Category: Produkttests

Feuerwear Federmäppchen Paul (via „die Testfamilie“)

Ich freue mich sehr, dass ich für Die Testfamilie dieses wundervolle Federmäppchen Paul von Feuerwear mittesten durfte. Natürlich zusammen mit unserem kleinen Feuerwehrmann im Haus, der mit 7 begeistert bei den örtlichen Löschzwergen mit mischt.

Feuerwear  recycelt ausgemusterte Feuerwehrschläuche und macht daraus wunderschöne Unikate in Form von Taschen und Accessoires. Das heißt, der Schlauch für diese Federtasche hat tatsächlich früher mal viele viele Feuer gelöscht und wurde durch den Dreck gezogen, war dann irgendwo kaputt und wurde ausgemustert, von Feuerwear gesammelt, zerschnippelt, gewaschen (mit umweltverträglichem Waschmittel) und dann wurde daraus eine wundervolle neue Federtasche.

Schon beim Öffnen des Kartons kam uns ein typischer „Feuerwehrhalle“-Geruch entgegen und wir konnten gar nicht aufhören, daran zu schnüffeln. Von außen ist die Federtasche in kräftigem rot (es gibt auch andere Farben) durch das äußere Polyestergewebe, das an manchen Stellen deutliche Scheuerspuren aufweist, sodass mein Sohn sich sogleich staunend die vielen vielen Feuer ausmalte, die dieser Schlauch gelöscht haben mag. „Und wie sieht es von drinnen aus?“ Klar, wann kann man mal in einen Feuerwehrschlauch hinein gucken? In diesem Fall ganz schnell. Also einfach mal den Reißverschluss auf. Schwarzes Gummi. Aaaaaha!

Die Verarbeitung ist tadellos, also wirklich richtig gut verarbeitet. Die Nähte sind sauber und unter dem Reißverschluss ist noch einmal ein Wulst, damit von unten nichts genau gegen den Reißverschluss selbst drücken kann. Der Reißverschluss lässt sich leicht öffnen und schließen. Das Hauptmaterial ist ja der Schlauch, außen das Polystergewebe, innen Gummi, die Stirnseiten jedoch sind aus dünnerem Stoff (das heißt nicht dünn, nur dünner als der Schlauch), woraus Federtaschen oder Rucksäcke sonst auch sind. In der Mitte ( wurde noch einmal verstärkt, vielleicht, damit er nicht zusammenklappt wie ein aufgerollter Schlauch. Außen schmückt ein kleines Feuerwear Label. Das ganze wirkt wirklich richtig robust. Sie lässt sich kaum zusammen drücken, die Innenseite ist durch den Gummischlauch abwischbar (z.B. wenn mal wieder der Anspitzer ausgekippt ist).

Die Federtasche ist (innen) ca. 20cm lang, 6cm im Durchmesser. So passt natürlich jede Menge rein, inklusive Schere, Anspitzer, Lineal und allem, was so anfällt (Geodreieck leider nicht). Mit unseren 20 dünnen Farbstiften ist sie nicht mal halb voll, davon passen sicher 50 rein. Zum Öffnen und Finden der richtigen Farbe kann man die Öffnung auf ca. 10cm Breite weiten.

Ganz toll finde ich auch diese Detailverliebtheit des ganzen Konzepts, die auch meinem Sohn aufgefallen ist. Er wollte natürlich gleich den Infozettel ausklappen, der ein gefalteter Feuerwehrschlauch ist und einen informativen Text in vielen verschiedenen Sprachen enthält.

Einziger Nachteil ist, dass sie so schön (und wertvoll) ist, dass unser Sohn sich nicht traut, dieses gute Stück der Öffentlichkeit zu präsentieren. Er hat riesige Angst, dass sie weg kommt in der Schule beim Raumwechsel und genießt die Federtasche jetzt täglich zuhause (und er malt wirklich täglich irgendetwas mit Motor), wo wir ohnehin ein kleines Unterbringungsproblem hatten.

Fazit: Feuerwear ist wirklich eine richtig tolle Sache. Das Konzept, so ein wertvolles stabiles Material weiter zu verwenden (ich bin ohnehin ein großer Fan von upcycling), das Design, die Informationen, die den gesamten Produktionsablauf auch für kleine Löschzwerge verständlich aufzeigen, die Umsetzung, aus wertigem Material auch ein hochwertiges Produkt zu erzeugen (mein alte-Paletten-Spielhaus dagegen sieht irgendwie immer noch wie alte Paletten aus) und dann noch die Portion Liebe – diese Detailverliebtheit des gesamten Auftritts (wie z.B. der Schlauch-Zettel oder auch „Der Retter in letzter Minute“ als Überschrift des ausdruckbaren Gutscheins). Vielleicht etwas teuer, um sich komplett damit auszustatten, aber als individuelles Geschenk für große und kleine Feuerwehrleute perfekt.

Leifheit Starter Set Care & Protect (für geölte Böden)

Wir haben nur Naturböden in unserem Holzhaus. Korkparkett und Kiefer-Dielen. Alles behandelt mit Kreidezeit pure solid Hartöl (auf Leinölbasis). Wohl deshalb wurde ich von Review Club als Testerin für das  Leifheit Starter Set Care & Protect (für geölte Böden) ausgewählt.

