LINTELEK Fitness Tracker

Ich wollte schon immer solch einen Fitness Tracker wie den von Lintelek haben, schließlich ist auf meinem iPhone diese nutzlose Health App, mit der ich bisher nichts anfangen konnte. Und man soll ja 10000 Schritte am Tag gehen. Doch wieviel ist denn das?? Bei diesem Preis kann man ja nichts verkehrt machen, dachte ich.

Das Fitness Armband ist schmal, schlicht und schick. Es lässt sich bequem anlegen und tragen.

Die Anleitung ist auf auf fast perfektem Deutsch. Aufladen lässt sich die Uhr, indem man den unteren Armbandteil abzieht. Die Uhr passt dann leider in beide Richtungen in den USB-Anschluss, aber nur in einer Richtung leuchtet das Ladelicht rot.

Beim Laden der zugehörigen App aus dem App Store gab es bei mir etwas Verwirrung, weil ganze drei passende Apps angezeigt wurden. Ich habe dann einfach die erste genommen.

Ab da lief alles super: die Einrichtung der App gelingt problemlos, ebenso wie die Nutzung der App:

an der Uhr:
– Hauptdisplay: Uhrzeit (stellt sich nach dem ersten Verbinden mit der App automatisch), Datum, Bluetooth, Akkuladestand
– Herzfrequenz: wird ein paar Sekunden länger angezeigt
– Sportmodus einstellen (dafür länger als drei Sekunden drücken, die Uhr vibriert dann einmal und zählt runter) – im Sportmodus dann zusätzlich: laufend die Herzfrequenz, die Schritte unabhängig vom Tag, Kilometer, Kalorien, Zeit in Minuten, Sekunden und sogar Millisekunden, Sportmodus beenden.
– Schritte des Tages (kurze Strecken zum Klo und wieder zum Sofa werden nicht mit gezählt)
– gelaufene Distanz
– verbrannte Kalorien
– aktive Minuten, die man im Sportmodus war
– wenn in der App aktiviert, Handyortung, wenn man mal nicht weiß, wo man es hingelegt hat

in der App:
– Synchronisieren geht wie bei den Emails nach unten ziehen
– Übersicht, wie viel des Tagesziels man schon erreicht hat (Schritte) und Kalorien, Kilometerstand, Dauer der Akrivität
– Schlaf (Tiefschlaf, Leichtschlaf, Aufwachphase), die se Ergebnisse lassen sich schlecht nachprüfen
– Herzfrequenz Seite – hier gibt es auch eine Grafik vom Verlauf
– Detailseite mit einer Wochenübersicht (welche Übungen man gemacht hat) und einer Grafik mit dem Ruhepuls
– Geräteeinstellungen (Anruferinnerung – sehr hilfreich, wenn das Handy irgendwo auf lautlos in der Tasche ist, dann vibriert das Armband einmal bei einem Anruf – auch die Anzeige, wer es ist, funktioniert gut, Bewegungserinnerung, Alarm, Benachrichtigungen, Auslöser – als Fernauslöser für die Kamera auf dem Handy, wie rum man das Display haben möchte und vieles weitere) sowie Benutzereinstellungen.

 

Auch über die Standard Apple Health App kann man die Daten einsehen (je nach Einstellung)

Einen ersten Regen hat die Uhr auch überlebt.

Nachteile: draußen lässt sich das Display nur bei sehr schlechtem Wetter erkennen. Und die Anzeige erlischt bereits nach ca. 4 Sekunden wieder, sodass man die Herzfrequenz nicht länger beobachten kann. Wäre ja auch schön, die Uhrzeit direkt im Blick zu haben (also dauer-an). Fahrrad Fahren wird leider ignoriert, und ich bin viel mit dem Fahrrad unterwegs.

Insgesamt aber durchaus lohnenswert. Ich habe heute schon fast 4000 Schritte allein durch das Kinder mit dem Rad wegbringen und die Bude halb aufräumen, Wäsche aufhängen und all den Hausfrauenkram bewältigt, dessen war ich mir vorher gar nicht so bewusst, wie viel man eigentlich läuft. Ebenso, was den Schlaf angeht, schon irgendwie alles interessant. Ein nettes Spielzeug 🙂

 

Baguette vom Baguette-Backblech von MUZIYU

Ich bin in unserer Familie bei Feiern dafür zuständig, das Baguette mitzubringen, da ich Brot grundsätzlich selbst backe. Die letzten Male habe ich mir das immer hingebastelt mit Backpapier und Alufolienwürsten darunter als Trennwand. Das lief nicht so gut.

Ich freue mich daher sehr, dass ich das Baguette-Backblech von MUZIYU mit drei Mulden vergünstigt testen durfte. Es hat die Maße 38 x 25cm und verfügt über drei Mulden für drei Tabletts. Es ist aus Blech mit Antihaftbeschichtung, mit reingestanzte Löcher, die von unten spürbar sind, zwei Löcher wurden nicht richtig ausgestanzt, bis auf die Kleinigkeit ist es aber sauber verabreitet, die Ecken sind sehr spitz, insgesamt sehr stabil durch die „doppelten“ Ränder und dick und auch ohne Gitterrost drunter gut hoch zu heben.

