Braun IPL Silk Expert BD 3005, mein neues Blitzdings!

Im Rahmen einer Teilnahme bei den Konsumgöttinnen darf ich für die nächsten Wochen den Braun IPL Silk Expert BD 3005 kostenfrei testen.

Die Freude meinerseits ist natürlich groß, da ich wirklich neugierig auf das Ergebnis bin und wir schon mehrfach überlegt hatten, ob sich die Anschaffung lohnt. Normalerweise epiliere ich unter Schmerzen die Beine, habe als Dank für die Mühe zusätzlich eingewachsene Haare, deren Narben seit Jahren nicht verschwinden wollen. Unter den Achseln ist bei mir wegen der Schmerzempfindlichkeit ausschließlich Rasieren möglich gewesen.

Was ist IPL?

IPL bedeuted Intense Pulsed Light, also ein „Intensiver Lichtimpuls“, der vom Melanin im Haarfollikel und der Wurzel absorbiert wird, dort in Wärme umgewandelt wird, wodurch der Wachstumszyklus des Haares unterbrochen wird.

Für wen ist IPL geeignet?

Die Anwendung ist möglich bei heller bis mittlerer Haut mit gleichzeitig möglichst dunklen Haaren. Bei rothaarigen, hellblonden und weißen Haaren geht es mangels Melanin nicht, bei sehr dunkler Haut würde zu viel Licht absorbiert, bei sehr heller Haut sollte es ebenfalls nicht angewendet werden. Mit meiner relativ hellen (nicht bleichen), aber leicht zu bräunenden Haut bei dunkelblonden Haaren falle ich hier genau rein.

Das Tolle beim Braun IPL Silk Expert 3 ist, dass die Lichtintensität automatisch dem Hautton angepasst wird. So erhalten z.B. die sonnengebräunten Armaußenseiten weniger intensives Licht als der Bereich unter den Achseln.

Wo kann IPL angewendet werden?

Frauen: Arme, Beine, Achseln, Bikinizone, Gesicht. Männer: vom Hals abwärts, nicht für den Bart. Nicht direkt im Genitalbereich oder auf den Brustwarzen, Kopfhaut, Augenbereich, Leberflecken, nicht im Bereich von Verletzungen, Sonnenbrand, Tattoos, Hauterkrankungen wie Schuppenflechte.

Wie oft wird IPL angewendet?

In der Anfangsphase, d.h. in den ersten 4-12 Wochen soll man das Gerät einmal in der Woche anwenden. Eine häufigere Anwendung bringt keinen Vorteil. Danach reichen je nach persönlichem Haarwachstumszyklus Erhaltungsanwendungen von ca. einmal im Monat bis hin zu einmal im Jahr.

Nun aber zu genau diesem Gerät, dem Silk Expert 3, selbst, das ich kostenfrei zum Test erhalten habe, um – selbstverständlich – unvoreingenommen zu berichten.

Das gute Stück kommt in einem hübschen Karton mit den wichtigsten Infos bedruckt und präsentiert sich hinter dem Deckel erst einmal in seiner ganzen Pracht. Auf den ersten Blick sieht er aus, wie ein Silk Epil, der die doppelte Größe hat. Wirklich ein riesiges Ding mit guten 20cm Länge, 7cm Breite und über 300g Gewicht. Braun-typisch designed in weiß lila. Ich persönlich würde mir da mal schickere Farben wünschen als diese Mädchen-Farben (und es gibt ja auch ein paar Kerle mit Bärenpelz auf dem Rücken, die das Teil vielleicht verwenden wollen), aber naja, solange es funktioniert und er noch klein genug ist, um nach der Benutzung im Schrank zu verschwinden, alles gut.

Erst unter einer weiteren Abdeckung befindet sich das Zubehör: Anleitungen auf Deutsch und in so ziemlich allen Weltsprachen, Netzkabel, Netzstecker und eine ganz furchtbar chemisch stinkende graue samtige Aufbewahrungstasche, die eine Trennwand hat, damit nichts zerkratzt. Und das wars auch schon. Keine tausend Aufsätze, Bürstchen und wasnichtalles.

Ebenso simpel auch die sonstige Bedienung. Der Silk Expert 3 hat einen kleinen Knopf, um den Sensitiv-Modus einzustellen und einen großen zum Blitzdingsen.

An der Seite ist noch eine Lichtleiste, auf der man die drei Intensitätsstufen sehen kann, mit denen geblitzdingst werden soll. Ein kurzer Test zeigt: meine normale Haut würde mit voller Kraft behandelt, meine Armaußenseiten nach der schönen Urlaubswoche am Bodensee nur noch mit Intensitätsstufe 2.

Vorn sind zwei Kontaktsensoren links und rechts sowie die winzige nur 3 x 1cm große Öffnung, aus der der Blitz geschossen kommt.

Den großen Knopf kann man nun kurz drücken für einen präzisen Blitz (Präzisionsmodus), oder einfach gedrückt halten und dabei weiter zeihen (Gleitmodus). Ich habe gemäß der Anleitung auch gleich einmal im Sensitivmodus (kleiner Knopf – Lampe an) meinen Arm zweimal nebeneinander geblitzdingst, und mich ziemlich erschrocken, weil das wirklich hell und rot blitzt *ZING* (bei den rasanteren Fahrern unter uns dürfte das böse Erinnerungen an Strafzettel wach rufen) und auch…wärmer…wird. Aber das war auch alles, keine weitere Reaktion seitens meiner Haut.

Doch erst einmal einen Gang zurück. Zuerst ist eine Rasur fällig! Epilieren geht auch.

Achseln und Beine rasiert (über weitere Körperbereiche werde ich nicht berichten), konnte ich es dann zum ersten Mal richtig anwenden. Im Gleitmodus brav die Unterschenkel von unten nach oben. Dies ist nicht besonders schwer. Hier ein Video dazu.

