi aber erst einmal aufgeladen werden. Ganze 4 Stunden. Dafür muss man erst einmal einen geeigneten Aufstellungsort finden. Nach vorn sollen 1,5 Meter Platz sein, zu den Seiten 0,5 Meter.  Alle derartigen Orte sind bei uns entweder in der allerallerletzten Ecke oder aber sie liegen zentral im Haus, mitten im ortsbekannten Bobbycar-Parcours um unseren Esstisch herum. Ich habe mich nun für einen Aufstellort etwas abseits schräg entschieden, also wo man nicht direkt drauf tritt im Eifer des Bobbycar-Rennens, aber einigermaßen zentral.


Nebenbei kann man dann schon einmal die Fernbedienung studieren, die Ecovacs App aus dem App Store herunter laden und die Uhr stellen. Beim Bestätigen der Uhrzeit ist Staubi jedoch direkt los gefahren, die App sagt mir, der Akku ist fast voll, also hat er schon direkt eine Ehrenrunde durchs Haus gedreht.

Mit der Fernbedienung lässt sich die Uhr stellen, eine feste Uhrzeit einstellen, zu der der Roboter automatisch los fährt, sowie die verschiedenen Modi der Reinigung starten: Auto-Modus (=auch wenn man die Taste am Roboter selbst drückt), Randreinigung, Punktreinigung, Intensivreinigung (er fährt dann schneller) und zum WLAN verbinden und der Roboter nach Hause schicken. Außerdem gibt es Richtungstasten, mit denen man den Roboter auch manuell steuern kann.

Die Verbindung mit dem WLAN Netzwerk über die App hat nicht sofort geklappt, aber nach einigen Malen „Anstoßen“ der Netzwerkverbindung konnte ich in der App endlich den Roboter finden. Hier kann man ebenfalls die Möglichkeit, den Roboter zu steuern und in die verschiedenen Modi zu versetzen. Außerdem lässt sich hier eine Zeit einstellen, sowie ein Putzprotokoll aufrufen. Man kann also sehen, wie viele Minuten der Roboter wann unterwegs war. Außerdem kann man ablesen, wieviel Prozent ihrer Lebenszeit die Zubehörteile (Bürsten + Filter) noch vor sich haben, bevor sie ausgetauscht werden müssen. Eine Kartierung ist bei diesem Modell jedoch nicht dabei.

 

Nun aber zum Roboter und dem, was er so kann:

drückt man auf den Knopf (natürlich erst, nachdem man Hindernisse aus dem Weg geräumt hat wie z.B. die herunterhängende Gardine), fährt der Kleine brav los, die Seitenbürsten drehen sich, die Bürste unten ebenso und er saugt auch. Die Lautstärke ist angenehm genug, um sich nicht ablenken zu lassen, wie eine nachlüftende Mikrowelle etwa, das Gerumpel hört man mehr. Er fährt (im Auto Modus) total zufällig, so kann es sein, dass er eine Ecke 10 mal putzt, eine andere Stelle gar nicht. Er stößt gegen die eine Wand, dreht sich um ein paar Grad, fährt zurück. Ich konnte noch kein Muster erkennen, manchmal fährt er auch ein paar Zentimeter rückwärts und immer mit Dreh nach rechts etwas an der Wand entlang, dann irgendwann nicht mehr. Mal stößt er gegen die Stühle und Wände, mal hält er ein paar Zentimeter davor an und wendet. Mal wendet er auch auf freier Fläsche.

Große Körner werden manchmal aufgesaugt (bis zur Größe etwa einer Erdnuss kann er die Teile durchaus aufnehmen), manchmal jedoch auch von den Seitenbürsten durch die Gegend geschossen. Man denkt sich erst, das kann ja gar nix werden, doch nach seinen erstaunlichen zwei Stunden 15 Minuten, die er mit einer Akkuladung durch die Gegend fahren kann, ist in unserem ca. 40 Quadratmeter großen Küchen-Ess-Wohnzimmer kaum noch etwas zu sehen. Obwohl ich den Tag davor erst mit unserem Kärcher-Monster mit 2100Watt durch gesaugt habe, ist der Staubbehälter fast voll. Berührt man hinter Staubi den Boden, so fühlt man nur selten noch mal ein paar Krümel, es sieht dann auch wirklich ordentlich aus. Mit der Reinigungsleistung selbst bin ich voll und ganz zufrieden.