 

Diese Backform ist perfekt dafür. Ich habe einfach den Brotteig, den ich sonst immer für Weißbrot nehme, mit etwas mehr Wasser genommen (500g Mehl, ca. 380ml Wasser, halber Würfel frische Hefe, 2TL Salz, 1TL Zucker), nach 45 Minuten Gehen lassen auf eine bemehlte Fläche, jeweils ein Drittel abtrennen, leicht eindrehen und in die Mulden geben (ohne Backpapier). Nach weiteren 15 Minuten Gehen lassen in den kalten Backofen und ca. 20 Minuten auf 220°C Ober-/Unterhitze. Sie werden perfekt! Ganz ohne diese dämliche Bastelei. Es ist nichts festgeklebt, auch nicht in den Löchern. Es sollte also in keiner Küche fehlen.

ZOLLNER24 Matratzenauflage „Soft-Topper“

Wenn man sich mal so auf sein Bett wirft, denkt man immer „oooh wie kuschelig, am liebsten hätte ich gern zwei Decken, eine für unten, eine für oben“.

Ich freue mich sehr, dass ich die Matratzenauflage „Soft-Topper“ von Zollner24 kostenfrei testen durfte. Denn dies ist die Decke für unten.

Die Matratzenauflage gibt es sowohl bei Zollner als auch über amazon in allen gängigen Matratzenbreiten in 2m Länge. Ich habe die Größe 90×200 getestet. Die Auflage fühlt sich schon beim Auspacken kuschelig weich an, riecht kein bisschen nach irgendwas, und passt ohne jede Spannung genau auf die 90x200m Matratze. Die Nähte sind sauber genäht. An jeder Ecke gibt es ein Gummi zur Befestigung, das mit den 15cm Dicke unserer Matratze keinerlei Probleme hatte und es war noch Reserve drin und sollte so auch für noch dickere Matratzen geeignet sein (lt. Hersteller sogar bis 30cm). Das ganze kann man bei 60°C waschen.

Die Auflage hat eine weiche Füllung aus Hochbausch-Polyesterhohlfasern und ist gesteppt, damit nichts verrutschen kann. Ich habe mit dem Messschieber ganze 2,5cm Höhe gemessen.

Und so liegt es sich dann – durch das Bettlaken fühlbar – auch. Wie auf einer Wolke. Also wie, als hätte man seine Zudecke unter sich. Richtig kuschelig weich!

Und obwohl es so kuschelig weich ist und man im Sommer ja lieber mit weniger Kuschel (weil warm) schläft, habe ich nicht mehr geschwitzt als sonst, sondern hatte den Eindruck, dass die Feuchtigkeit nach unten sogar leichter abtransportiert werden kann, sodass mir zwar kuscheliger, aber weniger heiß war.

Feuerwear Federmäppchen Paul (via „die Testfamilie“)

Ich freue mich sehr, dass ich für Die Testfamilie dieses wundervolle Federmäppchen Paul von Feuerwear mittesten durfte. Natürlich zusammen mit unserem kleinen Feuerwehrmann im Haus, der mit 7 begeistert bei den örtlichen Löschzwergen mit mischt.

Feuerwear  recycelt ausgemusterte Feuerwehrschläuche und macht daraus wunderschöne Unikate in Form von Taschen und Accessoires. Das heißt, der Schlauch für diese Federtasche hat tatsächlich früher mal viele viele Feuer gelöscht und wurde durch den Dreck gezogen, war dann irgendwo kaputt und wurde ausgemustert, von Feuerwear gesammelt, zerschnippelt, gewaschen (mit umweltverträglichem Waschmittel) und dann wurde daraus eine wundervolle neue Federtasche.

Schon beim Öffnen des Kartons kam uns ein typischer „Feuerwehrhalle“-Geruch entgegen und wir konnten gar nicht aufhören, daran zu schnüffeln. Von außen ist die Federtasche in kräftigem rot (es gibt auch andere Farben) durch das äußere Polyestergewebe, das an manchen Stellen deutliche Scheuerspuren aufweist, sodass mein Sohn sich sogleich staunend die vielen vielen Feuer ausmalte, die dieser Schlauch gelöscht haben mag. „Und wie sieht es von drinnen aus?“ Klar, wann kann man mal in einen Feuerwehrschlauch hinein gucken? In diesem Fall ganz schnell. Also einfach mal den Reißverschluss auf. Schwarzes Gummi. Aaaaaha!

Die Verarbeitung ist tadellos, also wirklich richtig gut verarbeitet. Die Nähte sind sauber und unter dem Reißverschluss ist noch einmal ein Wulst, damit von unten nichts genau gegen den Reißverschluss selbst drücken kann. Der Reißverschluss lässt sich leicht öffnen und schließen. Das Hauptmaterial ist ja der Schlauch, außen das Polystergewebe, innen Gummi, die Stirnseiten jedoch sind aus dünnerem Stoff (das heißt nicht dünn, nur dünner als der Schlauch), woraus Federtaschen oder Rucksäcke sonst auch sind. In der Mitte ( wurde noch einmal verstärkt, vielleicht, damit er nicht zusammenklappt wie ein aufgerollter Schlauch. Außen schmückt ein kleines Feuerwear Label. Das ganze wirkt wirklich richtig robust. Sie lässt sich kaum zusammen drücken, die Innenseite ist durch den Gummischlauch abwischbar (z.B. wenn mal wieder der Anspitzer ausgekippt ist).