Folgendes ist festzustellen:

  • Es tut nicht weh, es ist angenehm warm, gegen Ende fast zu warm, aber nie im unangenehmen oder gar schmerzhaften Bereich, sodass ich eine Pause einlegen müsste. Wer vorher epiliert hat, wird dies als Wohltat empfinden.
  • Das Blitzen stört etwas in den Augen, weil man ja gleichzeitig auch hingucken muss, um nichts auszulassen
  • Ich bin, so im Gleitmodus, sehr unsicher, ob ich den Silk Expert 3 langsam genug bewegt habe, oder ob ich vielleicht immer einen Zentimeter ausgelassen habe. Durch das starke Blitzen kann man so genau auch nicht gucken. Auf meinem Video sehe ich deutlich, dass ich immer ein bisschen ausgelassen habe, in Aktion von oben konnte ich das nicht so gut sehen.
  • Im Bereich des Schienbeines ist der Radius meiner eigentlich eher kräftigen Beine zu gering – er löst nicht aus, weil nicht beide der Kontaktflächen links und rechts Hautkontakt haben. Hier muss man das Gerät dann so diagonal halten, bis es klappt
  • anders als beim Rasieren und Epilieren kann man nicht erkennen, wo man schon war, und ob es ordentlich genug war.
  • für einen Unterschenkel benötigt man ca. 8 Minuten.
  • nach Anschluss des Kabels lüftet das Gerät, ein bisschen wie ein Fön vom Klang, aber kein Vergleich zum Epilieren. Man kann das blitzdingsen ruhigen Gewissens auf den Abend verlegen, ohne dass die Kinder aus dem Bett fallen.
  • auch im sonst so empfindlichen Achselbereich keinerlei Schmerzen.

Der Silk Expert 3 kann in seinem Leben übrigens über 250.000 Lichtimpulse aussenden und soll so über einen Zeitraum von bis zu 12 Jahren leben, ohne dass man irgendwas wechseln muss.

Ganz so lange wollte ich jedoch nicht warten, von einem sichtbaren Ergebnis zu berichten. Ich bin schon sehr gespannt, ob in etwa einem Monat schon etwas (bzw. nichts = keine Haare) zu sehen sind.

Um keine Anwendung zu verpassen, habe ich mir noch die Braun Silk Expert App für das Smartphone heruntergeladen, auf die der Umkarton hinweist. Diese soll sicherstellen, dass man keine der wöchentlichen Anwendungen vergisst, außerdem gibt es jede Menge Wissen und Videos bzgl. IPL allgemein und dem Silk expert. Die App ist auf den ersten Blick nicht allzu übersichtlich, da der Wissensteil klar im Vordergrund steht, mit etwas Herumsuchen kann man jedoch unter einem der 10 Menüpunkte einen Anwendungsplan erstellen „Planen Sie Ihre Anwendungen“, und hat unter einem weiteren einen „Anwendungskalender“ in dem man z.B. die abgeschlossenen Behandlungen sowie die nächsten Behandlungen sehen kann.

Nach der dritten Anwendung

Ich habe mich jetzt mit dem IPL Gerät dreimal geblitzdingst. Inzwischen brauche ich für ein Bein nur noch ca. 6 Minuten, weil ich weiß, wie ich es am besten halten muss, um gut einmal rum zu kommen, und wie schnell ich das Gerät fortbewegen muss, um – zumindest denke ich das – nichts aus zu lassen. Es ist Mücken-Hochsaison, und an manchen unbemerkten Mückenstichen hat es schon etwas heiß gebrannt, da muss man aufpassen. Das zweite Mal war meine Rasur schon 2 Tage her und ich dachte, das muss nicht noch mal extra, da wurde es auch teilweise etwas heiß. Die Haare sollten also schon frisch kurz sein.

Ich finde jedoch noch nicht, dass ich spürbar/sichtbar weniger Haare habe. Daher gehts weiter mit der wöchentlichen Anwendung.

Die Silk Expert App hat mich leider nicht an die sonntägliche Prozedur erinnert. Ich habe natürlich auch so dran gedacht. Die Einstellungen (Mitteilungen sind aktiviert) habe ich noch einmal überprüft. Keine Ahnung, woran das nun genau liegt.

Nach der fünften Anwendung

Ich habe mich inzwischen fünfmal geblitztdingst, die Haare wachsen seitdem wieder nach, damit ich gut vergleichen kann, und ich sehe jetzt endlich einen Unterschied! An manchen Stellen an meinen Beinen bleibt das Haarwachstum nun tatsächlich aus. Es ist sehr unregelmäßig, an den meisten Stellen wachsen die Haare nach wie vor, doch streifenweise oder fleckenweise fehlen die Haare gänzlich. Es scheint also endlich anzufangen zu wirken!  Unter den Achseln bei mir noch keine Veränderung, bei meinem Mann mit käsiger Haut und dunkelbraunen Haaren, der in diesem Bereich auch testet, hat ebenfalls diese Fleckenbildung begonnen.

 

Ich werde weiter berichten, wann wir endlich aussehen wie ein zweibeiniger Nacktmull…

YOU® Natürlich stark

Ich darf diesen Monat die neuen YOU® Natürlich stark Putzmittel über die Seite YOU®-Tester  kostenfrei testen und habe ein riesiges Paket zugesendet bekommen, und zwar Spülmittel „ultra fettlösend“ in den Duftrichtungen Mint Splash und Vitamin Coctail sowie in Sprühflaschen Küchenreiniger, Badreiniger, Glasreiniger und Allzweck-/Hygienereiniger.

YOU® Natürlich stark ist von der Firma Spontex, die viele sicher von Schwämmen und Putzhandschuhen kennen, und die Serie ist auch bei amazon erhältlich, ebenso wie örtlich z.B. bei dm.

Alle Inhaltsstoffe sind 100% pflanzlich/mineralisch und 100% biologisch abbaubar. Alle YOU® Reiniger sind nach dem internationalem Standard von Ecocert zertifiziert. Ich habe auch bisher nur Öko-Reiniger verwendet (bzw. einfach nur Zitronensäure), bin also sehr gespannt, wie YOU® sich so im Vergleich macht.

Das Besondere an den YOU® Reinigern ist, dass man diese als Nachfüller kauft, die dann mit Wasser gemischt werden. Das schont (weniger Verpackung, weniger Transporte…) die Umwelt.