Wäre da nur nicht die wüste Fahrweise, sodass manche Stellen ausgelassen werden. Das hat ein wenig etwas, wie wenn meine Kinder auch mal staubsaugen wollen. An manchen Tagen gefällt ihm unser Schlafzimmer so gut, dass ich ihn nach einer Stunde aussperren muss, sonst würde er immer wieder hinein fahren.

Auch mit der Punktreinigung kommt man hier nicht so recht weiter. Sie ist einerseits zu klein (der schlimmste Dreck unter dem Tisch zieht sich über ca. 1,50m x 2m hin). Das Müsli wird bei der engen Spirale erst mal auf weitere 50cm Umkreis verteilt (weggeschossen), der Radius der Punktreinigung ist leider nicht groß genug, um das wieder einzusammeln, und kurioserweise findet man den Roboter auch mal zwei Meter entfernt, noch immer im Kreis fahrend, wieder. Meine Lösung hier ist jetzt, ihn unter dem Tisch einzusperren, denn durch die Stühle kommt er nicht durch.

Allerdings stellt sich hier dann wieder die Frage, was schneller geht. Ihn 20 Minuten unter dem Tisch einzusperren oder einfach in einer Minute kurz mit dem klassischen Staubsauger den Staub beseitigen?

Auch den Modus Kanten abfahren macht er ganz brav, immer im Kreis herum. Beim Intensivmodus ist er hörbar lauter, aber auch schneller. Die Absturzsensoren funktionieren so gut, dass ich ihn auch schnell mal den Schuhschrank oben drauf absaugen lassen kann. Er guckt dabei schon ein paar Zentimeter über, dass man Angst bekommt, legt dann jedoch brav den Rückwärtsgang ein.

Das gravierendste Problem bei uns ist jedoch das der Hindernisüberwindung. Der Roboter sollte selbständig in seinen fast 2 Stunden Betriebszeit die Wohnung reinigen, während ich am Schreibtisch ungestört meiner Arbeit nachgehe. Jedoch muss ich pro Stunde mindestens 10 mal, eher 20 mal runter laufen und den Roboter retten. Laut Ecovacs kann er Türschwellen von 1,6cm überwinden. Man sollte meinen, höhere Schwellen werden dann einfach als Hinternis gesehen, aber nein. Staubi rafft ganz einfach nicht, dass er da nicht rüber kommt. Immer und immer wieder versucht er eisern, doch irgendwie über die Türschwelle zum Hauswirtschaftsraum zu gelangen, oder im Wohnzimmer über die Füße des Wäscheständers, oder über den Fuß des Sessels im Zimmer meines Sohnes, oder auf die Fußmatte vorn. Und da er ja nicht nach System fährt, sondern völlig wirr, ist es spätestens alle 10 Minuten mal wieder so weit. Er liegt da oben auf dem Rohr des Wäscheständers und kommt weder in der einen noch der anderen Richtung wieder runter, und piept dann hilfesuchend. Teppichkanten mag er ebenfalls nicht.

Und das ist dann der Punkt, wo ich mich frage, wie viel Arbeit nimmt er mir denn nun ab?

Wo ich ihn sehr loben muss, und wo er wirklich Arbeit abnimmt, ist z.B. im Schlafzimmer unter dem Bett sowie in der Küche. Dort passt er nämlich super drunter, und dort wurde wohl seit Jahren nicht mehr so gründlich gesaugt, da man immer nur raten kann, wo sich die Staubsaugerdüse gerade befindet. Hierfür ist er wirklich hilfreich. Dieses ganze „auf den Boden legen und unter das Sofa gucken“ entfällt.

Und ja, wir gewöhnen uns aneinander, so stellt man inzwischen automatisch vor Aktivierung einen Stuhl auf die Schwelle, den Wäscheständer ganz an die Wand, eine gefüllte Wäschekiste auf den anderen Fuß des Wäscheständers und legt die Gardine hoch. Aber hübsch ist das so nicht, mit hoch gelegter Gardine und Stühlen im Haus verteilt.