Die Federtasche ist (innen) ca. 20cm lang, 6cm im Durchmesser. So passt natürlich jede Menge rein, inklusive Schere, Anspitzer, Lineal und allem, was so anfällt (Geodreieck leider nicht). Mit unseren 20 dünnen Farbstiften ist sie nicht mal halb voll, davon passen sicher 50 rein. Zum Öffnen und Finden der richtigen Farbe kann man die Öffnung auf ca. 10cm Breite weiten.

Ganz toll finde ich auch diese Detailverliebtheit des ganzen Konzepts, die auch meinem Sohn aufgefallen ist. Er wollte natürlich gleich den Infozettel ausklappen, der ein gefalteter Feuerwehrschlauch ist und einen informativen Text in vielen verschiedenen Sprachen enthält.

Einziger Nachteil ist, dass sie so schön (und wertvoll) ist, dass unser Sohn sich nicht traut, dieses gute Stück der Öffentlichkeit zu präsentieren. Er hat riesige Angst, dass sie weg kommt in der Schule beim Raumwechsel und genießt die Federtasche jetzt täglich zuhause (und er malt wirklich täglich irgendetwas mit Motor), wo wir ohnehin ein kleines Unterbringungsproblem hatten.

Fazit: Feuerwear ist wirklich eine richtig tolle Sache. Das Konzept, so ein wertvolles stabiles Material weiter zu verwenden (ich bin ohnehin ein großer Fan von upcycling), das Design, die Informationen, die den gesamten Produktionsablauf auch für kleine Löschzwerge verständlich aufzeigen, die Umsetzung, aus wertigem Material auch ein hochwertiges Produkt zu erzeugen (mein alte-Paletten-Spielhaus dagegen sieht irgendwie immer noch wie alte Paletten aus) und dann noch die Portion Liebe – diese Detailverliebtheit des gesamten Auftritts (wie z.B. der Schlauch-Zettel oder auch „Der Retter in letzter Minute“ als Überschrift des ausdruckbaren Gutscheins). Vielleicht etwas teuer, um sich komplett damit auszustatten, aber als individuelles Geschenk für große und kleine Feuerwehrleute perfekt.

Leifheit Starter Set Care & Protect (für geölte Böden)

Wir haben nur Naturböden in unserem Holzhaus. Korkparkett und Kiefer-Dielen. Alles behandelt mit Kreidezeit pure solid Hartöl (auf Leinölbasis). Wohl deshalb wurde ich von Review Club als Testerin für das  Leifheit Starter Set Care & Protect (für geölte Böden) ausgewählt.

Unsere Böden sind wirklich stark beansprucht. In den Kinderzimmern sind Holzdielen, und im Haus ist ein großer Alles-Raum mit Korkparkett. Dieser Raum ist Wohnzimmer und Esszimmer, Spielzimmererweiterung und Bobbycarparcours (ein Wunder, dass da nach all den Jahren noch keine Spurrillen um den Esstisch sind). Die Kinder scheren sich nicht drum, ob ich nun gerade gefeudelt habe, bevor sie mit sandigen Schuhen mal schnell was holen müssen oder ihren Saft auf den Boden kippen. Mit den Jahren ist dieser Boden auch fleckig geworden (durch das Öl sieht man leider auch die Stellen, an denen man mal nachgeölt hat, ganz gewaltig!) und selbst wenn ich mal gefeudelt habe, sieht er nach dem Trocknen wieder doof aus. Umso gespannter war ich, ob das Leifheit Care & Protect hier etwas Besserung bringen kann.

Nicht mal einen Tag, nachdem ich die Benachrichtigung erhalten habe, dass ich als Testerin von Review Club ausgewählt wurde, klingelte GLS an der Tür und brachte mir ein gaaaaanz langes Paket.

Gespannt habe ich das ganze also erst einmal ausgepackt. Die Verpackung fiel mir schon im Karton halb auseinander. Aber nicht schlimm, war ja im Karton drin (im Supermarkt auf dem Weg zur Kasse vielleicht nicht so gut). Darin befinden sich ein langer Griff, ein klappbarer Bodenwischer mit kuscheligem Bezug, ein weiterer kuscheliger Bezug sowie zwei Flaschen mit durchsichtiger und milchiger Flüssigkeit.

Es handelt sich dabei um 650ml Care und 650ml Protect Mittel. Das Protect soll man alle halbe Jahr anwenden, das Care sogar jeden Monat. Es hat mich einige Recherchen gekostet, die Inhaltsstoffe zu erfahren, da nicht beide Datenblätter auf der Herstellerseite findbar sind.