Was auf den ersten Blick auffällt, ist:  die YOU® Flaschen von haben – finde ich – das perfekte moderne Design. Sie sind ganz „langweilig“ rund, keine spezielle Form, und genau das finde ich super, denn es nimmt am wenigsten Platz weg und ich mag es schlicht. Alle farblich unterschiedlich, das Spülmittel mit diesen „Blubberblasen“ bringt etwas Frische in die Küche anstatt einfach nur eine Flasche mit lieblos etwas Text drauf geklatscht.

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LINTELEK Fitness Tracker

Ich wollte schon immer solch einen Fitness Tracker wie den von Lintelek haben, schließlich ist auf meinem iPhone diese nutzlose Health App, mit der ich bisher nichts anfangen konnte. Und man soll ja 10000 Schritte am Tag gehen. Doch wieviel ist denn das?? Bei diesem Preis kann man ja nichts verkehrt machen, dachte ich.

Das Fitness Armband ist schmal, schlicht und schick. Es lässt sich bequem anlegen und tragen.

Die Anleitung ist auf auf fast perfektem Deutsch. Aufladen lässt sich die Uhr, indem man den unteren Armbandteil abzieht. Die Uhr passt dann leider in beide Richtungen in den USB-Anschluss, aber nur in einer Richtung leuchtet das Ladelicht rot.

Beim Laden der zugehörigen App aus dem App Store gab es bei mir etwas Verwirrung, weil ganze drei passende Apps angezeigt wurden. Ich habe dann einfach die erste genommen.

Ab da lief alles super: die Einrichtung der App gelingt problemlos, ebenso wie die Nutzung der App:

an der Uhr:
– Hauptdisplay: Uhrzeit (stellt sich nach dem ersten Verbinden mit der App automatisch), Datum, Bluetooth, Akkuladestand
– Herzfrequenz: wird ein paar Sekunden länger angezeigt
– Sportmodus einstellen (dafür länger als drei Sekunden drücken, die Uhr vibriert dann einmal und zählt runter) – im Sportmodus dann zusätzlich: laufend die Herzfrequenz, die Schritte unabhängig vom Tag, Kilometer, Kalorien, Zeit in Minuten, Sekunden und sogar Millisekunden, Sportmodus beenden.
– Schritte des Tages (kurze Strecken zum Klo und wieder zum Sofa werden nicht mit gezählt)
– gelaufene Distanz
– verbrannte Kalorien
– aktive Minuten, die man im Sportmodus war
– wenn in der App aktiviert, Handyortung, wenn man mal nicht weiß, wo man es hingelegt hat

in der App:
– Synchronisieren geht wie bei den Emails nach unten ziehen
– Übersicht, wie viel des Tagesziels man schon erreicht hat (Schritte) und Kalorien, Kilometerstand, Dauer der Akrivität
– Schlaf (Tiefschlaf, Leichtschlaf, Aufwachphase), die se Ergebnisse lassen sich schlecht nachprüfen
– Herzfrequenz Seite – hier gibt es auch eine Grafik vom Verlauf
– Detailseite mit einer Wochenübersicht (welche Übungen man gemacht hat) und einer Grafik mit dem Ruhepuls
– Geräteeinstellungen (Anruferinnerung – sehr hilfreich, wenn das Handy irgendwo auf lautlos in der Tasche ist, dann vibriert das Armband einmal bei einem Anruf – auch die Anzeige, wer es ist, funktioniert gut, Bewegungserinnerung, Alarm, Benachrichtigungen, Auslöser – als Fernauslöser für die Kamera auf dem Handy, wie rum man das Display haben möchte und vieles weitere) sowie Benutzereinstellungen.

 

Auch über die Standard Apple Health App kann man die Daten einsehen (je nach Einstellung)

Einen ersten Regen hat die Uhr auch überlebt.

Nachteile: draußen lässt sich das Display nur bei sehr schlechtem Wetter erkennen. Und die Anzeige erlischt bereits nach ca. 4 Sekunden wieder, sodass man die Herzfrequenz nicht länger beobachten kann. Wäre ja auch schön, die Uhrzeit direkt im Blick zu haben (also dauer-an). Fahrrad Fahren wird leider ignoriert, und ich bin viel mit dem Fahrrad unterwegs.

Insgesamt aber durchaus lohnenswert. Ich habe heute schon fast 4000 Schritte allein durch das Kinder mit dem Rad wegbringen und die Bude halb aufräumen, Wäsche aufhängen und all den Hausfrauenkram bewältigt, dessen war ich mir vorher gar nicht so bewusst, wie viel man eigentlich läuft. Ebenso, was den Schlaf angeht, schon irgendwie alles interessant. Ein nettes Spielzeug 🙂

 

Baguette vom Baguette-Backblech von MUZIYU

Ich bin in unserer Familie bei Feiern dafür zuständig, das Baguette mitzubringen, da ich Brot grundsätzlich selbst backe. Die letzten Male habe ich mir das immer hingebastelt mit Backpapier und Alufolienwürsten darunter als Trennwand. Das lief nicht so gut.

Ich freue mich daher sehr, dass ich das Baguette-Backblech von MUZIYU mit drei Mulden vergünstigt testen durfte. Es hat die Maße 38 x 25cm und verfügt über drei Mulden für drei Tabletts. Es ist aus Blech mit Antihaftbeschichtung, mit reingestanzte Löcher, die von unten spürbar sind, zwei Löcher wurden nicht richtig ausgestanzt, bis auf die Kleinigkeit ist es aber sauber verabreitet, die Ecken sind sehr spitz, insgesamt sehr stabil durch die „doppelten“ Ränder und dick und auch ohne Gitterrost drunter gut hoch zu heben.