Unsere Böden sind wirklich stark beansprucht. In den Kinderzimmern sind Holzdielen, und im Haus ist ein großer Alles-Raum mit Korkparkett. Dieser Raum ist Wohnzimmer und Esszimmer, Spielzimmererweiterung und Bobbycarparcours (ein Wunder, dass da nach all den Jahren noch keine Spurrillen um den Esstisch sind). Die Kinder scheren sich nicht drum, ob ich nun gerade gefeudelt habe, bevor sie mit sandigen Schuhen mal schnell was holen müssen oder ihren Saft auf den Boden kippen. Mit den Jahren ist dieser Boden auch fleckig geworden (durch das Öl sieht man leider auch die Stellen, an denen man mal nachgeölt hat, ganz gewaltig!) und selbst wenn ich mal gefeudelt habe, sieht er nach dem Trocknen wieder doof aus. Umso gespannter war ich, ob das Leifheit Care & Protect hier etwas Besserung bringen kann.

Nicht mal einen Tag, nachdem ich die Benachrichtigung erhalten habe, dass ich als Testerin von Review Club ausgewählt wurde, klingelte GLS an der Tür und brachte mir ein gaaaaanz langes Paket.

Gespannt habe ich das ganze also erst einmal ausgepackt. Die Verpackung fiel mir schon im Karton halb auseinander. Aber nicht schlimm, war ja im Karton drin (im Supermarkt auf dem Weg zur Kasse vielleicht nicht so gut). Darin befinden sich ein langer Griff, ein klappbarer Bodenwischer mit kuscheligem Bezug, ein weiterer kuscheliger Bezug sowie zwei Flaschen mit durchsichtiger und milchiger Flüssigkeit.

Es handelt sich dabei um 650ml Care und 650ml Protect Mittel. Das Protect soll man alle halbe Jahr anwenden, das Care sogar jeden Monat. Es hat mich einige Recherchen gekostet, die Inhaltsstoffe zu erfahren, da nicht beide Datenblätter auf der Herstellerseite findbar sind.

Parkett-Pflegemittel „Protect“, geölte/gewachste Böden

Aqua (Wasser), PEG-10 Castor Oil (ein Tensid), Linum Usitatissimum (Leinöl), PEG-10 (ein Lösungsmittel), Partially Fluorinated Alcohol Substituted Glycol, Methylisothiazolinone (Konservierungsstoff), Benzisothiazolinone (Antimikrobiell)

Parkett-Pflegemittel „Care“, geölte/gewachste Böden

Aqua, Potassium Cocoate (Tensid und Emulgator, unbedenklich), Potassium Oleate (Tensid und Emulgator, unbedenklich), Potassium Cocoate, Terpentin Ol, Parfum, Sodium Hydroxide (Natronlauge), Tetrasodium EDTA (CHELATBILDEND), Potassium Hydroxide, Methylisothiazolinone (Konservierungsstoff), Benzisothiazolinone (Antimikrobiell)

Bis auf das Leinöl im „Protect“ sowie die drei Potassium Sachen und die Natronlauge im „Care“ ist bei codecheck alles als bedenklich oder sehr bedenklich eingestuft. Allerdings vor allem auf Kosmetik bezogen. Hierbei handelt es sich ja „nur“ um Kosmetik für meinen guten Naturboden (und ich laufe dann barfuß drüber…). Also gut, irgendwie muss man den Hauch von wertvollem Leinöl ja auch auf dem Boden verteilt bekommen, ohne dass es eine klebrige (weil zu dicke) Schicht wird und der Lappen dann vom Öl hart wird. Die milchige Flüssigkeit riecht recht chemisch. Vom gewohnt „leckeren“ Geruch unseres pure solid (und pur Natur) Hartöls keine Spur. Die durchsichtige „Care“ Lösung riecht wie Putzmittel und schäumt beim Schütteln.

Der lange Stiel geht mir (1,59m) bis zur Schulter. Für angenehmes Arbeiten hätte er etwas kürzer sein können, aber für das vor sich her schieben ist das in Ordnung. Der Pumphebel lässt sich einfach durchdrücken, ich hoffe, er hält der Belastung auf Dauer stand. Der klappbare Wischerfuß  lässt sich per Druckknopf sehr leicht am Stiel befestigen und lösen. Auf dem Wischerfuß war schon der „Care“ Bezug angebracht. Ein kurzer Schiebeversuch gestaltete sich als wirklich sehr angenehm. Der Fuß ist in alle Richtungen beweglich, damit man selbst unter das Sofa kommt. Für die meisten Schränke ist er mit der Vorrichtung für das Putzmittel jedoch zu hoch.

Vor der ersten Benutzung sollen die Pflegebezüge einmal (bei bis zu 60°C) gewaschen werden. Die Bezüge sind laut Leifheit einzigartig:

Das Einzigartige: Die Supersoft-Fasern des Bezugs sind frei von Microfasern. So wird verhindert, dass der Boden mit mikrofeinen Kratzspuren überzogen wird.

Sie unterscheiden sich für meine Augen nur in dem Aufdruck Care und Protect sowie der etwas dunkleren Farbe des Protect Bezuges. Also gut, dass es drauf steht.

Diese Zeit habe ich dafür genutzt, an einer unauffälligen Stelle schon einmal beide Flüssigkeiten dünn mit einem Küchentuch aufzutragen, denn in manchen Berichten hatte ich von einer schmierigen Oberfläche gelesen. Alles war gut.