Parkett-Pflegemittel „Protect“, geölte/gewachste Böden

Aqua (Wasser), PEG-10 Castor Oil (ein Tensid), Linum Usitatissimum (Leinöl), PEG-10 (ein Lösungsmittel), Partially Fluorinated Alcohol Substituted Glycol, Methylisothiazolinone (Konservierungsstoff), Benzisothiazolinone (Antimikrobiell)

Parkett-Pflegemittel „Care“, geölte/gewachste Böden

Aqua, Potassium Cocoate (Tensid und Emulgator, unbedenklich), Potassium Oleate (Tensid und Emulgator, unbedenklich), Potassium Cocoate, Terpentin Ol, Parfum, Sodium Hydroxide (Natronlauge), Tetrasodium EDTA (CHELATBILDEND), Potassium Hydroxide, Methylisothiazolinone (Konservierungsstoff), Benzisothiazolinone (Antimikrobiell)

Bis auf das Leinöl im „Protect“ sowie die drei Potassium Sachen und die Natronlauge im „Care“ ist bei codecheck alles als bedenklich oder sehr bedenklich eingestuft. Allerdings vor allem auf Kosmetik bezogen. Hierbei handelt es sich ja „nur“ um Kosmetik für meinen guten Naturboden (und ich laufe dann barfuß drüber…). Also gut, irgendwie muss man den Hauch von wertvollem Leinöl ja auch auf dem Boden verteilt bekommen, ohne dass es eine klebrige (weil zu dicke) Schicht wird und der Lappen dann vom Öl hart wird. Die milchige Flüssigkeit riecht recht chemisch. Vom gewohnt „leckeren“ Geruch unseres pure solid (und pur Natur) Hartöls keine Spur. Die durchsichtige „Care“ Lösung riecht wie Putzmittel und schäumt beim Schütteln.

Der lange Stiel geht mir (1,59m) bis zur Schulter. Für angenehmes Arbeiten hätte er etwas kürzer sein können, aber für das vor sich her schieben ist das in Ordnung. Der Pumphebel lässt sich einfach durchdrücken, ich hoffe, er hält der Belastung auf Dauer stand. Der klappbare Wischerfuß  lässt sich per Druckknopf sehr leicht am Stiel befestigen und lösen. Auf dem Wischerfuß war schon der „Care“ Bezug angebracht. Ein kurzer Schiebeversuch gestaltete sich als wirklich sehr angenehm. Der Fuß ist in alle Richtungen beweglich, damit man selbst unter das Sofa kommt. Für die meisten Schränke ist er mit der Vorrichtung für das Putzmittel jedoch zu hoch.

Vor der ersten Benutzung sollen die Pflegebezüge einmal (bei bis zu 60°C) gewaschen werden. Die Bezüge sind laut Leifheit einzigartig:

Das Einzigartige: Die Supersoft-Fasern des Bezugs sind frei von Microfasern. So wird verhindert, dass der Boden mit mikrofeinen Kratzspuren überzogen wird.

Sie unterscheiden sich für meine Augen nur in dem Aufdruck Care und Protect sowie der etwas dunkleren Farbe des Protect Bezuges. Also gut, dass es drauf steht.

Diese Zeit habe ich dafür genutzt, an einer unauffälligen Stelle schon einmal beide Flüssigkeiten dünn mit einem Küchentuch aufzutragen, denn in manchen Berichten hatte ich von einer schmierigen Oberfläche gelesen. Alles war gut.

Dann habe ich im Hauptraum (Korkparkett, 32qm) aufgeräumt und erst einmal klassisch gefeudelt (mit einem ökologischen Allzweckreiniger), da dies so auf der Verpackung drauf stand.

Dann der Konflikt – was bringe ich als „Neustarterin“ zuerst auf? Protect oder Care? Da das Korkparkett quasi „ausgehungert“ war, entschloss ich mich, hier zuerst das Protect auszuprobieren.

Der erste Auftrag des „Protect“ Mittels war sehr anwenderfreundlich. Das Sprühen geht leicht und verteilt sich sehr breit. Je nach Neigung des Stiels auch mal über einen Meter weit weg. Mal auch gegen die Möbel, vor allem am Anfang, aber man lernt es schnell. Groß die Unsicherheit, wie viel man eigentlich nehmen muss. Ich habe dann immer neu gesprüht, wenn ich keinen feuchten Film mehr sehen konnte. Am Anfang etwas mehr, und dann ca. einen Sprüher pro Wisch. Ich hatte Angst, dass der für 64qm vorgesehene Inhalt zu schnell leer wird, vor allem so kopfüber in der Halterung sieht die Flasche viel leerer aus, als sie eigentlich ist. Hinterher habe ich die Flasche gewogen und gesehen, dass ich für die 32qm sogar etwas weniger als die halbe Flasche verbraucht hatte.

  

Am Ende tat mir aber doch die Hand weh vom ständigen Pumpen und Griff halten, ich dachte, wenn ich noch weiter mache, bekomme ich Blasen an den Händen, aber ich war ja fertig mit diesem Raum.

Nachdem das Nasse verschwunden war, war ich doch ganz zufrieden. Während sonst der Raum immer gleich wieder wie jahrelang nicht geputzt aussah, legte sich über den gesamten Raum ein gleichmäßiger „Schimmer“, der wirklich richtig schwer einzufangen ist mit dem Fotoapparat.