 

Diese Backform ist perfekt dafür. Ich habe einfach den Brotteig, den ich sonst immer für Weißbrot nehme, mit etwas mehr Wasser genommen (500g Mehl, ca. 380ml Wasser, halber Würfel frische Hefe, 2TL Salz, 1TL Zucker), nach 45 Minuten Gehen lassen auf eine bemehlte Fläche, jeweils ein Drittel abtrennen, leicht eindrehen und in die Mulden geben (ohne Backpapier). Nach weiteren 15 Minuten Gehen lassen in den kalten Backofen und ca. 20 Minuten auf 220°C Ober-/Unterhitze. Sie werden perfekt! Ganz ohne diese dämliche Bastelei. Es ist nichts festgeklebt, auch nicht in den Löchern. Es sollte also in keiner Küche fehlen.

ZOLLNER24 Matratzenauflage „Soft-Topper“

Wenn man sich mal so auf sein Bett wirft, denkt man immer „oooh wie kuschelig, am liebsten hätte ich gern zwei Decken, eine für unten, eine für oben“.

Ich freue mich sehr, dass ich die Matratzenauflage „Soft-Topper“ von Zollner24 kostenfrei testen durfte. Denn dies ist die Decke für unten.

Die Matratzenauflage gibt es sowohl bei Zollner als auch über amazon in allen gängigen Matratzenbreiten in 2m Länge. Ich habe die Größe 90×200 getestet. Die Auflage fühlt sich schon beim Auspacken kuschelig weich an, riecht kein bisschen nach irgendwas, und passt ohne jede Spannung genau auf die 90x200m Matratze. Die Nähte sind sauber genäht. An jeder Ecke gibt es ein Gummi zur Befestigung, das mit den 15cm Dicke unserer Matratze keinerlei Probleme hatte und es war noch Reserve drin und sollte so auch für noch dickere Matratzen geeignet sein (lt. Hersteller sogar bis 30cm). Das ganze kann man bei 60°C waschen.

Die Auflage hat eine weiche Füllung aus Hochbausch-Polyesterhohlfasern und ist gesteppt, damit nichts verrutschen kann. Ich habe mit dem Messschieber ganze 2,5cm Höhe gemessen.

Und so liegt es sich dann – durch das Bettlaken fühlbar – auch. Wie auf einer Wolke. Also wie, als hätte man seine Zudecke unter sich. Richtig kuschelig weich!

Und obwohl es so kuschelig weich ist und man im Sommer ja lieber mit weniger Kuschel (weil warm) schläft, habe ich nicht mehr geschwitzt als sonst, sondern hatte den Eindruck, dass die Feuchtigkeit nach unten sogar leichter abtransportiert werden kann, sodass mir zwar kuscheliger, aber weniger heiß war.

Feuerwear Federmäppchen Paul (via „die Testfamilie“)

Ich freue mich sehr, dass ich für Die Testfamilie dieses wundervolle Federmäppchen Paul von Feuerwear mittesten durfte. Natürlich zusammen mit unserem kleinen Feuerwehrmann im Haus, der mit 7 begeistert bei den örtlichen Löschzwergen mit mischt.

Feuerwear  recycelt ausgemusterte Feuerwehrschläuche und macht daraus wunderschöne Unikate in Form von Taschen und Accessoires. Das heißt, der Schlauch für diese Federtasche hat tatsächlich früher mal viele viele Feuer gelöscht und wurde durch den Dreck gezogen, war dann irgendwo kaputt und wurde ausgemustert, von Feuerwear gesammelt, zerschnippelt, gewaschen (mit umweltverträglichem Waschmittel) und dann wurde daraus eine wundervolle neue Federtasche.

Schon beim Öffnen des Kartons kam uns ein typischer „Feuerwehrhalle“-Geruch entgegen und wir konnten gar nicht aufhören, daran zu schnüffeln. Von außen ist die Federtasche in kräftigem rot (es gibt auch andere Farben) durch das äußere Polyestergewebe, das an manchen Stellen deutliche Scheuerspuren aufweist, sodass mein Sohn sich sogleich staunend die vielen vielen Feuer ausmalte, die dieser Schlauch gelöscht haben mag. „Und wie sieht es von drinnen aus?“ Klar, wann kann man mal in einen Feuerwehrschlauch hinein gucken? In diesem Fall ganz schnell. Also einfach mal den Reißverschluss auf. Schwarzes Gummi. Aaaaaha!

Die Verarbeitung ist tadellos, also wirklich richtig gut verarbeitet. Die Nähte sind sauber und unter dem Reißverschluss ist noch einmal ein Wulst, damit von unten nichts genau gegen den Reißverschluss selbst drücken kann. Der Reißverschluss lässt sich leicht öffnen und schließen. Das Hauptmaterial ist ja der Schlauch, außen das Polystergewebe, innen Gummi, die Stirnseiten jedoch sind aus dünnerem Stoff (das heißt nicht dünn, nur dünner als der Schlauch), woraus Federtaschen oder Rucksäcke sonst auch sind. In der Mitte ( wurde noch einmal verstärkt, vielleicht, damit er nicht zusammenklappt wie ein aufgerollter Schlauch. Außen schmückt ein kleines Feuerwear Label. Das ganze wirkt wirklich richtig robust. Sie lässt sich kaum zusammen drücken, die Innenseite ist durch den Gummischlauch abwischbar (z.B. wenn mal wieder der Anspitzer ausgekippt ist).

Die Federtasche ist (innen) ca. 20cm lang, 6cm im Durchmesser. So passt natürlich jede Menge rein, inklusive Schere, Anspitzer, Lineal und allem, was so anfällt (Geodreieck leider nicht). Mit unseren 20 dünnen Farbstiften ist sie nicht mal halb voll, davon passen sicher 50 rein. Zum Öffnen und Finden der richtigen Farbe kann man die Öffnung auf ca. 10cm Breite weiten.

Ganz toll finde ich auch diese Detailverliebtheit des ganzen Konzepts, die auch meinem Sohn aufgefallen ist. Er wollte natürlich gleich den Infozettel ausklappen, der ein gefalteter Feuerwehrschlauch ist und einen informativen Text in vielen verschiedenen Sprachen enthält.

