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Kaffee-Badebomben

Erst einmal damit angefangen und die Rohstoffe beschafft, sind Badebomben eine super Geschenkidee – etwas Selbst-Gebasteltes für Eltern, Oma und Opa und die Tanten, Freunde, Nachbarn und und und …von Herzen, aber es steht nicht rum und braucht sich auf. Leider viel zu schnell…so schnell, dass meine Nachbarin noch vor Weihnachten fragt, wann ich mal wieder welche mache…sie würde die auch bezahlen.

Hier das Rezept meiner Kaffee-Badebomben, die man eigentlich sogar essen können müsste…

Zutaten-/Materialliste:

  • 300g Natron (Natriumhydrogencarbonat)
  • 150g Zitronensäure
  • 50g Maisstärke
  • 50g Milchpulver (Babyabteilung Drogerie, pre-Nahrung)
  • 40g Kakaobutter
  • 10g Duftöl Kaffee
  • etwas Kaffeepulver, vielleicht Kaffeebohnen
  • etwas reinen Alkohol (ca. 30ml)
  • Schüssel + Löffel
  • Badebombenformen aus Alu (optional. Ich habe diese und bin sehr zufrieden, man hat dann 200g, 125g, 75g und 50g Kugeln)

Die Kakaobutter im Wasserbad schmelzen (es reicht schon heißes Wasser aus dem Wasserhahn). In einer Schüssel alle Zutaten bis auf das Kaffeepulver vermischen. Den Alkohol nur so weit zu geben, bis es ganz leicht feucht ist. So wie nicht ganz trockener Sand. Es klumpt dann, wenn man doll drückt. Feuchter sollte es aber nicht sein.

Dann ein wenig Kaffeepulver zu geben und unterrühren, sodass es marmoriert aussieht, oder direkt in die Formen, als Deko. Ganz nach Belieben.


Dann alles in den Badebombenformen zusammenpressen, so viel, dass es an der Seite etwas raus gequetscht wird.

Wenn man keine Formen dafür hat, gehen auch z.B. kleine Silikoneiswürfelformen oder  Mini-Guglhupfformen. Oder einfach gaaaanz fest mit den Händen zusammen drücken. Dann werden es halt eher unförmige Klumpen. Man kann die Masse übrigens auch so anfassen, wenn man keine offenen Wunden hat.

Danach über der Heizung einen Tag trocknen und anschließend luftdicht verpacken. Die ganz großen Kugeln sollten unten noch in der Form drin sein, da sie sich durch ihr Gewicht selbst platt drücken könnten.

Die Zutaten können auch leicht angepasst werden, also z.B. Milchpulver und Maisstärke in der Masse verändern oder weglassen, Natron und Zitronensäure müssen aber dasselbe Verhältnis haben (immer 2:1). Natron und Zitronensäure kaufe ich im 5kg-Paket über ebay.

Baguette vom Baguette-Backblech von MUZIYU

Ich bin in unserer Familie bei Feiern dafür zuständig, das Baguette mitzubringen, da ich Brot grundsätzlich selbst backe. Die letzten Male habe ich mir das immer hingebastelt mit Backpapier und Alufolienwürsten darunter als Trennwand. Das lief nicht so gut.

Ich freue mich daher sehr, dass ich das Baguette-Backblech von MUZIYU mit drei Mulden vergünstigt testen durfte. Es hat die Maße 38 x 25cm und verfügt über drei Mulden für drei Tabletts. Es ist aus Blech mit Antihaftbeschichtung, mit reingestanzte Löcher, die von unten spürbar sind, zwei Löcher wurden nicht richtig ausgestanzt, bis auf die Kleinigkeit ist es aber sauber verabreitet, die Ecken sind sehr spitz, insgesamt sehr stabil durch die „doppelten“ Ränder und dick und auch ohne Gitterrost drunter gut hoch zu heben.

 

Diese Backform ist perfekt dafür. Ich habe einfach den Brotteig, den ich sonst immer für Weißbrot nehme, mit etwas mehr Wasser genommen (500g Mehl, ca. 380ml Wasser, halber Würfel frische Hefe, 2TL Salz, 1TL Zucker), nach 45 Minuten Gehen lassen auf eine bemehlte Fläche, jeweils ein Drittel abtrennen, leicht eindrehen und in die Mulden geben (ohne Backpapier). Nach weiteren 15 Minuten Gehen lassen in den kalten Backofen und ca. 20 Minuten auf 220°C Ober-/Unterhitze. Sie werden perfekt! Ganz ohne diese dämliche Bastelei. Es ist nichts festgeklebt, auch nicht in den Löchern. Es sollte also in keiner Küche fehlen.

