Leder Lightning Kabel

Für mein iPhone, das aktuell noch in eine *hust* kostengünstige braune PU-Lederhülle gekleidet ist, konnte ich gut ein weiteres Lightning Ladekabel gebrauchen, da ich an zwei Orten häufig das Ladekabel nutze (und es leid war, nur für das Kabel noch einmal unser Obergeschoss zu erklimmen). Da kam es mir gerade recht, als mir die Gelegenheit geboten wurde, dieses wunderschöne Ladekabel von ICHECKEY zu testen. Ich wusste zuvor gar nicht, dass es so etwas Schickes im Bereich der Ladekabel gibt.

Ich lege großen Wert darauf, dass Alltagsgegenstände (Laptop, Teller, Geschirrspüler, ja sogar die Vorratsgläser fürs täglich Müsli…) stets hübsch in meine Wohnung passen, die hauptsächlich mit Naturmaterialien eingerichtet ist.

Nach der Bestellung bei amazon kam die Lieferung blitzschnell (Montag bestellt, Dienstag da). Das Kabel wurde in einer kleinen Verpackung aus Pappe geliefert. Hierin war das Kabel eingerollt und zusammengebunden. Ich habe es sogleich von der engen Umgebung befreit und begutachtet. Es sieht wirklich hübsch und edel aus, ist etwas dicker als die Originalkabel, und somit auch etwas steifer. Ich war trotzdem überrascht, wie eng man dieses Lederkabel einrollen kann, denn Leder hat ja eigentlich eine gewisse Dicke.

 Wie auch immer, es sieht wirklich wirklich hübsch aus und ich freue mich, dass das am häufigsten genutzte Kabel (das somit fast ständig draußen rumliegt), endlich auch optisch zur Umgebung passt.

Ich habe es sogleich getestet, mein Ladestand war bei 60%, es passte perfekt in das iPhone und das USB-Ladegerät sowie MacBook, ebenso gut wie das Originalkabel, und es wird flink geladen (vergleichbar mit dem Originalkabel, ich habe da noch nie die Zeit gestoppt, aber als ich etwas später nachsehen wollte, war es schon bei 100%). Auch das Synchronisieren per iTunes funktioniert problemlos.

Das Kabel fällt viel glatter / gerader als das Originalkabel, die Lederhülle streckt es brav in die Länge, ist dabei aber nicht widerspenstiger als mein Originalkabel, das schon Knicke hat.

Nun aber mal ein genauerer Blick mit der Supernahaufnahme. Die Packung zeigt das von Apple vorgegebene Logo für MFI zertifiziertes Zubehör. Der Lightning Adapter erfüllt gleicht dem Original. Die USB-Seite weicht von der Optik des Originals und auch von dem Foto auf der Packung jedoch durchaus ab. Die Länge beträgt genau ein Meter.

   

Das Leder riecht nicht ledrig und scheint sehr dünn zu sein. Es ist sehr gleichmäßig, eher so wie bei meiner iPhone-Hülle, weniger wie bei meinen Echtleder-Gürteln. Die Schnittkanten kann man mit bloßem Auge kaum erkennen, da das ganze durchaus sauber verarbeitet ist mit der Naht. Wenn man unter Licht schaut, sieht man jedoch gelegentlich weiße/helle Schnittkanten hervor blitzen. Für meine Laien-Augen sieht das leider nicht nach echtem Leder aus, sondern nach PU-Leder. Auch vergleichbare (teilweise viel teurere) Modelle, die ich im Internet gefunden habe, nennen alle PU Leather als Material.

 

Ich mag eigentlich die abgenutzte Lederoptik mit Falten und Unregelmäßigkeiten, jedoch habe ich auch bei meiner iPhone Hülle der Kosten wegen auf PU Leder zurück gegriffen. Ist auch viel veganer…

Ich hätte es also auch mit der PU-Materialangabe gern haben und nutzen wollen, denn es macht sich wirklich hübsch in unserem Wohnzimmer.

Nun hoffe ich nur, dass mir das Kabel nicht irgendwann einmal runter fällt und ich es, getarnt von Korfußboden, Holzfußleisten und den Kiefermöbeln, nie wieder finde…

Dieser Artikel wurde mir kostenfrei überlassen, was jedoch nicht meine Bewertung beeinflusst.

Kinderleichte Becherküche für Kinder inkl. Messbecher

Ich habe das Buch für meine Kinder (4 und 7) zu Weihnachten gekauft, da sie immer gern mit backen wollen.

Sehr überrascht war ich, als ein riesiges Paket eintraf und noch überraschter, als dieses nicht gänzlich aus unnötigem Verpackungsmaterial bestand, sondern ich tatsächlich ein 30x25x10cm große Umverpackung fand. Ich wollte schon einmal vorab hinein gucken – in dem Karton drin das Kochbuch sowie die Becher.


Wie auch immer, ob nun mit oder ohne Umverpackung (irgendwie mochte ich den Karton bisher noch nicht wegwerfen) ist das Buch ein absoluter Koloss, der in unserem Kochbuchregal keinen Platz findet und extra stehen muss (bei den anderen großen Dingen, wie Entsafter und Fritteuse).