Dann habe ich im Hauptraum (Korkparkett, 32qm) aufgeräumt und erst einmal klassisch gefeudelt (mit einem ökologischen Allzweckreiniger), da dies so auf der Verpackung drauf stand.

Dann der Konflikt – was bringe ich als „Neustarterin“ zuerst auf? Protect oder Care? Da das Korkparkett quasi „ausgehungert“ war, entschloss ich mich, hier zuerst das Protect auszuprobieren.

Der erste Auftrag des „Protect“ Mittels war sehr anwenderfreundlich. Das Sprühen geht leicht und verteilt sich sehr breit. Je nach Neigung des Stiels auch mal über einen Meter weit weg. Mal auch gegen die Möbel, vor allem am Anfang, aber man lernt es schnell. Groß die Unsicherheit, wie viel man eigentlich nehmen muss. Ich habe dann immer neu gesprüht, wenn ich keinen feuchten Film mehr sehen konnte. Am Anfang etwas mehr, und dann ca. einen Sprüher pro Wisch. Ich hatte Angst, dass der für 64qm vorgesehene Inhalt zu schnell leer wird, vor allem so kopfüber in der Halterung sieht die Flasche viel leerer aus, als sie eigentlich ist. Hinterher habe ich die Flasche gewogen und gesehen, dass ich für die 32qm sogar etwas weniger als die halbe Flasche verbraucht hatte.

  

Am Ende tat mir aber doch die Hand weh vom ständigen Pumpen und Griff halten, ich dachte, wenn ich noch weiter mache, bekomme ich Blasen an den Händen, aber ich war ja fertig mit diesem Raum.

Nachdem das Nasse verschwunden war, war ich doch ganz zufrieden. Während sonst der Raum immer gleich wieder wie jahrelang nicht geputzt aussah, legte sich über den gesamten Raum ein gleichmäßiger „Schimmer“, der wirklich richtig schwer einzufangen ist mit dem Fotoapparat.

 

Auch im Zimmer meiner Tochter, deren Fußboden durch das Wegschrubben ihrer Fußbodenmalereien nicht mehr so gut geölt aussah, konnte ich feststellen, dass der Fußboden hinterher „gesättigt“ glänzte / intensiver leuchtete, als wäre das Ölen noch nicht ganz so lange her. Leider habe ich hier fast die doppelte Menge wie angegeben verbraucht.

Bilder vergleich vorher nachher:

 

der gesamte Raum vor dem Wischen, nach dem Wischen, nach dem Trocknen:

  

ein weiteres Detail vor dem Wischen und nach dem Trocknen:

Das Entfernen des Mittels aus der Halterung geht nur etwas rabiat. Flasche zusammendrücken, hochziehen und dann gibt es plötzlich einen Ruck. Hier könnte man noch einen Knopf einbauen, der die Flasche „rausschmeißt“. Nach dem Entfernen kann man noch etwa 5 mal sprühen (also noch ca. einen Quadratmeter).

Im Zimmer meines Sohnes, wo der Fußboden noch besser geölt, aber schmutziger, aussah, probierte ich (nach der normalen Reinigung) das Care Mittel aus. Hier konnte ich – außer, dass das Reinigen durch den Pumpmechanismus einfach viel bequemer ist und der Wischbezug wundervoll gleitet und der ganze Wischer schön breit und beweglich ist – keinen Unterschied zur Nutzung von normalem Putzmittel feststellen. Es hat nicht besser geglänzt oder besser gereinigt, Streifen habe ich sonst auch nie. Dennoch war der Bezug schmutzig, also hat es schon sauber gemacht, ich bin mir sicher, das hätte es auch, wenn ich klassisch ein zweites Mal geputzt hätte. Wo genau der „Care“ (Pflege)-Vorteil dieses Mittels liegt, mehr als bei meinem Öko-Allzweckreiniger, habe ich nicht verstanden, und warum man voher noch normal putzen soll, wenn es auch reinigende Funktion hat, auch nicht.

Auch über eine Woche später nach viel mit Sandschuhen raus und rein sehen die Holzdielen zumindest noch sehr viel satter aus. Ob der Korkboden noch schimmert bin ich mir nicht ganz so sicher. Zumindest kann man in beiden Räumen fühlen, dass die Böden noch eine Beschichtung haben, die vorher nicht da war. Vorher konnte man mit Socken auch mal ein paar Meter schlittern, jetzt stoppt es wachsartig, und fühl sich barfuß irgendwie schöner an.

Fazit:

Das Putzsystem selbst (also der Wischer) ist super, sehr handlich und – bis auf das Entfernen der Putzmittelbehälter – angenehm zu bedienen. Das Pflegemittel „Protect“ hat sichtbar positiven Effekt auf meine mit Kreidezeit pure solid Hartöl behandelten Naturböden, auch Tage später ist der Glanz (Schimmer) noch zu sehen, die Holzdielen sehen noch Wochen danach „satter“ aus und fühlen sich gepflegter an, und am liebsten würde ich es jede Woche anwenden. Hier kann ich mir die Investition von je nach Shop um die 8€ für das Nachfüllmittel zweimal im Jahr durchaus als sinnvolle Auffrischung für die Oberfläche vorstellen. Im „Care“ Mittel sehe ich persönlich keinen Vorteil zu herkömmlichem Reiniger. Hier wären mir monatlich ca. 8€ eindeutig zu teuer. In den amazon Kommentaren schlägt Leifheit selbst vor, dass man in die leeren Flaschen auch Wasser mit Putzmittel einfüllen kann.