Die Wischfunktion ist ein netter kleiner Zusatz. Man füllt dazu den Wasserbehälter mit dem 100ml fassenden Dosierbecher. Die ganzen 100ml passen nicht rein. Das Wasser wird dann über ca. 15-20 Minuten gleichmäßig an das Wischtuch abgegeben und zieht einen eher ungleichmäßigen feuchten Film hinter sich her. Wer von einen perfekt gewischten Boden träumt, ist hier definitiv falsch, aber wenn er immer ein bisschen wischt, dann ist es auf jeden Fall sauberer, als wenn er nicht wischt. Das Wasser ist jedoch leider wirklich schnell leer und das merkt man nicht sofort, wenn man ihn selbständig seine Arbeit verrichten lässt.

Nach getaner Arbeit = Akku leer (und ich möchte noch einmal seine Ausdauer loben!) ist er leiser, es drehen sich nur noch die Seitenbürsten und er sucht seine Ladestation. Und sucht. Und sucht. Das dauert auch schon mal so 10-15 Minuten, denn er sucht sie nach dem gleichen System, wie er reinigt. Mit gar keinem. Er muss schon zufällig, nachdem er alle Räume etwas durchsucht hat, in genauem Sichtkontakt zur Ladestation sein, damit er sie erkennt und dorthin fährt. Auch wenn er sie während der Reinigung schon dreimal umgefahren und von der Stelle geschoben hat, er merkt sich das nicht, wo sie war.

Dann muss der Staubsaugerroboter noch gewartet werden: der Behälter lässt sich leicht leeren und auch auf Playmobil-Teile überprüfen. Doch nun kommt das volle Ausmaß meiner 1 Meter langen Haare zum Vorschein: sie haben sich wild um die Hauptbürste und sogar die Seitenbürsten gewickelt. Und wenn die Kinder mal eine Schnur haben herum liegen lassen, dann auch die. Diese lassen sich von den Seitenbürsten sehr leicht entfernen, bei der Hauptbürste kommt hier das mitgelieferte Werkzeug mit einem kleinen Cutter dran zum Einsatz. Doch selbst hiermit ist es nicht leicht, überhaupt hinter die eng gewickelten Haare zu greifen, vor allem ganz an der Seite, wo sie hauptsächlich sitzen, kommt man nicht drunter. Nach einer Woche des Einsatzes sind etwa 3-5% der Lebensdauer der Bürsten „runter“.


Ich habe auch den Stromverbrauch überprüft. Wird der Staubsauger geladen, verbraucht er zwischen 13 und 15 Watt. Die Ladestation verbraucht durchgehend ca. 2,5 Watt. Auch Nachts mit aufgeladenem und angedocktem Staubsaugerroboter. Ich finde, hier könnte man bei Andocken und voller Ladung auch in einen ökonomischeren Standby-Modus schalten. Pro Tag habe ich, eingesteckt, etwa 0,1kWh verbraucht (inkl. Aufladen nach kompletter Reinigungsphase). Das sind im Jahr keine 40kWh und etwa 10€ Stromkosten im Jahr.

Zusammenfassung in Stichpunkten:

positiv:

  • Reinigungsleistung
  • Absturzsensoren
  • Optik
  • großer Staubbehälter
  • unglaubliche 2h 15 min Akkuleistung

negativ:

  • Hinderniserkennung / Festfahren
  • zufällige Fahrweise
  • Haare umwickeln die Bürste

Mein Fazit: es ist schon eine Arbeitserleichterung, das Prinzip „Staubsaugerroboter“ finde ich super, gerade an schwer zugänglichen Stellen (unter irgendwas), sodass nun ein „besserer“ auf meinem Test-Wunschzettel steht, der mit System reinigt.

Diesen hier würde ich aufgrund seines zufälligen Reinigungssystems und seines Umgangs mit Hindernissen nicht unbedingt weiter empfehlen, zumindest zu unserem Haushalt mit engen Passagen und vielen Gegenständen passt er nicht ganz. Für meine langen Haare muss ich recherchieren, wie andere Staubsaugerroboter hiermit umgehen können.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis jedoch ist trotz der Mängel spitzenmäßig!

Vor allem ist die Motivation größer, manche Dinge weg zu räumen, denn sonst kann er nicht fahren, sodass die Wohnung selbst dort, wo Staubi heute noch nicht war, deutlich ordentlicher aussieht. Er wird mir definitiv fehlen.

zomake 20l Falt-Rucksack

[Anzeige] Wer kennt das nicht? Morgens los mit Jacken, in die man alles nötige hinein bekommt, Nachmittags ist es dann so heiß, dass man die Jacken lieber auszieht. Oder man findet beim Einkaufen mal wieder mehr als man eigentlich einkaufen wollte. Oder man fährt in den Urlaub und hat mit dem Koffer in der Bahn eigentlich genug zu tun. Soll man dann auch noch einen Rucksack für Tagestouren mit bekommen?