Einziger Nachteil ist, dass sie so schön (und wertvoll) ist, dass unser Sohn sich nicht traut, dieses gute Stück der Öffentlichkeit zu präsentieren. Er hat riesige Angst, dass sie weg kommt in der Schule beim Raumwechsel und genießt die Federtasche jetzt täglich zuhause (und er malt wirklich täglich irgendetwas mit Motor), wo wir ohnehin ein kleines Unterbringungsproblem hatten.

Fazit: Feuerwear ist wirklich eine richtig tolle Sache. Das Konzept, so ein wertvolles stabiles Material weiter zu verwenden (ich bin ohnehin ein großer Fan von upcycling), das Design, die Informationen, die den gesamten Produktionsablauf auch für kleine Löschzwerge verständlich aufzeigen, die Umsetzung, aus wertigem Material auch ein hochwertiges Produkt zu erzeugen (mein alte-Paletten-Spielhaus dagegen sieht irgendwie immer noch wie alte Paletten aus) und dann noch die Portion Liebe – diese Detailverliebtheit des gesamten Auftritts (wie z.B. der Schlauch-Zettel oder auch „Der Retter in letzter Minute“ als Überschrift des ausdruckbaren Gutscheins). Vielleicht etwas teuer, um sich komplett damit auszustatten, aber als individuelles Geschenk für große und kleine Feuerwehrleute perfekt.

Leifheit Starter Set Care & Protect (für geölte Böden)

Wir haben nur Naturböden in unserem Holzhaus. Korkparkett und Kiefer-Dielen. Alles behandelt mit Kreidezeit pure solid Hartöl (auf Leinölbasis). Wohl deshalb wurde ich von Review Club als Testerin für das  Leifheit Starter Set Care & Protect (für geölte Böden) ausgewählt.

Unsere Böden sind wirklich stark beansprucht. In den Kinderzimmern sind Holzdielen, und im Haus ist ein großer Alles-Raum mit Korkparkett. Dieser Raum ist Wohnzimmer und Esszimmer, Spielzimmererweiterung und Bobbycarparcours (ein Wunder, dass da nach all den Jahren noch keine Spurrillen um den Esstisch sind). Die Kinder scheren sich nicht drum, ob ich nun gerade gefeudelt habe, bevor sie mit sandigen Schuhen mal schnell was holen müssen oder ihren Saft auf den Boden kippen. Mit den Jahren ist dieser Boden auch fleckig geworden (durch das Öl sieht man leider auch die Stellen, an denen man mal nachgeölt hat, ganz gewaltig!) und selbst wenn ich mal gefeudelt habe, sieht er nach dem Trocknen wieder doof aus. Umso gespannter war ich, ob das Leifheit Care & Protect hier etwas Besserung bringen kann.

Nicht mal einen Tag, nachdem ich die Benachrichtigung erhalten habe, dass ich als Testerin von Review Club ausgewählt wurde, klingelte GLS an der Tür und brachte mir ein gaaaaanz langes Paket.

Gespannt habe ich das ganze also erst einmal ausgepackt. Die Verpackung fiel mir schon im Karton halb auseinander. Aber nicht schlimm, war ja im Karton drin (im Supermarkt auf dem Weg zur Kasse vielleicht nicht so gut). Darin befinden sich ein langer Griff, ein klappbarer Bodenwischer mit kuscheligem Bezug, ein weiterer kuscheliger Bezug sowie zwei Flaschen mit durchsichtiger und milchiger Flüssigkeit.

Es handelt sich dabei um 650ml Care und 650ml Protect Mittel. Das Protect soll man alle halbe Jahr anwenden, das Care sogar jeden Monat. Es hat mich einige Recherchen gekostet, die Inhaltsstoffe zu erfahren, da nicht beide Datenblätter auf der Herstellerseite findbar sind.

Parkett-Pflegemittel „Protect“, geölte/gewachste Böden

Aqua (Wasser), PEG-10 Castor Oil (ein Tensid), Linum Usitatissimum (Leinöl), PEG-10 (ein Lösungsmittel), Partially Fluorinated Alcohol Substituted Glycol, Methylisothiazolinone (Konservierungsstoff), Benzisothiazolinone (Antimikrobiell)

Parkett-Pflegemittel „Care“, geölte/gewachste Böden

Aqua, Potassium Cocoate (Tensid und Emulgator, unbedenklich), Potassium Oleate (Tensid und Emulgator, unbedenklich), Potassium Cocoate, Terpentin Ol, Parfum, Sodium Hydroxide (Natronlauge), Tetrasodium EDTA (CHELATBILDEND), Potassium Hydroxide, Methylisothiazolinone (Konservierungsstoff), Benzisothiazolinone (Antimikrobiell)

Bis auf das Leinöl im „Protect“ sowie die drei Potassium Sachen und die Natronlauge im „Care“ ist bei codecheck alles als bedenklich oder sehr bedenklich eingestuft. Allerdings vor allem auf Kosmetik bezogen. Hierbei handelt es sich ja „nur“ um Kosmetik für meinen guten Naturboden (und ich laufe dann barfuß drüber…). Also gut, irgendwie muss man den Hauch von wertvollem Leinöl ja auch auf dem Boden verteilt bekommen, ohne dass es eine klebrige (weil zu dicke) Schicht wird und der Lappen dann vom Öl hart wird. Die milchige Flüssigkeit riecht recht chemisch. Vom gewohnt „leckeren“ Geruch unseres pure solid (und pur Natur) Hartöls keine Spur. Die durchsichtige „Care“ Lösung riecht wie Putzmittel und schäumt beim Schütteln.

Der lange Stiel geht mir (1,59m) bis zur Schulter. Für angenehmes Arbeiten hätte er etwas kürzer sein können, aber für das vor sich her schieben ist das in Ordnung. Der Pumphebel lässt sich einfach durchdrücken, ich hoffe, er hält der Belastung auf Dauer stand. Der klappbare Wischerfuß  lässt sich per Druckknopf sehr leicht am Stiel befestigen und lösen. Auf dem Wischerfuß war schon der „Care“ Bezug angebracht. Ein kurzer Schiebeversuch gestaltete sich als wirklich sehr angenehm. Der Fuß ist in alle Richtungen beweglich, damit man selbst unter das Sofa kommt. Für die meisten Schränke ist er mit der Vorrichtung für das Putzmittel jedoch zu hoch.