Eine kleine Anleitung zur Menge (Spritzer pro Quadratmeter) und welches Mittel man als Neustarter nun zuerst nimmt, wie gründlich ich vorher reinigen muss (fegen oder feudelnt) und wofür genau die einzelnen Flüssigkeiten genau da sind (abgesehen von der Englischen Übersetzung der Worte Protect und Care), wäre nett.

Wicked Chili Quick Fix System mit Smartphone Halterung und Getränkehalter

Wir fahren alle sehr viel Rad. Viel mehr als Auto. Die Kinder werden mit dem Fahrrad abgeliefert, der Weg zur Arbeit wird mit dem Fahrrad bestritten und dann quält man sich noch regelmäßig auf dem Schwinn Indoor Bike. Wir hatten keinen Kinderwagen, nur einen Fahrradanhänger.

Daher freue ich mich sehr, dass ich sowohl den Getränkehalter als auch die Smartphonehalterung  von Wicked Chili kostenfrei testen durfte.

Die Halterung am Lenker ist laut Hersteller für Lenkerdurchmesser von 22-32 mm geeignet. Sie wird mittels zwei Schrauben um den Lenker herum befestigt. Damit es wirklich an allen Lenkern super hält, gibt es zwei verschiedene Adapter (für große und kleine Rohrdurchmesser) sowie ein Gummiband mit Klebepunkt, damit es auf dem Lenker nicht rutscht. Außerdem liegt ein Innensechskantschlüssel bei, mit dem die zwei Schrauben gedreht werden können. Hier ist es leider etwas fummelig, ordentlich an die Schraube heran zu kommen, wenn man nicht nach jeder halben Drehung den Inbus herausnehmen möchte (am besten den QuickFix Teil oben diagonal drehen). Nach der Montage hält es bombenfest. Sowohl an meinem normalen Trekkingfahrrad als auch am extrem dicken Lenkerrohr des Indoor Bikes. Über diese Lenkerhalterung wird noch ein Gummi gezogen, was das Smartphone später fester halten soll.

 

Auf diese Quick Fix Halterung kann man nun die Smartphone Halterung aufklicken. Dazu muss man links und rechts an der Lenkerhalterung zwei Knöpfe drücken und schon kann es einrasten. Mittels eines weiteren Knopfes springt die Smartphone Halterung auf die größte Einstellung von 76mm, dann legt man sein Smartphone in die Schale und drückt man die Wangen zusammen, bis es eingeklemmt ist, und ist so für so ziemlich jedes Smartphone geeignet. Die Halterung ist schön mit Schaumstoff ausgepolstert, um das Smartphone nicht zu zerkratzen. Es hält sowohl mit als auch ohne Smartphonehülle (meine ist zum Aufklappen). Ohne aber besser. Wem das zu unsicher ist, der kann noch das Gummi über die Ecken ziehen. So hält es wirklich bombenfest, auch auf holprigen Strecken.

Mittels des Kugelgelenks an der Lenkerhalterung kann man das Smartphone nun in Position bringen – richtiger Winkel, horizontal, vertikal.

Alternativ kann man auf dieselbe Halterung nun auch den Getränkehalter aufklicken. Wie die Smartphonehalterung kann man auch hier mittels des Knopfes den Halter in die größte Position (86mm) bringen und dann auf die entsprechende Flaschen/Bechergröße zusammenschieben.

Auch der Getränkehalter ist mit Schaumstoff ausgepolstert. Leider bremst dies ziemlich beim Herausnehmen der Flasche bei fester Umklammerung. Man muss dann erst den Knopf drücken und das ganze lösen. Zu lose kann man sie raus nehmen, aber dann wackelt die Flasche. Überhaupt finde ich eine hohe Trinkflasche recht wackelig in dem Getränkehalter, wenn man dann auch noch über Huckel oder Sandwege fährt. Sie schwingt hin und her, rausgefallen ist sie jedoch NICHT!. Ich denke, der Getränkehalter ist eher etwas für den morgendlichen Coffee-To-Go auf ebenen Strecken bei gemächlichem Fahren in der Stadt (ohne Vollbremsung) geeignet, oder auch für Kinderwagen (den Lenkerhalter kann man ja auch hier anbringen), weniger für Outdoor oder rasante Fahrweise. Für unser Indoor Bike zuhause dagegen genau richtig. Trotz rasanter Fahrweise wackelt das Fahrrad ja nicht und ich trinke hier lieber aus einem Glas als mir hier die Fahrradflasche zu füllen.

Insgesamt finde ich dieses QuickFix Schnellverschluss-System eine klasse Idee. Ich habe gesehen, dass es hier auch für das Auto Saugnäpfe gibt und auch Halter für GPS usw. und die Lenkerhalter einzeln (sodass man alle Gefährte wie Fahrrad und Kinderwagen ausstatten kann).

 

Monumentum Eiswürfel aus Edelstahl

Ich wollte diese wunderhübschen Edelstahl-Eiswürfel von Monumentum gern ausprobieren, da ich es satt habe, dass ausgerechnet die letzten Schlucke meines Eis-Cappuccinos nicht mehr schmecken. Und dieses Geklecker in der Küche und im Eisfach bringt auch keinen Spaß.