Dafür ist dieser Rucksack von ZOMAKE ist wirklich sehr praktisch. Er kommt in einer kleinen hand-großen Tasche mit „Henkel“, wodurch man ihn z.B. mit einem Karabiner an der Hose befestigen kann.

Deren Reißverschluss geöffnet kann man einen kompletten 20l Rucksack (erst noch auf links gedreht) herausholen. Das geht wirklich blitzschnell (ca. 30 Sekunden).

Dann hat man einen vollwertigen, gute 45 x 25 x 15 cm großen, sehr leichten Rucksack, der allerhand aushält.

Und das auch noch mit mehreren Fächern: einmal das große Hauptfach. Darin, am Rücken, befindet sich noch eine Innentasche (diese war vorher die Aufbewahrungstasche), die sich super für Wertsachen nutzen lässt. Außen vorn noch eine Reißverschlusstasche für kleines Dringendes (Taschentücher) und an den Seiten noch jeweils 2 Netztaschen für die Trinkflasche. An den äußeren Reißverschlüssen sind kleine dezente Reflektoren. An der Oberseite ein stabiler Griff, am Rücken zwei breite Schulterriemen von 6,5cm Breite.



Der Rücken ist natürlich nicht gepolstert (sonst würde man den Rucksack nicht so klein zusammen bekommen), sodass die Milchpackungen schon etwas im Rücken drücken, aber der Einkauf ist allemal bequemer zum Auto zu transportieren als mit einer Tragetasche, die in den Händen schneidet.

Gleichzeitig hat das alles auch noch Stil.
Alles in schwarz mit grau gehalten, und auch das Logo stört nicht die zurückhaltende klassische Optik, ganz anders als die oft qietschbunten Muster der Falt-Einkaufstaschen. Dieser Rucksack passt zu jedem Kleidungsstil, von sportlich bis geschäftlich.

Ebenso schnell wie auffalten, kann man ihn auch wieder verpacken. Ich werde meinen ab jetzt immer dabei haben (anstelle der Stofftaschen, die ich bisher in meine Jackentasche gestopft hatte).

 

Dieser Rucksack wurde mir kostenfrei zum Testen zur Verfügung gestellt, was nicht meine Meinung beeinflusst.

GARSA 300 Liter Premium Gartensack – riesig und robust

Bei über 1000qm Garten ist unsere Komposttonne nach einem Nachmittag Unkraut ziehen oder Rasen Mähen immer doppelt und dreifach voll und ich muss den Kram bis zur nächsten Leerung irgendwo zwischenlagern. Freundlicherweise hat Firma GARSA mir die Lösung dieses Problems kostenfrei zugesendet. Und zwar einen ihrer riesigen und robusten Premium Gartensäcke.

Mit solch einem Gartensack von GARSA (oder gar dreien) ist es nun nicht mehr die volle Tonne, die den Feierabend einläutet, sondern der Hunger, denn wir haben es nicht geschafft, auch nur einen an einem Nachmittag voll zu bekommen.

Diese Gartensäcke kommen zusammengefaltet und man muss oben erst einen Ring einziehen (was ganz schnell geht), damit der Sack brav offen bleibt und dann Unmengen and Gartenabfällen schluckt. Sie sind wirklich gigantisch mit ihren 300 Litern, viel größer, als ich gedacht hätte.

Die Säcke sind aus PP-Gewebe, das jedoch von der Innenseite laminiert ist – innen ist das Gewebe also eine Fläche. So bleiben z.B. Rosendornen oder spitze Staudenreste nicht an dem Gewebe hängen.

Die 4 Griffe sind – im Gegensatz zu manch anderem Gartensack! – einige Male über Kreuz vernäht. Ich habe mal so dran gerissen, da tut sich nix, sie halten bombenfest. Mit den zwei unteren Griffen kann man den Inhalt dann auch toll auskippen (davon abgesehen, dass 300 Liter nicht in unsere 80Liter Komposttonne passen…)

Nun müssten sie sich nur noch von selbst füllen….