Vor der ersten Benutzung sollen die Pflegebezüge einmal (bei bis zu 60°C) gewaschen werden. Die Bezüge sind laut Leifheit einzigartig:

Das Einzigartige: Die Supersoft-Fasern des Bezugs sind frei von Microfasern. So wird verhindert, dass der Boden mit mikrofeinen Kratzspuren überzogen wird.

Sie unterscheiden sich für meine Augen nur in dem Aufdruck Care und Protect sowie der etwas dunkleren Farbe des Protect Bezuges. Also gut, dass es drauf steht.

Diese Zeit habe ich dafür genutzt, an einer unauffälligen Stelle schon einmal beide Flüssigkeiten dünn mit einem Küchentuch aufzutragen, denn in manchen Berichten hatte ich von einer schmierigen Oberfläche gelesen. Alles war gut.

Dann habe ich im Hauptraum (Korkparkett, 32qm) aufgeräumt und erst einmal klassisch gefeudelt (mit einem ökologischen Allzweckreiniger), da dies so auf der Verpackung drauf stand.

Dann der Konflikt – was bringe ich als „Neustarterin“ zuerst auf? Protect oder Care? Da das Korkparkett quasi „ausgehungert“ war, entschloss ich mich, hier zuerst das Protect auszuprobieren.

Der erste Auftrag des „Protect“ Mittels war sehr anwenderfreundlich. Das Sprühen geht leicht und verteilt sich sehr breit. Je nach Neigung des Stiels auch mal über einen Meter weit weg. Mal auch gegen die Möbel, vor allem am Anfang, aber man lernt es schnell. Groß die Unsicherheit, wie viel man eigentlich nehmen muss. Ich habe dann immer neu gesprüht, wenn ich keinen feuchten Film mehr sehen konnte. Am Anfang etwas mehr, und dann ca. einen Sprüher pro Wisch. Ich hatte Angst, dass der für 64qm vorgesehene Inhalt zu schnell leer wird, vor allem so kopfüber in der Halterung sieht die Flasche viel leerer aus, als sie eigentlich ist. Hinterher habe ich die Flasche gewogen und gesehen, dass ich für die 32qm sogar etwas weniger als die halbe Flasche verbraucht hatte.

  

Am Ende tat mir aber doch die Hand weh vom ständigen Pumpen und Griff halten, ich dachte, wenn ich noch weiter mache, bekomme ich Blasen an den Händen, aber ich war ja fertig mit diesem Raum.

Nachdem das Nasse verschwunden war, war ich doch ganz zufrieden. Während sonst der Raum immer gleich wieder wie jahrelang nicht geputzt aussah, legte sich über den gesamten Raum ein gleichmäßiger „Schimmer“, der wirklich richtig schwer einzufangen ist mit dem Fotoapparat.

 

Auch im Zimmer meiner Tochter, deren Fußboden durch das Wegschrubben ihrer Fußbodenmalereien nicht mehr so gut geölt aussah, konnte ich feststellen, dass der Fußboden hinterher „gesättigt“ glänzte / intensiver leuchtete, als wäre das Ölen noch nicht ganz so lange her. Leider habe ich hier fast die doppelte Menge wie angegeben verbraucht.

Bilder vergleich vorher nachher:

 

der gesamte Raum vor dem Wischen, nach dem Wischen, nach dem Trocknen:

  

ein weiteres Detail vor dem Wischen und nach dem Trocknen:

Das Entfernen des Mittels aus der Halterung geht nur etwas rabiat. Flasche zusammendrücken, hochziehen und dann gibt es plötzlich einen Ruck. Hier könnte man noch einen Knopf einbauen, der die Flasche „rausschmeißt“. Nach dem Entfernen kann man noch etwa 5 mal sprühen (also noch ca. einen Quadratmeter).

Im Zimmer meines Sohnes, wo der Fußboden noch besser geölt, aber schmutziger, aussah, probierte ich (nach der normalen Reinigung) das Care Mittel aus. Hier konnte ich – außer, dass das Reinigen durch den Pumpmechanismus einfach viel bequemer ist und der Wischbezug wundervoll gleitet und der ganze Wischer schön breit und beweglich ist – keinen Unterschied zur Nutzung von normalem Putzmittel feststellen. Es hat nicht besser geglänzt oder besser gereinigt, Streifen habe ich sonst auch nie. Dennoch war der Bezug schmutzig, also hat es schon sauber gemacht, ich bin mir sicher, das hätte es auch, wenn ich klassisch ein zweites Mal geputzt hätte. Wo genau der „Care“ (Pflege)-Vorteil dieses Mittels liegt, mehr als bei meinem Öko-Allzweckreiniger, habe ich nicht verstanden, und warum man voher noch normal putzen soll, wenn es auch reinigende Funktion hat, auch nicht.

Auch über eine Woche später nach viel mit Sandschuhen raus und rein sehen die Holzdielen zumindest noch sehr viel satter aus. Ob der Korkboden noch schimmert bin ich mir nicht ganz so sicher. Zumindest kann man in beiden Räumen fühlen, dass die Böden noch eine Beschichtung haben, die vorher nicht da war. Vorher konnte man mit Socken auch mal ein paar Meter schlittern, jetzt stoppt es wachsartig, und fühl sich barfuß irgendwie schöner an.

Fazit:

Das Putzsystem selbst (also der Wischer) ist super, sehr handlich und – bis auf das Entfernen der Putzmittelbehälter – angenehm zu bedienen. Das Pflegemittel „Protect“ hat sichtbar positiven Effekt auf meine mit Kreidezeit pure solid Hartöl behandelten Naturböden, auch Tage später ist der Glanz (Schimmer) noch zu sehen, die Holzdielen sehen noch Wochen danach „satter“ aus und fühlen sich gepflegter an, und am liebsten würde ich es jede Woche anwenden. Hier kann ich mir die Investition von je nach Shop um die 8€ für das Nachfüllmittel zweimal im Jahr durchaus als sinnvolle Auffrischung für die Oberfläche vorstellen. Im „Care“ Mittel sehe ich persönlich keinen Vorteil zu herkömmlichem Reiniger. Hier wären mir monatlich ca. 8€ eindeutig zu teuer. In den amazon Kommentaren schlägt Leifheit selbst vor, dass man in die leeren Flaschen auch Wasser mit Putzmittel einfüllen kann.