Die Eiswürfel wurden schnell geliefert. Sie befinden sich in einer kleinen Kunststoffschachtel mit Trennstegen, ähnlich wie bei Akkus.
Die Eiswürfel sehen wirklich richtig hübsch aus. Sehr Edel. Es sind keinerlei Schweißnähte zu sehen, man kann jedoch hören, dass sich eine Kühlflüssigkeit darin befindet. Ich wüsste ja gern, wie die das hinbekommen haben! Von der Optik gefallen sie mir wirklich richtig gut.  Sie sind aber auch sehr klein, nur 2,65cm, mit gerundeten Ecken. Sie riechen nicht metallisch (bei meinem Edelstahl-Thermobecher z.B. riecht man Metallgeruch)

Nach dem Abspülen habe ich sie direkt eingefroren und am nächsten Tag (laut Beschreibung dauert es eigentlich nur 3 Stunden, bis sie gebrauchsfertig sind) direkt mal ausprobiert.


Ich konnte feststellen:

1. beim ins Glas werfen hatte ich mehr Angst als mit normalen Eiswürfeln, dass das Glas zerspringt, das klimpert schon recht laut. Es ist aber nichts passiert.
2. sie schwimmen nicht oben wie Eiswürfel, sondern bleiben am Boden, gerade bei den letzten Schlucken rutschen sie schon mal gegen den Mund, da sie schwerer sind als Eiswürfel und sich nicht festsaugen.
3. Sie kühlen, aber nicht so gut wie Eiswürfel. Ich habe meinen Cappuccino eine Viertelstunde mit allen 4 Eiswürfeln stehen gelassen und es war längst nicht so kalt wie mit 3 „normalen“ Eiswürfeln.
4. Dennoch konnte ich meinen Eis-Cappuccino viel mehr genießen als sonst, da er bis zum letzten Schluck angenehm kühl, jedoch nicht wässrig, schmeckte.
5. sie sind dann auch viel schneller und ohne Sauerei wieder in der Truhe und bereit für das nächste Getränk.
6. Diese Packung reicht also nicht für alle 4 Familienmitglieder zum Limo kühlen, sondern lediglich für eines…

Trotzdem, gerade für sowas wie Cappuccino eine tolle Sache!

Dieses Produkt wurde mir von Quantum Abacus vergünstigt zum Testen überlassen. Dies hat keinen Einfluss auf meine Meinung.

Rangefinder (Kompass, Distanzmesser, Thermometer)

Ich wollte dieses Teil haben für Wanderungen und Radtouren. In unserem Gegend ist nicht überall Handyempfang, sodass man doch mal mit Karte fährt, und mit kleinen Kindern ist jeder zusätzliche Kilometer sehr sehr weit.

Der Artikel wurde nach der Bestellung schnell geliefert, in einer kleinen Pappschachtel. Er ist sehr leicht, etwas mehr als die Hälfte meines Handtellers groß und in schwarzem Camouflage. Das Material ist durchgängig Kunststoff, auch die Scheiben. Dadurch ist alles sehr leicht. Nur das kleine gezahnte Rädchen (und der Schlüsselanhänger) sind aus Metall. Der Schlüsselanhänger geht schwer auf.

Die Temperaturanzeige geht von -20°C bis +50°C, der Kompass zeigt die Himmelsrichtungen inklusive der Zwischenrichtungen an, der Entfernungsmesser hat  die Maßstäbe 1:1, 1:5000, 1:20.000 und 1:50.000.

Ich wollte sogleich die Funktion des Entfernungsmessers testen. Also für die nächste Radtour die Freizeitkarte unserer Gegend herausgeholt. Maßstab 1:100.000. Gibts nicht. Nagut. Dann die nächsten zwei Städte (Falk Plan). Hm. 1:17.500 und 1:15.000. Was nun? Celle ADAC Stadtplan? Auch 1:15.000. Nach 5 weiteren Städten habe ich endlich einen gefunden. ADAC City Plan Berlin. 1:20.000. Uffz.

Ich habe also mal unsere letzte Stadtbesichtigung so ungefähr nachgespielt: zu Fuß, Brandenburger Tor, Reichstagsgebäude, Kanzleramt, Naturkundemuseum, dann Alexanderplatz/Fernsehturm. Man muss dabei erst einmal das Rad nullen. Ich bin bei knapp über 5km herausgekommen.

Google Maps sagt hierzu ebenfalls 5,2km.

Das stimmt also soweit.

Ich habe dann doch die 1:1 Skala für unsere 1:100.000 Freizeitkarten genutzt. Hier steht dann 10cm, in Wahrheit sind es 10km. So ist er für die meisten unserer Karten nutzbar und wir können die nächste Radtour planen, sodass es auch für die Kinder anschaulich ist. Auf dem Fußboden mit ausgebreiteter Karte.

Auch ein Din A4 Blatt habe ich einmal der Länge nach abgerollt mit der 1:1 Skala und der Zeiger landete bei 29cm. Durch das gezahnte Rad rutscht es bei mir auch kein bisschen, sondern läuft brav mit.

Ich hatte die Maßstäbe vor Bestellung nicht überprüft und dachte, wird schon passen für die Standardkarten (es ist ja auch nur aus den Bildern ersichtlich). Dass die Karten, die wir so haben, alle anders sind, damit habe ich nicht gerechnet. Ich finde, hier könnte man anstatt 1:5000 und 1:50.000 (denn eine Null dranhängen kann man auch im Kopf) lieber zusätzliche Maßstäbe, vor allem den anscheinend häufigen 1:15.000 ergänzen.