Dieser Artikel wurde mir kostenlos zum unvoreingenommenen Testen zur Verfügung gestellt. Bei amazon im 3er Pack erhältlich.

Braun IPL Silk Expert BD 3005, mein neues Blitzdings!

Im Rahmen einer Teilnahme bei den Konsumgöttinnen darf ich für die nächsten Wochen den Braun IPL Silk Expert BD 3005 kostenfrei testen.

Die Freude meinerseits ist natürlich groß, da ich wirklich neugierig auf das Ergebnis bin und wir schon mehrfach überlegt hatten, ob sich die Anschaffung lohnt. Normalerweise epiliere ich unter Schmerzen die Beine, habe als Dank für die Mühe zusätzlich eingewachsene Haare, deren Narben seit Jahren nicht verschwinden wollen. Unter den Achseln ist bei mir wegen der Schmerzempfindlichkeit ausschließlich Rasieren möglich gewesen.

Was ist IPL?

IPL bedeuted Intense Pulsed Light, also ein „Intensiver Lichtimpuls“, der vom Melanin im Haarfollikel und der Wurzel absorbiert wird, dort in Wärme umgewandelt wird, wodurch der Wachstumszyklus des Haares unterbrochen wird.

Für wen ist IPL geeignet?

Die Anwendung ist möglich bei heller bis mittlerer Haut mit gleichzeitig möglichst dunklen Haaren. Bei rothaarigen, hellblonden und weißen Haaren geht es mangels Melanin nicht, bei sehr dunkler Haut würde zu viel Licht absorbiert, bei sehr heller Haut sollte es ebenfalls nicht angewendet werden. Mit meiner relativ hellen (nicht bleichen), aber leicht zu bräunenden Haut bei dunkelblonden Haaren falle ich hier genau rein.

Das Tolle beim Braun IPL Silk Expert 3 ist, dass die Lichtintensität automatisch dem Hautton angepasst wird. So erhalten z.B. die sonnengebräunten Armaußenseiten weniger intensives Licht als der Bereich unter den Achseln.

Wo kann IPL angewendet werden?

Frauen: Arme, Beine, Achseln, Bikinizone, Gesicht. Männer: vom Hals abwärts, nicht für den Bart. Nicht direkt im Genitalbereich oder auf den Brustwarzen, Kopfhaut, Augenbereich, Leberflecken, nicht im Bereich von Verletzungen, Sonnenbrand, Tattoos, Hauterkrankungen wie Schuppenflechte.

Wie oft wird IPL angewendet?

In der Anfangsphase, d.h. in den ersten 4-12 Wochen soll man das Gerät einmal in der Woche anwenden. Eine häufigere Anwendung bringt keinen Vorteil. Danach reichen je nach persönlichem Haarwachstumszyklus Erhaltungsanwendungen von ca. einmal im Monat bis hin zu einmal im Jahr.

Nun aber zu genau diesem Gerät, dem Silk Expert 3, selbst, das ich kostenfrei zum Test erhalten habe, um – selbstverständlich – unvoreingenommen zu berichten.

Das gute Stück kommt in einem hübschen Karton mit den wichtigsten Infos bedruckt und präsentiert sich hinter dem Deckel erst einmal in seiner ganzen Pracht. Auf den ersten Blick sieht er aus, wie ein Silk Epil, der die doppelte Größe hat. Wirklich ein riesiges Ding mit guten 20cm Länge, 7cm Breite und über 300g Gewicht. Braun-typisch designed in weiß lila. Ich persönlich würde mir da mal schickere Farben wünschen als diese Mädchen-Farben (und es gibt ja auch ein paar Kerle mit Bärenpelz auf dem Rücken, die das Teil vielleicht verwenden wollen), aber naja, solange es funktioniert und er noch klein genug ist, um nach der Benutzung im Schrank zu verschwinden, alles gut.

Erst unter einer weiteren Abdeckung befindet sich das Zubehör: Anleitungen auf Deutsch und in so ziemlich allen Weltsprachen, Netzkabel, Netzstecker und eine ganz furchtbar chemisch stinkende graue samtige Aufbewahrungstasche, die eine Trennwand hat, damit nichts zerkratzt. Und das wars auch schon. Keine tausend Aufsätze, Bürstchen und wasnichtalles.