Eine kleine Anleitung zur Menge (Spritzer pro Quadratmeter) und welches Mittel man als Neustarter nun zuerst nimmt, wie gründlich ich vorher reinigen muss (fegen oder feudelnt) und wofür genau die einzelnen Flüssigkeiten genau da sind (abgesehen von der Englischen Übersetzung der Worte Protect und Care), wäre nett.

Wicked Chili Quick Fix System mit Smartphone Halterung und Getränkehalter

Wir fahren alle sehr viel Rad. Viel mehr als Auto. Die Kinder werden mit dem Fahrrad abgeliefert, der Weg zur Arbeit wird mit dem Fahrrad bestritten und dann quält man sich noch regelmäßig auf dem Schwinn Indoor Bike. Wir hatten keinen Kinderwagen, nur einen Fahrradanhänger.

Daher freue ich mich sehr, dass ich sowohl den Getränkehalter als auch die Smartphonehalterung  von Wicked Chili kostenfrei testen durfte.

Die Halterung am Lenker ist laut Hersteller für Lenkerdurchmesser von 22-32 mm geeignet. Sie wird mittels zwei Schrauben um den Lenker herum befestigt. Damit es wirklich an allen Lenkern super hält, gibt es zwei verschiedene Adapter (für große und kleine Rohrdurchmesser) sowie ein Gummiband mit Klebepunkt, damit es auf dem Lenker nicht rutscht. Außerdem liegt ein Innensechskantschlüssel bei, mit dem die zwei Schrauben gedreht werden können. Hier ist es leider etwas fummelig, ordentlich an die Schraube heran zu kommen, wenn man nicht nach jeder halben Drehung den Inbus herausnehmen möchte (am besten den QuickFix Teil oben diagonal drehen). Nach der Montage hält es bombenfest. Sowohl an meinem normalen Trekkingfahrrad als auch am extrem dicken Lenkerrohr des Indoor Bikes. Über diese Lenkerhalterung wird noch ein Gummi gezogen, was das Smartphone später fester halten soll.

 

Auf diese Quick Fix Halterung kann man nun die Smartphone Halterung aufklicken. Dazu muss man links und rechts an der Lenkerhalterung zwei Knöpfe drücken und schon kann es einrasten. Mittels eines weiteren Knopfes springt die Smartphone Halterung auf die größte Einstellung von 76mm, dann legt man sein Smartphone in die Schale und drückt man die Wangen zusammen, bis es eingeklemmt ist, und ist so für so ziemlich jedes Smartphone geeignet. Die Halterung ist schön mit Schaumstoff ausgepolstert, um das Smartphone nicht zu zerkratzen. Es hält sowohl mit als auch ohne Smartphonehülle (meine ist zum Aufklappen). Ohne aber besser. Wem das zu unsicher ist, der kann noch das Gummi über die Ecken ziehen. So hält es wirklich bombenfest, auch auf holprigen Strecken.

Mittels des Kugelgelenks an der Lenkerhalterung kann man das Smartphone nun in Position bringen – richtiger Winkel, horizontal, vertikal.

Alternativ kann man auf dieselbe Halterung nun auch den Getränkehalter aufklicken. Wie die Smartphonehalterung kann man auch hier mittels des Knopfes den Halter in die größte Position (86mm) bringen und dann auf die entsprechende Flaschen/Bechergröße zusammenschieben.

Auch der Getränkehalter ist mit Schaumstoff ausgepolstert. Leider bremst dies ziemlich beim Herausnehmen der Flasche bei fester Umklammerung. Man muss dann erst den Knopf drücken und das ganze lösen. Zu lose kann man sie raus nehmen, aber dann wackelt die Flasche. Überhaupt finde ich eine hohe Trinkflasche recht wackelig in dem Getränkehalter, wenn man dann auch noch über Huckel oder Sandwege fährt. Sie schwingt hin und her, rausgefallen ist sie jedoch NICHT!. Ich denke, der Getränkehalter ist eher etwas für den morgendlichen Coffee-To-Go auf ebenen Strecken bei gemächlichem Fahren in der Stadt (ohne Vollbremsung) geeignet, oder auch für Kinderwagen (den Lenkerhalter kann man ja auch hier anbringen), weniger für Outdoor oder rasante Fahrweise. Für unser Indoor Bike zuhause dagegen genau richtig. Trotz rasanter Fahrweise wackelt das Fahrrad ja nicht und ich trinke hier lieber aus einem Glas als mir hier die Fahrradflasche zu füllen.

Insgesamt finde ich dieses QuickFix Schnellverschluss-System eine klasse Idee. Ich habe gesehen, dass es hier auch für das Auto Saugnäpfe gibt und auch Halter für GPS usw. und die Lenkerhalter einzeln (sodass man alle Gefährte wie Fahrrad und Kinderwagen ausstatten kann).

 

Monumentum Eiswürfel aus Edelstahl

Ich wollte diese wunderhübschen Edelstahl-Eiswürfel von Monumentum gern ausprobieren, da ich es satt habe, dass ausgerechnet die letzten Schlucke meines Eis-Cappuccinos nicht mehr schmecken. Und dieses Geklecker in der Küche und im Eisfach bringt auch keinen Spaß.

Die Eiswürfel wurden schnell geliefert. Sie befinden sich in einer kleinen Kunststoffschachtel mit Trennstegen, ähnlich wie bei Akkus.
Die Eiswürfel sehen wirklich richtig hübsch aus. Sehr Edel. Es sind keinerlei Schweißnähte zu sehen, man kann jedoch hören, dass sich eine Kühlflüssigkeit darin befindet. Ich wüsste ja gern, wie die das hinbekommen haben! Von der Optik gefallen sie mir wirklich richtig gut.  Sie sind aber auch sehr klein, nur 2,65cm, mit gerundeten Ecken. Sie riechen nicht metallisch (bei meinem Edelstahl-Thermobecher z.B. riecht man Metallgeruch)

Nach dem Abspülen habe ich sie direkt eingefroren und am nächsten Tag (laut Beschreibung dauert es eigentlich nur 3 Stunden, bis sie gebrauchsfertig sind) direkt mal ausprobiert.