Schnelles einfaches Weißbrot

Das Brot wieder einmal leer (oder vergammelt :(), und hier „aufm Dorf“ kein Bio-Bäcker weit und breit. Zudem finde ich die Preise des Bio-Brotes seit der letzten Preiserhöhung geradezu frech. Da habe ich einfach angefangen, das Brot selbst zu backen. Leider, leider mögen wir alle lieber ungesundes Weißbrot. Hier also mein super einfaches Weißbrot-Rezept, aus dem in weniger als 2 Stunden wundervoll leckeres Brot mit ca. 750g Gewicht entsteht.

Ich bin nämlich absolut kein Hefeteig-Profi. Auf diesen ganzen Vorteig Zwischenteig Nachteig-Kram habe ich keine Lust. Es muss drachenleicht sein, damit es eine Chance in meiner Küche hat.

Alsoooo…

Zutaten:

  • 320ml pisslauwarmes Wasser
  • 1 Päckchen Trockenhefe bzw. ½ Würfel Frischhefe
  • 1 TL Zucker/Traubenzucker
  • 500g Mehl (ich nehme 550er Weizen, habe aber auch schon ca. ⅓ Vollkorn für mein schlechtes Gewissen unter gemischt)
  • 2 TL Salz

Das wars auch schon.

Zuerst also die Hefe mit etwas Zucker im lauwarmen Wasser auflösen (ich mixe meist ungeduldig mit dem Knethaken drin rum), den restlichen Kram dazu, auch alles mit dem Knethaken des Handmixers unterkneten, bis es eine Masse ist. Schon fertig, ganz ohne eingesaute Finger.

 

Dann abdecken und eine Stunde gehen lassen. Wenn man noch mal kurz weg muss, gehen auch drei Stunden, da ist es bei mir schon oben aus dem Deckel raus gekommen. Wenn man ein Kastenweißbrot möchte, kann man den Teig auch direkt schon in die Kastenform tun (ca. 25cm). Alles klappt, es ist bei mir Untalent noch nie schief gegangen.

Dann ab in den nicht vorgeheizten Ofen auf eine Dauerbackfolie…einfach in der Mitte etwas länglich hinklatschen… bei 200°C Umluft (meiner heizt dann immer auf ca. 230°C hoch) für ca. 30 Minuten backen.

Schwuppdiwupp, schon hat man ein leckeres frisches Brot, das nicht zu fad schmeckt, sondern genau richtig, und luftig locker ist.

 

Spaghettiwürstchen

oder auch „Wie fädelt man Spaghetti in Würstchen?“.

Ich koche gern und probiere gern neues aus, jedoch lassen meine Drachenkinder mir nicht die Zeit. Ich sehe auch gar nicht ein, für ein gutes Ergebnis stundenlang in der Küche zu stehen. Und, ja…die Würstchen mussten weg, ebenso, wie die Spaghetti, die wir eigentlich nicht essen können (denn wir hatten schon eine halbe Stunde Schreikrampf, weil wir die Spaghetti kurz geschnitten haben, nachdem wir nicht mehr mit ansehen konnten, wie unser Sohn die Fassung verlor, weil er sie nicht aufgerollt bekam – seitdem sind Spaghetti offiziell für die nächsten 10 Jahre abgeschafft und ersetzt mit Fusilli, Penne und Gabelspaghetti ).

Diese lustige Idee hatte ich mal bei…ich glaube Pinterest…gesehen und fand sie wirklich lustig. Sie würde außerdem mein Resteproblem lösen.

Also: zuerst werden die Würstchen in Stückchen von ca. 2cm Länge geschnitten. Dann werden die Spaghetti hinein gesteckt und zur Hälfte durch geschoben. Warnung: das dauert länger, als man denkt! Dann ab in kochendes Wasser, warten, bis die Spaghetti gut sind (und gern etwas länger als nur „al Dente“) uuuuund fertig ist ein wundervoll einfaches spannendes lustiges Mittagessen.

 

 

Essen kann man es dann per Gabelpiks in das Würstchen und dann die Spaghetti in den Mund hängen lassen.

Dazu, weil es mir doch etwas ungesund war, einen Tomatensalat.