Ebenso simpel auch die sonstige Bedienung. Der Silk Expert 3 hat einen kleinen Knopf, um den Sensitiv-Modus einzustellen und einen großen zum Blitzdingsen.

An der Seite ist noch eine Lichtleiste, auf der man die drei Intensitätsstufen sehen kann, mit denen geblitzdingst werden soll. Ein kurzer Test zeigt: meine normale Haut würde mit voller Kraft behandelt, meine Armaußenseiten nach der schönen Urlaubswoche am Bodensee nur noch mit Intensitätsstufe 2.

Vorn sind zwei Kontaktsensoren links und rechts sowie die winzige nur 3 x 1cm große Öffnung, aus der der Blitz geschossen kommt.

Den großen Knopf kann man nun kurz drücken für einen präzisen Blitz (Präzisionsmodus), oder einfach gedrückt halten und dabei weiter zeihen (Gleitmodus). Ich habe gemäß der Anleitung auch gleich einmal im Sensitivmodus (kleiner Knopf – Lampe an) meinen Arm zweimal nebeneinander geblitzdingst, und mich ziemlich erschrocken, weil das wirklich hell und rot blitzt *ZING* (bei den rasanteren Fahrern unter uns dürfte das böse Erinnerungen an Strafzettel wach rufen) und auch…wärmer…wird. Aber das war auch alles, keine weitere Reaktion seitens meiner Haut.

Doch erst einmal einen Gang zurück. Zuerst ist eine Rasur fällig! Epilieren geht auch.

Achseln und Beine rasiert (über weitere Körperbereiche werde ich nicht berichten), konnte ich es dann zum ersten Mal richtig anwenden. Im Gleitmodus brav die Unterschenkel von unten nach oben. Dies ist nicht besonders schwer. Hier ein Video dazu.

Folgendes ist festzustellen:

  • Es tut nicht weh, es ist angenehm warm, gegen Ende fast zu warm, aber nie im unangenehmen oder gar schmerzhaften Bereich, sodass ich eine Pause einlegen müsste. Wer vorher epiliert hat, wird dies als Wohltat empfinden.
  • Das Blitzen stört etwas in den Augen, weil man ja gleichzeitig auch hingucken muss, um nichts auszulassen
  • Ich bin, so im Gleitmodus, sehr unsicher, ob ich den Silk Expert 3 langsam genug bewegt habe, oder ob ich vielleicht immer einen Zentimeter ausgelassen habe. Durch das starke Blitzen kann man so genau auch nicht gucken. Auf meinem Video sehe ich deutlich, dass ich immer ein bisschen ausgelassen habe, in Aktion von oben konnte ich das nicht so gut sehen.
  • Im Bereich des Schienbeines ist der Radius meiner eigentlich eher kräftigen Beine zu gering – er löst nicht aus, weil nicht beide der Kontaktflächen links und rechts Hautkontakt haben. Hier muss man das Gerät dann so diagonal halten, bis es klappt
  • anders als beim Rasieren und Epilieren kann man nicht erkennen, wo man schon war, und ob es ordentlich genug war.
  • für einen Unterschenkel benötigt man ca. 8 Minuten.
  • nach Anschluss des Kabels lüftet das Gerät, ein bisschen wie ein Fön vom Klang, aber kein Vergleich zum Epilieren. Man kann das blitzdingsen ruhigen Gewissens auf den Abend verlegen, ohne dass die Kinder aus dem Bett fallen.
  • auch im sonst so empfindlichen Achselbereich keinerlei Schmerzen.

Der Silk Expert 3 kann in seinem Leben übrigens über 250.000 Lichtimpulse aussenden und soll so über einen Zeitraum von bis zu 12 Jahren leben, ohne dass man irgendwas wechseln muss.

Ganz so lange wollte ich jedoch nicht warten, von einem sichtbaren Ergebnis zu berichten. Ich bin schon sehr gespannt, ob in etwa einem Monat schon etwas (bzw. nichts = keine Haare) zu sehen sind.