Ich konnte feststellen:

1. beim ins Glas werfen hatte ich mehr Angst als mit normalen Eiswürfeln, dass das Glas zerspringt, das klimpert schon recht laut. Es ist aber nichts passiert.
2. sie schwimmen nicht oben wie Eiswürfel, sondern bleiben am Boden, gerade bei den letzten Schlucken rutschen sie schon mal gegen den Mund, da sie schwerer sind als Eiswürfel und sich nicht festsaugen.
3. Sie kühlen, aber nicht so gut wie Eiswürfel. Ich habe meinen Cappuccino eine Viertelstunde mit allen 4 Eiswürfeln stehen gelassen und es war längst nicht so kalt wie mit 3 „normalen“ Eiswürfeln.
4. Dennoch konnte ich meinen Eis-Cappuccino viel mehr genießen als sonst, da er bis zum letzten Schluck angenehm kühl, jedoch nicht wässrig, schmeckte.
5. sie sind dann auch viel schneller und ohne Sauerei wieder in der Truhe und bereit für das nächste Getränk.
6. Diese Packung reicht also nicht für alle 4 Familienmitglieder zum Limo kühlen, sondern lediglich für eines…

Trotzdem, gerade für sowas wie Cappuccino eine tolle Sache!

Dieses Produkt wurde mir von Quantum Abacus vergünstigt zum Testen überlassen. Dies hat keinen Einfluss auf meine Meinung.

Rangefinder (Kompass, Distanzmesser, Thermometer)

Ich wollte dieses Teil haben für Wanderungen und Radtouren. In unserem Gegend ist nicht überall Handyempfang, sodass man doch mal mit Karte fährt, und mit kleinen Kindern ist jeder zusätzliche Kilometer sehr sehr weit.

Der Artikel wurde nach der Bestellung schnell geliefert, in einer kleinen Pappschachtel. Er ist sehr leicht, etwas mehr als die Hälfte meines Handtellers groß und in schwarzem Camouflage. Das Material ist durchgängig Kunststoff, auch die Scheiben. Dadurch ist alles sehr leicht. Nur das kleine gezahnte Rädchen (und der Schlüsselanhänger) sind aus Metall. Der Schlüsselanhänger geht schwer auf.

Die Temperaturanzeige geht von -20°C bis +50°C, der Kompass zeigt die Himmelsrichtungen inklusive der Zwischenrichtungen an, der Entfernungsmesser hat  die Maßstäbe 1:1, 1:5000, 1:20.000 und 1:50.000.

Ich wollte sogleich die Funktion des Entfernungsmessers testen. Also für die nächste Radtour die Freizeitkarte unserer Gegend herausgeholt. Maßstab 1:100.000. Gibts nicht. Nagut. Dann die nächsten zwei Städte (Falk Plan). Hm. 1:17.500 und 1:15.000. Was nun? Celle ADAC Stadtplan? Auch 1:15.000. Nach 5 weiteren Städten habe ich endlich einen gefunden. ADAC City Plan Berlin. 1:20.000. Uffz.

Ich habe also mal unsere letzte Stadtbesichtigung so ungefähr nachgespielt: zu Fuß, Brandenburger Tor, Reichstagsgebäude, Kanzleramt, Naturkundemuseum, dann Alexanderplatz/Fernsehturm. Man muss dabei erst einmal das Rad nullen. Ich bin bei knapp über 5km herausgekommen.

Google Maps sagt hierzu ebenfalls 5,2km.

Das stimmt also soweit.

Ich habe dann doch die 1:1 Skala für unsere 1:100.000 Freizeitkarten genutzt. Hier steht dann 10cm, in Wahrheit sind es 10km. So ist er für die meisten unserer Karten nutzbar und wir können die nächste Radtour planen, sodass es auch für die Kinder anschaulich ist. Auf dem Fußboden mit ausgebreiteter Karte.

Auch ein Din A4 Blatt habe ich einmal der Länge nach abgerollt mit der 1:1 Skala und der Zeiger landete bei 29cm. Durch das gezahnte Rad rutscht es bei mir auch kein bisschen, sondern läuft brav mit.

Ich hatte die Maßstäbe vor Bestellung nicht überprüft und dachte, wird schon passen für die Standardkarten (es ist ja auch nur aus den Bildern ersichtlich). Dass die Karten, die wir so haben, alle anders sind, damit habe ich nicht gerechnet. Ich finde, hier könnte man anstatt 1:5000 und 1:50.000 (denn eine Null dranhängen kann man auch im Kopf) lieber zusätzliche Maßstäbe, vor allem den anscheinend häufigen 1:15.000 ergänzen.

Temperatur und Kompass sind zwei kleine zusätzliche Funktion. Solche habe ich schon einzeln zuhause und sie gehen ungefähr richtig, sind aber wegen der Größe ohnehin nicht genau ablesbar. Kompass muss man genau gerade halten, sonst verklemmt er, aber die Richtung stimmt und wird mir im dunklen Wald bei der Orientierung helfen. Die aktuellen 30°C hier oben unterm Dach werden ebenfalls korrekt angezeigt.

Es handelt sich hierbei natürlich nicht um ein teures Profi-Gerät, sondern ein günstiges kleines All-in-one-Gadget in Form eines Schlüsselanhängers, das alles ein bisschen kann, aber nichts perfekt. Für kleinere Wanderungen / Touren meiner Meinung nach völlig ausreichend und dem Preis entsprechend, ich habe nichts anderes erwartet.

Dieser Artikel wurde mir zum Testen kostenlos zur Verfügung gestellt, was jedoch nicht meine Meinung beeinflusst.