 

Auch im Zimmer meiner Tochter, deren Fußboden durch das Wegschrubben ihrer Fußbodenmalereien nicht mehr so gut geölt aussah, konnte ich feststellen, dass der Fußboden hinterher „gesättigt“ glänzte / intensiver leuchtete, als wäre das Ölen noch nicht ganz so lange her. Leider habe ich hier fast die doppelte Menge wie angegeben verbraucht.

Bilder vergleich vorher nachher:

 

der gesamte Raum vor dem Wischen, nach dem Wischen, nach dem Trocknen:

  

ein weiteres Detail vor dem Wischen und nach dem Trocknen:

Das Entfernen des Mittels aus der Halterung geht nur etwas rabiat. Flasche zusammendrücken, hochziehen und dann gibt es plötzlich einen Ruck. Hier könnte man noch einen Knopf einbauen, der die Flasche „rausschmeißt“. Nach dem Entfernen kann man noch etwa 5 mal sprühen (also noch ca. einen Quadratmeter).

Im Zimmer meines Sohnes, wo der Fußboden noch besser geölt, aber schmutziger, aussah, probierte ich (nach der normalen Reinigung) das Care Mittel aus. Hier konnte ich – außer, dass das Reinigen durch den Pumpmechanismus einfach viel bequemer ist und der Wischbezug wundervoll gleitet und der ganze Wischer schön breit und beweglich ist – keinen Unterschied zur Nutzung von normalem Putzmittel feststellen. Es hat nicht besser geglänzt oder besser gereinigt, Streifen habe ich sonst auch nie. Dennoch war der Bezug schmutzig, also hat es schon sauber gemacht, ich bin mir sicher, das hätte es auch, wenn ich klassisch ein zweites Mal geputzt hätte. Wo genau der „Care“ (Pflege)-Vorteil dieses Mittels liegt, mehr als bei meinem Öko-Allzweckreiniger, habe ich nicht verstanden, und warum man voher noch normal putzen soll, wenn es auch reinigende Funktion hat, auch nicht.

Auch über eine Woche später nach viel mit Sandschuhen raus und rein sehen die Holzdielen zumindest noch sehr viel satter aus. Ob der Korkboden noch schimmert bin ich mir nicht ganz so sicher. Zumindest kann man in beiden Räumen fühlen, dass die Böden noch eine Beschichtung haben, die vorher nicht da war. Vorher konnte man mit Socken auch mal ein paar Meter schlittern, jetzt stoppt es wachsartig, und fühl sich barfuß irgendwie schöner an.

Fazit:

Das Putzsystem selbst (also der Wischer) ist super, sehr handlich und – bis auf das Entfernen der Putzmittelbehälter – angenehm zu bedienen. Das Pflegemittel „Protect“ hat sichtbar positiven Effekt auf meine mit Kreidezeit pure solid Hartöl behandelten Naturböden, auch Tage später ist der Glanz (Schimmer) noch zu sehen, die Holzdielen sehen noch Wochen danach „satter“ aus und fühlen sich gepflegter an, und am liebsten würde ich es jede Woche anwenden. Hier kann ich mir die Investition von je nach Shop um die 8€ für das Nachfüllmittel zweimal im Jahr durchaus als sinnvolle Auffrischung für die Oberfläche vorstellen. Im „Care“ Mittel sehe ich persönlich keinen Vorteil zu herkömmlichem Reiniger. Hier wären mir monatlich ca. 8€ eindeutig zu teuer. In den amazon Kommentaren schlägt Leifheit selbst vor, dass man in die leeren Flaschen auch Wasser mit Putzmittel einfüllen kann.

Eine kleine Anleitung zur Menge (Spritzer pro Quadratmeter) und welches Mittel man als Neustarter nun zuerst nimmt, wie gründlich ich vorher reinigen muss (fegen oder feudelnt) und wofür genau die einzelnen Flüssigkeiten genau da sind (abgesehen von der Englischen Übersetzung der Worte Protect und Care), wäre nett.

Wicked Chili Quick Fix System mit Smartphone Halterung und Getränkehalter

Wir fahren alle sehr viel Rad. Viel mehr als Auto. Die Kinder werden mit dem Fahrrad abgeliefert, der Weg zur Arbeit wird mit dem Fahrrad bestritten und dann quält man sich noch regelmäßig auf dem Schwinn Indoor Bike. Wir hatten keinen Kinderwagen, nur einen Fahrradanhänger.

Daher freue ich mich sehr, dass ich sowohl den Getränkehalter als auch die Smartphonehalterung  von Wicked Chili kostenfrei testen durfte.

Die Halterung am Lenker ist laut Hersteller für Lenkerdurchmesser von 22-32 mm geeignet. Sie wird mittels zwei Schrauben um den Lenker herum befestigt. Damit es wirklich an allen Lenkern super hält, gibt es zwei verschiedene Adapter (für große und kleine Rohrdurchmesser) sowie ein Gummiband mit Klebepunkt, damit es auf dem Lenker nicht rutscht. Außerdem liegt ein Innensechskantschlüssel bei, mit dem die zwei Schrauben gedreht werden können. Hier ist es leider etwas fummelig, ordentlich an die Schraube heran zu kommen, wenn man nicht nach jeder halben Drehung den Inbus herausnehmen möchte (am besten den QuickFix Teil oben diagonal drehen). Nach der Montage hält es bombenfest. Sowohl an meinem normalen Trekkingfahrrad als auch am extrem dicken Lenkerrohr des Indoor Bikes. Über diese Lenkerhalterung wird noch ein Gummi gezogen, was das Smartphone später fester halten soll.