Temperatur und Kompass sind zwei kleine zusätzliche Funktion. Solche habe ich schon einzeln zuhause und sie gehen ungefähr richtig, sind aber wegen der Größe ohnehin nicht genau ablesbar. Kompass muss man genau gerade halten, sonst verklemmt er, aber die Richtung stimmt und wird mir im dunklen Wald bei der Orientierung helfen. Die aktuellen 30°C hier oben unterm Dach werden ebenfalls korrekt angezeigt.

Es handelt sich hierbei natürlich nicht um ein teures Profi-Gerät, sondern ein günstiges kleines All-in-one-Gadget in Form eines Schlüsselanhängers, das alles ein bisschen kann, aber nichts perfekt. Für kleinere Wanderungen / Touren meiner Meinung nach völlig ausreichend und dem Preis entsprechend, ich habe nichts anderes erwartet.

Dieser Artikel wurde mir zum Testen kostenlos zur Verfügung gestellt, was jedoch nicht meine Meinung beeinflusst.

Digitale Taschenwaage / Feinwaage von Kimedo® 500g/0,1g

Diese niedliche Waage habe ich von Kimedo vergünstigt zum Testen erhalten. Ich bin mir bei Briefen häufiger nicht sicher, unsere Küchenwaage ist zwar sehr genau, aber nicht auf 0,1g wie diese Waage.

Die Waage wurde schnell geliefert. Sie befindet sich in einem kleinen Pappkarton mit Kunststoffeinsatz. Die Waage ist sehr klein (ca. 13x8cm) und hat einen Deckel, damit sie beim Transport in der Tasche oder dem Lagern in der Schreibtischschublade auch ohne die Umverpackung geschützt ist.

Die Waage kommt mit zwei „ganz normalen“ AAA Batterien (keine Knopfzellen!), im Batteriefach befindet sich außerdem ein „Ersatzbatteriefach“. Das finde ich gerade für unterwegs sehr praktisch, da man die Batterien nicht extra unterbringen muss.

Die Waage hat drei Tasten – An / Aus, Mode und Tara, mit dem man die Waage nullen kann. Über Mode lassen sich diverse Maßeinheiten aussuchen: Gramm (g), Grain (gn), Unze (oz), Feinunze (ozt), Karat (ct), der Maßeinhait „tI“, die ich nicht kenne und Pennyweight (dwt). Die Mode Taste knackt manchmal etwas.

Was ich bisher ausprobiert habe, mit Dingen, deren Gewicht ich kenne, misst sie sehr genau. Die Wiegefläche ist aus Edelstahl und auch recht klein (keine 8×7 cm). Für einen länglichen Brief reicht es aus, dass dieser nirgendwo aufliegt. Man muss die Dinge jedoch hochkant legen, da man sonst das Gewicht auf dem blauen Display nicht ablesen kann.

Da die Waage nicht sehr teuer ist, kann ich sie für den gelegentlichen (privaten) Gebrauch weiterempfehlen.

Ich würde mir noch wünschen, dass das Tara etwas zeitverzögert wäre, dann könnte man auch etwas größere Briefe, die das Display versperren, auflegen und nach dem Runter Nehmen die Zahl ablesen.

Tafelsticker für die Küche (und überall)

Ich koche frisch und habe fast alle Vorräte (Mehl, Nudeln, Honigpops…) in alten Bügelverschlussgläsern. Meinen Küchenkleinkram wie Backförmchen habe ich in Moppes von IKEA einsortiert. Dasselbe im Büro / Bastelbedarf (Perlen, Knöpfe, Musterbeutelklammern).

Bislang habe ich die Vorräte im Kopf (und schon mal meinen Salat bis ins unendliche gezuckert und mich gewundert, dass es nicht salziger wird, ich gestehe!) und die kleinen Schubladen mit ausgedruckten aufgeklebten Papier-Etiketten auseinander gehalten. Besonders hübsch war das nicht.

Das wollte ich mit diesen hübschen Tafelstickern von Passion Gusto nun ändern, die mir vergünstigt zum Testen überlassen wurden.

Die Aufkleber kamen schneller als erwartet mit der Post. Beim Öffnen kommt einem schon ein chemischer Geruch entgegen, der verfliegt aber bald. Es befinden sich 4 Blätter mit je 24 Aufklebern in verschiedenen teils schnörkeligen Formen und Größen darin. Das finde ich sehr hübsch. Meine Küche ist ohnehin ein Sammelsurium von unterschiedlichen Bunzlauer-Mustern. Manche meiner Moppes und Gläser sind klein mit Salz, manche sind groß oder es befinden sich „Eierpieker, Eierschneider und noch mehr“ darin. Das würde auf einen kleinen Aufkleber nicht drauf passen.

Ich habe sogleich einige meiner Vorratsgläser und meiner Moppes damit geschmückt.

Und was soll ich sagen: es gefällt mir RICHTIG gut.

Der Stift schreibt, hat auch die richtige Dicke, wenn man groß schreibt. Ich habe mich einmal verschrieben, das lies sich nur entfernen, als ich die Schrift anfeuchtete. Einen schief geklebten Aufkleber musste ich wieder ablösen, er hat sich daraufhin etwas gerollt, dann jedoch wieder zuverlässig geklebt.