Um keine Anwendung zu verpassen, habe ich mir noch die Braun Silk Expert App für das Smartphone heruntergeladen, auf die der Umkarton hinweist. Diese soll sicherstellen, dass man keine der wöchentlichen Anwendungen vergisst, außerdem gibt es jede Menge Wissen und Videos bzgl. IPL allgemein und dem Silk expert. Die App ist auf den ersten Blick nicht allzu übersichtlich, da der Wissensteil klar im Vordergrund steht, mit etwas Herumsuchen kann man jedoch unter einem der 10 Menüpunkte einen Anwendungsplan erstellen „Planen Sie Ihre Anwendungen“, und hat unter einem weiteren einen „Anwendungskalender“ in dem man z.B. die abgeschlossenen Behandlungen sowie die nächsten Behandlungen sehen kann.

Nach der dritten Anwendung

Ich habe mich jetzt mit dem IPL Gerät dreimal geblitzdingst. Inzwischen brauche ich für ein Bein nur noch ca. 6 Minuten, weil ich weiß, wie ich es am besten halten muss, um gut einmal rum zu kommen, und wie schnell ich das Gerät fortbewegen muss, um – zumindest denke ich das – nichts aus zu lassen. Es ist Mücken-Hochsaison, und an manchen unbemerkten Mückenstichen hat es schon etwas heiß gebrannt, da muss man aufpassen. Das zweite Mal war meine Rasur schon 2 Tage her und ich dachte, das muss nicht noch mal extra, da wurde es auch teilweise etwas heiß. Die Haare sollten also schon frisch kurz sein.

Ich finde jedoch noch nicht, dass ich spürbar/sichtbar weniger Haare habe. Daher gehts weiter mit der wöchentlichen Anwendung.

Die Silk Expert App hat mich leider nicht an die sonntägliche Prozedur erinnert. Ich habe natürlich auch so dran gedacht. Die Einstellungen (Mitteilungen sind aktiviert) habe ich noch einmal überprüft. Keine Ahnung, woran das nun genau liegt.

Nach der fünften Anwendung

Ich habe mich inzwischen fünfmal geblitztdingst, die Haare wachsen seitdem wieder nach, damit ich gut vergleichen kann, und ich sehe jetzt endlich einen Unterschied! An manchen Stellen an meinen Beinen bleibt das Haarwachstum nun tatsächlich aus. Es ist sehr unregelmäßig, an den meisten Stellen wachsen die Haare nach wie vor, doch streifenweise oder fleckenweise fehlen die Haare gänzlich. Es scheint also endlich anzufangen zu wirken!  Unter den Achseln bei mir noch keine Veränderung, bei meinem Mann mit käsiger Haut und dunkelbraunen Haaren, der in diesem Bereich auch testet, hat ebenfalls diese Fleckenbildung begonnen.

 

Ich werde weiter berichten, wann wir endlich aussehen wie ein zweibeiniger Nacktmull…

YOU® Natürlich stark

Ich darf diesen Monat die neuen YOU® Natürlich stark Putzmittel über die Seite YOU®-Tester  kostenfrei testen und habe ein riesiges Paket zugesendet bekommen, und zwar Spülmittel „ultra fettlösend“ in den Duftrichtungen Mint Splash und Vitamin Coctail sowie in Sprühflaschen Küchenreiniger, Badreiniger, Glasreiniger und Allzweck-/Hygienereiniger.

YOU® Natürlich stark ist von der Firma Spontex, die viele sicher von Schwämmen und Putzhandschuhen kennen, und die Serie ist auch bei amazon erhältlich, ebenso wie örtlich z.B. bei dm.

Alle Inhaltsstoffe sind 100% pflanzlich/mineralisch und 100% biologisch abbaubar. Alle YOU® Reiniger sind nach dem internationalem Standard von Ecocert zertifiziert. Ich habe auch bisher nur Öko-Reiniger verwendet (bzw. einfach nur Zitronensäure), bin also sehr gespannt, wie YOU® sich so im Vergleich macht.

Das Besondere an den YOU® Reinigern ist, dass man diese als Nachfüller kauft, die dann mit Wasser gemischt werden. Das schont (weniger Verpackung, weniger Transporte…) die Umwelt.

Was auf den ersten Blick auffällt, ist:  die YOU® Flaschen von haben – finde ich – das perfekte moderne Design. Sie sind ganz „langweilig“ rund, keine spezielle Form, und genau das finde ich super, denn es nimmt am wenigsten Platz weg und ich mag es schlicht. Alle farblich unterschiedlich, das Spülmittel mit diesen „Blubberblasen“ bringt etwas Frische in die Küche anstatt einfach nur eine Flasche mit lieblos etwas Text drauf geklatscht.

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