 

Auf diese Quick Fix Halterung kann man nun die Smartphone Halterung aufklicken. Dazu muss man links und rechts an der Lenkerhalterung zwei Knöpfe drücken und schon kann es einrasten. Mittels eines weiteren Knopfes springt die Smartphone Halterung auf die größte Einstellung von 76mm, dann legt man sein Smartphone in die Schale und drückt man die Wangen zusammen, bis es eingeklemmt ist, und ist so für so ziemlich jedes Smartphone geeignet. Die Halterung ist schön mit Schaumstoff ausgepolstert, um das Smartphone nicht zu zerkratzen. Es hält sowohl mit als auch ohne Smartphonehülle (meine ist zum Aufklappen). Ohne aber besser. Wem das zu unsicher ist, der kann noch das Gummi über die Ecken ziehen. So hält es wirklich bombenfest, auch auf holprigen Strecken.

Mittels des Kugelgelenks an der Lenkerhalterung kann man das Smartphone nun in Position bringen – richtiger Winkel, horizontal, vertikal.

Alternativ kann man auf dieselbe Halterung nun auch den Getränkehalter aufklicken. Wie die Smartphonehalterung kann man auch hier mittels des Knopfes den Halter in die größte Position (86mm) bringen und dann auf die entsprechende Flaschen/Bechergröße zusammenschieben.

Auch der Getränkehalter ist mit Schaumstoff ausgepolstert. Leider bremst dies ziemlich beim Herausnehmen der Flasche bei fester Umklammerung. Man muss dann erst den Knopf drücken und das ganze lösen. Zu lose kann man sie raus nehmen, aber dann wackelt die Flasche. Überhaupt finde ich eine hohe Trinkflasche recht wackelig in dem Getränkehalter, wenn man dann auch noch über Huckel oder Sandwege fährt. Sie schwingt hin und her, rausgefallen ist sie jedoch NICHT!. Ich denke, der Getränkehalter ist eher etwas für den morgendlichen Coffee-To-Go auf ebenen Strecken bei gemächlichem Fahren in der Stadt (ohne Vollbremsung) geeignet, oder auch für Kinderwagen (den Lenkerhalter kann man ja auch hier anbringen), weniger für Outdoor oder rasante Fahrweise. Für unser Indoor Bike zuhause dagegen genau richtig. Trotz rasanter Fahrweise wackelt das Fahrrad ja nicht und ich trinke hier lieber aus einem Glas als mir hier die Fahrradflasche zu füllen.

Insgesamt finde ich dieses QuickFix Schnellverschluss-System eine klasse Idee. Ich habe gesehen, dass es hier auch für das Auto Saugnäpfe gibt und auch Halter für GPS usw. und die Lenkerhalter einzeln (sodass man alle Gefährte wie Fahrrad und Kinderwagen ausstatten kann).

 

Monumentum Eiswürfel aus Edelstahl

Ich wollte diese wunderhübschen Edelstahl-Eiswürfel von Monumentum gern ausprobieren, da ich es satt habe, dass ausgerechnet die letzten Schlucke meines Eis-Cappuccinos nicht mehr schmecken. Und dieses Geklecker in der Küche und im Eisfach bringt auch keinen Spaß.

Die Eiswürfel wurden schnell geliefert. Sie befinden sich in einer kleinen Kunststoffschachtel mit Trennstegen, ähnlich wie bei Akkus.
Die Eiswürfel sehen wirklich richtig hübsch aus. Sehr Edel. Es sind keinerlei Schweißnähte zu sehen, man kann jedoch hören, dass sich eine Kühlflüssigkeit darin befindet. Ich wüsste ja gern, wie die das hinbekommen haben! Von der Optik gefallen sie mir wirklich richtig gut.  Sie sind aber auch sehr klein, nur 2,65cm, mit gerundeten Ecken. Sie riechen nicht metallisch (bei meinem Edelstahl-Thermobecher z.B. riecht man Metallgeruch)

Nach dem Abspülen habe ich sie direkt eingefroren und am nächsten Tag (laut Beschreibung dauert es eigentlich nur 3 Stunden, bis sie gebrauchsfertig sind) direkt mal ausprobiert.


Ich konnte feststellen:

1. beim ins Glas werfen hatte ich mehr Angst als mit normalen Eiswürfeln, dass das Glas zerspringt, das klimpert schon recht laut. Es ist aber nichts passiert.
2. sie schwimmen nicht oben wie Eiswürfel, sondern bleiben am Boden, gerade bei den letzten Schlucken rutschen sie schon mal gegen den Mund, da sie schwerer sind als Eiswürfel und sich nicht festsaugen.
3. Sie kühlen, aber nicht so gut wie Eiswürfel. Ich habe meinen Cappuccino eine Viertelstunde mit allen 4 Eiswürfeln stehen gelassen und es war längst nicht so kalt wie mit 3 „normalen“ Eiswürfeln.
4. Dennoch konnte ich meinen Eis-Cappuccino viel mehr genießen als sonst, da er bis zum letzten Schluck angenehm kühl, jedoch nicht wässrig, schmeckte.
5. sie sind dann auch viel schneller und ohne Sauerei wieder in der Truhe und bereit für das nächste Getränk.
6. Diese Packung reicht also nicht für alle 4 Familienmitglieder zum Limo kühlen, sondern lediglich für eines…

Trotzdem, gerade für sowas wie Cappuccino eine tolle Sache!