Auch auf den Moppes aus Holz kleben die Aufkleber! Super!

Dann der Geschirrspülertest. Laut Beschreibung sollen die Tafelsticker „SPÜLMASCHINEN-FEST: Unsere Sticker sind mehrfach in der SPÜLMASCHINE getestet worden. “ Sie haben die Spülmaschine dabei wohl nicht eingeschaltet.

Wir nutzen immer das nicht so heiße ECO-Programm. Leider hat der Tafelsticker kein bisschen gehalten. Er ist abgefallen und hat sich eingerollt. Danach sah er sehr durchnässt aus, und klebt auch nicht mehr richtig, der Kleber löst sich von der Tafel-Oberfläche. Schade (war es doch versprochen), denn so muss man, wenn man das Mehl-Glas mal durch-wäscht, jedes Mal den Sticker ab machen und zwischen lagern.

Manche Sticker lösen sich nach einiger Zeit vom Glas und Holz wieder ab, aber nur vereinzelt.

Trotzdem absolute Weiterempfehlung, es macht die Küche ein ganzes Stück hübscher, findet ihr nicht?

 

Liebe Gäste, Tee oder Kaffee? Beides in dieser Kanne!

Ich war noch nie so gespannt auf ein neues Getränk. Ich trinke täglich eine Kanne Roibusch-Tee, seit ich nicht mehr so viel Koffein in Form von schwarzem Tee zu mir nehmen will, und gönne mir morgens und nachmittags ein Tässchen eines Kaffeegetränks aus der Dolce Gusto, die mir mein kleiner Bruder mal geschenkt hat.

Da war ich sehr erstaunt, vom Bio Rooibos Espresso von TeeVomKap® zu lesen und wollte das gleich mal (zu einem vergünstigten Preis) ausprobieren. Es würde ja eine Menge meiner inneren Konflikte auf einmal lösen: Koffein morgens und nachmittags, Müll der Dolce Gusto, und eigentlich essen und trinken wir sowieso nur Bio.

Der Tee wurde schnell geliefert. Beim Öffnen der Tee-Tüte kam mir ein sehr intensiver Roibusch-Geruch entgegen. In der Tüte befindet sich sichtlich Roibusch-Tee, nur noch feiner als er ohnehin schon.

Zuerst habe ich den Tee in der Mehrwegkapsel für unsere Dolce Gusto ausprobiert, wie beschrieben mit einem Esslöffel voll Teepulver. Es hat sich tatsächlich eine leichte Crema auf dem Tee gebildet (entsprechend, wenn ich eigenes Espresso-Pulver einfülle). Vom Geschmack war ich dann doch etwas enttäuscht: es erinnert kein bisschen an Kaffee oder Espresso. Das bekommt selbst der gute alte Malzkaffee besser hin. Es schmeckte mehr, wie wenn mein Vater mal wieder viel zu viel schwarzen Tee genommen hat und ihn dann auch noch 20 Minuten in der Kanne vergessen hat. Also wirklich sehr intensiv, aber als Genuss würde ich das nicht bezeichnen.

Nächster Versuch – einfach so, wie ich normalerweise Tee mache – mit Teefilter, jedoch kürzer gezogen. So war er ein normaler Tee, wie ich ihn jeden Tag trinke. Wobei ein Teelöffel auf die gesamte Tasse allemal reicht. Leider sind die Krümel so klein, dass sie sogar durch unseren Metallgewebefilter durchfallen.

Dann noch einmal, wie auf der Packung steht, als Filter“kaffee“ in der guten alten Kaffeemaschine.    Hier gefällt er mir bislang am besten und erinnert tatsächlich ein klein wenig…ja an was eigentlich? Ich finde, er hat ein wenig etwas von schwarzem Tee, vielleicht Pu Erh Tee? Schwer zu beschreiben. Eigentlich ganz lecker!

Als Tee in der Kaffeemaschine gekocht also durchaus zu gebrauchen. Toll ist, dass man ihn quasi als „Schnelltee“ in der Dolce Gusto bereiten kann. Nicht, wie vorgeschlagen mit einem ganzen Esslöffel, eher mit einem Teelöffel pro große Tasse. Denn morgens mal eben 10 Minuten den Tee ziehen lassen, einfüllen und auf Trinktemperatur abkühlen ist nicht immer drin.

Noch einmal kaufen würde ich ihn mir glaube ich nicht.

Profi Tierhaar Staubsauger Adapter – Katzen und Hunde

Ich liebe den Thai-Siam-Kater. Der Thai-Siam-Kater liebt mich. Ich liebe meinen kuscheligen Schreibtischstuhl. Der Thai-Siam-Kater liebt meinen kuscheligen Schreibtischstuhl.

Aber ich liebe es nicht, jeden Tag mit Haaren am Hintern das Haus zu verlassen!

Ich freue mich, dass ich auch die Tierhaarbürste von Eurosell kostenfrei ausprobieren durfte.


Die Staubsaugerbürste kam schnell (am nächsten Werktag) und in einer Plastiktüte verpackt an. Sie hat einen Drehverschluss und passt so perfekt auf unser 35mm Staubsaugerrohr. Auf der Oberseite findet man zwei Schalter – Cat und Dog. Ich wollte erst einmal auf Cat stellen, da wir keinen Hund haben, stellte jedoch fest, dass diese Knöpfe ohne jede Funktion sind. Etwas verwirrend für den Anfang, ist aber trotzdem ganz gut, dass dies drauf steht, sollte mein Mann auch mal staubsaugen, so sagen ihm diese Worte, dass DAS die Tierhaarbürste ist. Auf der Unterseite ist der typische rote Bürstenstoff, den man – in geringerer Fläche – unter den meisten Staubsaugerdüsen findet.