Dieses Produkt wurde mir von Quantum Abacus vergünstigt zum Testen überlassen. Dies hat keinen Einfluss auf meine Meinung.

Rangefinder (Kompass, Distanzmesser, Thermometer)

Ich wollte dieses Teil haben für Wanderungen und Radtouren. In unserem Gegend ist nicht überall Handyempfang, sodass man doch mal mit Karte fährt, und mit kleinen Kindern ist jeder zusätzliche Kilometer sehr sehr weit.

Der Artikel wurde nach der Bestellung schnell geliefert, in einer kleinen Pappschachtel. Er ist sehr leicht, etwas mehr als die Hälfte meines Handtellers groß und in schwarzem Camouflage. Das Material ist durchgängig Kunststoff, auch die Scheiben. Dadurch ist alles sehr leicht. Nur das kleine gezahnte Rädchen (und der Schlüsselanhänger) sind aus Metall. Der Schlüsselanhänger geht schwer auf.

Die Temperaturanzeige geht von -20°C bis +50°C, der Kompass zeigt die Himmelsrichtungen inklusive der Zwischenrichtungen an, der Entfernungsmesser hat  die Maßstäbe 1:1, 1:5000, 1:20.000 und 1:50.000.

Ich wollte sogleich die Funktion des Entfernungsmessers testen. Also für die nächste Radtour die Freizeitkarte unserer Gegend herausgeholt. Maßstab 1:100.000. Gibts nicht. Nagut. Dann die nächsten zwei Städte (Falk Plan). Hm. 1:17.500 und 1:15.000. Was nun? Celle ADAC Stadtplan? Auch 1:15.000. Nach 5 weiteren Städten habe ich endlich einen gefunden. ADAC City Plan Berlin. 1:20.000. Uffz.

Ich habe also mal unsere letzte Stadtbesichtigung so ungefähr nachgespielt: zu Fuß, Brandenburger Tor, Reichstagsgebäude, Kanzleramt, Naturkundemuseum, dann Alexanderplatz/Fernsehturm. Man muss dabei erst einmal das Rad nullen. Ich bin bei knapp über 5km herausgekommen.

Google Maps sagt hierzu ebenfalls 5,2km.

Das stimmt also soweit.

Ich habe dann doch die 1:1 Skala für unsere 1:100.000 Freizeitkarten genutzt. Hier steht dann 10cm, in Wahrheit sind es 10km. So ist er für die meisten unserer Karten nutzbar und wir können die nächste Radtour planen, sodass es auch für die Kinder anschaulich ist. Auf dem Fußboden mit ausgebreiteter Karte.

Auch ein Din A4 Blatt habe ich einmal der Länge nach abgerollt mit der 1:1 Skala und der Zeiger landete bei 29cm. Durch das gezahnte Rad rutscht es bei mir auch kein bisschen, sondern läuft brav mit.

Ich hatte die Maßstäbe vor Bestellung nicht überprüft und dachte, wird schon passen für die Standardkarten (es ist ja auch nur aus den Bildern ersichtlich). Dass die Karten, die wir so haben, alle anders sind, damit habe ich nicht gerechnet. Ich finde, hier könnte man anstatt 1:5000 und 1:50.000 (denn eine Null dranhängen kann man auch im Kopf) lieber zusätzliche Maßstäbe, vor allem den anscheinend häufigen 1:15.000 ergänzen.

Temperatur und Kompass sind zwei kleine zusätzliche Funktion. Solche habe ich schon einzeln zuhause und sie gehen ungefähr richtig, sind aber wegen der Größe ohnehin nicht genau ablesbar. Kompass muss man genau gerade halten, sonst verklemmt er, aber die Richtung stimmt und wird mir im dunklen Wald bei der Orientierung helfen. Die aktuellen 30°C hier oben unterm Dach werden ebenfalls korrekt angezeigt.

Es handelt sich hierbei natürlich nicht um ein teures Profi-Gerät, sondern ein günstiges kleines All-in-one-Gadget in Form eines Schlüsselanhängers, das alles ein bisschen kann, aber nichts perfekt. Für kleinere Wanderungen / Touren meiner Meinung nach völlig ausreichend und dem Preis entsprechend, ich habe nichts anderes erwartet.

Dieser Artikel wurde mir zum Testen kostenlos zur Verfügung gestellt, was jedoch nicht meine Meinung beeinflusst.

Digitale Taschenwaage / Feinwaage von Kimedo® 500g/0,1g

Diese niedliche Waage habe ich von Kimedo vergünstigt zum Testen erhalten. Ich bin mir bei Briefen häufiger nicht sicher, unsere Küchenwaage ist zwar sehr genau, aber nicht auf 0,1g wie diese Waage.