Ich habe die Bürste sogleich ausprobiert. Zugegeben, ich musste etwas schummeln, da ich das Stuhlpolster gerade erst mühsam enthaart hatte – mit dem ausgebürsteten Winterfell des Siamkaters. Davon habe ich hier eine ganze Tüte voll.
So ungefähr sieht es aber aus, wenn ich tagelang nicht sauge.

Dann habe ich mich ans Absaugen gemacht. Auf der rechten Seite (siehe angehängtes Bild) mit einer normalen Kombidüse, auf der linken Seite mit der Tierhaarbürste. Ich habe nur ein einziges Mal von oben nach unten gezogen. Das Ergebnis ist sehr zufriedenstellend.


Der einzige Nachteil ist, dass die Haare nun anstatt im Polster in der Bürste hängen. Wenn man nun also hin und her saugt (d.h. hoch runter), bleiben kleine Häufchen zurück. Um das ganze zu „perfektionieren“, muss man also 1. ziehend absaugen 2. Bürste enfernen 3. Bürste selbst mit dem Rohr absaugen. Aber anstatt das ganze Polster mit dem Rohr abzusaugen, hat man jetzt nur einen schmalen Streifen.

Sie erleichtert also das hausdrachliche Leben enorm und ist so definitiv weiterzuempfehlen.

Kombi Bodendüse von Eurosell

Ich dachte ja, Düse ist Düse, Hauptsache, es saugt einigermaßen, daher habe ich mich auch ein halbes Jahr mit einer Parkettdüse rumgeärgert, die alles vor sich her schob und die Randbereiche auslies. Bis ich die Kombidüse von Eurosell an unserem Kärcher Monster kostenfrei testen durfte (dies beeinflusst selbstverständlich nicht meine Meinung).

Ehrlich, das Ding ist Standard (von dem Drehverschluss mal abgesehen), wo man die Bürsten unten raus und rein klappt, eine von diesen Düsen, die ich eigentlich von vornherein ausschließe, weil ich denke, zu normal (und mit nicht einmal 15€ ist sie auch nicht teuer)  kann nix werden. Da habe ich mich getäuscht.

Geliefert wurde die Kombidüse ganz schnell am nächsten Werktag hübsch eingetütet. Sogleich habe ich sie an unserem Staubsaugerrohr befestigt. Die Kombidüse hat eine Drehbefestigung, die für alle Rohre von…whoa…30-40mm passen soll. Wir sind mit 35mm in der Mitte, dennoch haben schon einige 35mm Aufsätze bei uns nicht gepasst, daher finde ich diese Einstellmöglichkeit gar nicht schlecht. Und wenn man den Staubsauger wechselt, passt sie immer noch. Die Umschaltung funktioniert einwandfrei. Ich war mir nicht ganz sicher, wie die Befestigung funktioniert, aber Versuch macht Kluch, Oben reingesteckt, in eine Richtung gedreht und es hielt bombenfest.

Dann habe ich doch gleich angefangen, unseren Hauptraum (Korkparkett = mit Bürste draußen) zu saugen. Hier sieht es immer aus, als hätte die Bombe eingeschlagen, denn hier steht der Esstisch, die Küche und der Ausgang zur Terrasse (nicht, dass unser Sohn ohne korrekte Abrollphase bereit wäre, sich die Schuhe auszuziehen, wenn er dort „nur schnell mal“ rein muss, um etwas zu holen…stampf…stampf…). Sofort merkte ich, dass die Düse sich sehr viel fester „ansog“, als unsere Parkettdüse. Dennoch konnte ich sie noch angenehm und ohne mehr Kraftaufwand als bei unserer alten schieben. Ich war erstaunt, dass sie dennoch nicht den Dreck vor sich her schob (nur größere Schnipsel) und alles brav aufgesaugt hat. Dann habe ich um das Tischbein herum gesaugt, und sie hat sogar hier bis an das Tischbein heran die Krümel beseitigt. Gleiches gilt für den Randbereich an den Fußleisten.

Dann habe ich noch kurz in das Zimmer unserer Tochter hinein gesaugt (Holzdielen), obwohl es dort recht ordentlich war und hörte nur „klingelingeling“ in der Röhre. Also habe ich einmal getestet: erst einen Bereich mit der alten Düse abgesaugt, dann mit dieser neuen Kombidüse und siehe da, die holt tatsächlich einiges mehr an Dreck aus den Dielenritzen.

Fußmatte und Bad-Teppich habe ich dann noch ohne die Bürsten abgesaugt. Auch das ging super (außer, dass sie unseren Bad-Teppich viel mehr angesaugt hat, als ich es gewohnt bin, da muss ich dann den Staubsauger runter drehen).

Ich bin vollauf begeistert!

Einziges Manko: unter unsere Schränke passt sie nicht drunter, weil die Schraubbefestigung sehr viel Höhe einnimmt. Bei unserem 8,3cm hohen Schrank gehts nicht (nur etwas gekippt), erst ab ca. 8,5mm sollte es passen.