Die Waage wurde schnell geliefert. Sie befindet sich in einem kleinen Pappkarton mit Kunststoffeinsatz. Die Waage ist sehr klein (ca. 13x8cm) und hat einen Deckel, damit sie beim Transport in der Tasche oder dem Lagern in der Schreibtischschublade auch ohne die Umverpackung geschützt ist.

Die Waage kommt mit zwei „ganz normalen“ AAA Batterien (keine Knopfzellen!), im Batteriefach befindet sich außerdem ein „Ersatzbatteriefach“. Das finde ich gerade für unterwegs sehr praktisch, da man die Batterien nicht extra unterbringen muss.

Die Waage hat drei Tasten – An / Aus, Mode und Tara, mit dem man die Waage nullen kann. Über Mode lassen sich diverse Maßeinheiten aussuchen: Gramm (g), Grain (gn), Unze (oz), Feinunze (ozt), Karat (ct), der Maßeinhait „tI“, die ich nicht kenne und Pennyweight (dwt). Die Mode Taste knackt manchmal etwas.

Was ich bisher ausprobiert habe, mit Dingen, deren Gewicht ich kenne, misst sie sehr genau. Die Wiegefläche ist aus Edelstahl und auch recht klein (keine 8×7 cm). Für einen länglichen Brief reicht es aus, dass dieser nirgendwo aufliegt. Man muss die Dinge jedoch hochkant legen, da man sonst das Gewicht auf dem blauen Display nicht ablesen kann.

Da die Waage nicht sehr teuer ist, kann ich sie für den gelegentlichen (privaten) Gebrauch weiterempfehlen.

Ich würde mir noch wünschen, dass das Tara etwas zeitverzögert wäre, dann könnte man auch etwas größere Briefe, die das Display versperren, auflegen und nach dem Runter Nehmen die Zahl ablesen.

Tafelsticker für die Küche (und überall)

Ich koche frisch und habe fast alle Vorräte (Mehl, Nudeln, Honigpops…) in alten Bügelverschlussgläsern. Meinen Küchenkleinkram wie Backförmchen habe ich in Moppes von IKEA einsortiert. Dasselbe im Büro / Bastelbedarf (Perlen, Knöpfe, Musterbeutelklammern).

Bislang habe ich die Vorräte im Kopf (und schon mal meinen Salat bis ins unendliche gezuckert und mich gewundert, dass es nicht salziger wird, ich gestehe!) und die kleinen Schubladen mit ausgedruckten aufgeklebten Papier-Etiketten auseinander gehalten. Besonders hübsch war das nicht.

Das wollte ich mit diesen hübschen Tafelstickern von Passion Gusto nun ändern, die mir vergünstigt zum Testen überlassen wurden.

Die Aufkleber kamen schneller als erwartet mit der Post. Beim Öffnen kommt einem schon ein chemischer Geruch entgegen, der verfliegt aber bald. Es befinden sich 4 Blätter mit je 24 Aufklebern in verschiedenen teils schnörkeligen Formen und Größen darin. Das finde ich sehr hübsch. Meine Küche ist ohnehin ein Sammelsurium von unterschiedlichen Bunzlauer-Mustern. Manche meiner Moppes und Gläser sind klein mit Salz, manche sind groß oder es befinden sich „Eierpieker, Eierschneider und noch mehr“ darin. Das würde auf einen kleinen Aufkleber nicht drauf passen.

Ich habe sogleich einige meiner Vorratsgläser und meiner Moppes damit geschmückt.

Und was soll ich sagen: es gefällt mir RICHTIG gut.

Der Stift schreibt, hat auch die richtige Dicke, wenn man groß schreibt. Ich habe mich einmal verschrieben, das lies sich nur entfernen, als ich die Schrift anfeuchtete. Einen schief geklebten Aufkleber musste ich wieder ablösen, er hat sich daraufhin etwas gerollt, dann jedoch wieder zuverlässig geklebt.

Auch auf den Moppes aus Holz kleben die Aufkleber! Super!

Dann der Geschirrspülertest. Laut Beschreibung sollen die Tafelsticker „SPÜLMASCHINEN-FEST: Unsere Sticker sind mehrfach in der SPÜLMASCHINE getestet worden. “ Sie haben die Spülmaschine dabei wohl nicht eingeschaltet.

Wir nutzen immer das nicht so heiße ECO-Programm. Leider hat der Tafelsticker kein bisschen gehalten. Er ist abgefallen und hat sich eingerollt. Danach sah er sehr durchnässt aus, und klebt auch nicht mehr richtig, der Kleber löst sich von der Tafel-Oberfläche. Schade (war es doch versprochen), denn so muss man, wenn man das Mehl-Glas mal durch-wäscht, jedes Mal den Sticker ab machen und zwischen lagern.

Manche Sticker lösen sich nach einiger Zeit vom Glas und Holz wieder ab, aber nur vereinzelt.

Trotzdem absolute Weiterempfehlung, es macht die Küche ein ganzes Stück hübscher, findet ihr nicht?