Wir haben natürlich gleich einige Rezepte ausprobiert. Die Rezepte sind für kleine Kinder verständlich aufgezeigt, nur bei der Zutatenliste brauchen sie Hilfe beim Verständnis, da hier doch wieder eine Gramm-Angabe steht. Sehr gern machen wir die Pizza und den Geburtstagskuchen. Bei allen Rezepten finden wir leider ein paar Dinge zum Meckern. Z.B. wird bei der Pizza eine fertige Tomatensauce benötigt. Nun ist es für Kinder natürlich schwer, davon abzuweichen, und ich muss ihnen dann sagen, wie sie sich aus einer Dose Tomaten, italienischen Kräutern, Salz, Pfeffer und Knoblauch selbst eine leckere Sauce zusammen mischen. Ich verstehe natürlich, dass es einfach bleiben soll. Beim Geburtstagskuchen reicht ein Becher Puderzucker für den Zuckerguss vollkommen aus, ohne dass er zu wenig süß ist. Es werden ganze drei (also eine ganze Packung Puderzucker) empfohlen.

Ich Die gesunden Müslikekse waren so gesund, dass niemand, aber auch absolut niemand diese essen mochte. Dabei liebt mein Mann Müslikekse und mein Stiefvater ist aufgrund seines Diabetes total auf Zuckerentzug und findet eigentlich alles viel zu süß. Diese Kekse nicht. Sie schmeckten eher so wie Vollkornmehl mit Wasser gemischt. Die Rosinenraupen waren ganz niedlich, aber so unerwartet riesig, dass wir vier Tage daran essen mussten (die Kinder haben nur ein Viertel geschafft), un das Rezeptbuch ist nicht flexibel genug, um die Mengen einfach zu ändern. Und dann noch ein paar persönliche Vorzüge wie Vanille anstelle von Vanillezucker, braunen Zucker anstatt weißen (die Kinder wollten gleich erst einmal Salz nehmen), die die selbständige Benutzung erschweren.

Überhaupt können die Kinder nicht wirklich selbständig damit backen, man muss also doch immer noch genauso daneben stehen.
Da gibt es z.B. den roten Becher, den man mit Puderzucker füllen soll. Nur wie stellt man das nun am besten an? Weder passt der in die Puderzuckerpackung noch klappt das so richtig, ihn aus der Packung in den Becher zu füllen. Oder auch beim Mehl oder Zucker (das ist bei uns in Vorratsgläsern). Da versucht dann das Kind, aus der Mehlpackung oder dem Glas in den blauen Becher zu treffen und schwupps ist die ganze Arbeitsplatte eingesaut, sowie Kind und Fußboden. Es lässt sich in der Realität, sehr schlecht damit arbeiten. Man muss also die Mehlpackung erst einmal in eine riesige Schüssel tun, damit man (=lt. Produktbeschreibung Kinder ab 4 Jahren) hier raus mit dem blauen Becher anständig Mehl abschöpfen kann. Dann den Rest irgendwie ins Vorratsglas oder die Packung zurück bekommen.
Insgesamt hat man also weit mehr Arbeit damit, als wenn man mit der Waage Kuchen backt.

Ein weiteres Problem ist, dass die Seiten aus dünnem Papier mit Ringlochung bestehen. Fast keines unserer Kinderbücher ab 4 Jahren hat so dünnes Papier. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese herausgerissen sind. Zudem ist die Küche ohnehin ein Schlachtfeld, man muss das riesige Koloss-Buch erst einmal unterbringen (hinstellen geht nicht, der Buchrücken ist zu glatt) und dann muss das Kind ja auch mal eben auf die nächste Seite blättern. Das ganze mit eiermehlpuderzuckerteigverschmierten Fingern. Man stelle sich vor: ein 1m großes Kind versucht mit feuchten verschmierten Fingern, ein Buch umzublättern, das einen halben Meter Breite einnimmt, also fast den gesamten Herd, und dabei aus dünnem Papier mit Ringlochung besteht. Und spätestens hier habe ich bisher immer hysterisch „neeeiiiinnn! haaaaalt!“ geschrien, denn für fast 20€ ist es doch zu schade, eine Losepapiersammlung mit zerrissenen Blättern vor sich zu haben. Für diesen Preis hätte ich zumindest einlaminierte oder irgendwie beschichtete (abwischbare) Seiten erwartet. Vielleicht sogar solche, die man wie bei einem Ordner einfach hinaus nehmen kann, damit man sich einzelne Blätter von 25cm Breite hinlegen oder vor sich hinstellen kann, oder wo die ganzen Rezepte irgendwie einzeln entnehmbar sind.

Was mich noch nachdenklich stimmt, ist die Erweiterbarkeit. Ich habe gesehen, dass es bald endlich Erweiterungssets gibt, die auch ohne die Becher sind, denn warum sollte ich noch mehr kleinere Sets kaufen, bei denen dann jedes Mal 3 Becher dabei sind? Denn die Becher scheinen mir sehr robust, sind zum Glück auch spülmaschinengeeignet und werden so manchen Absturz überleben.
Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass auf den Bechern vielleicht eine Milliliter-Angabe steht, damit man normale Rezepte ganz einfach umrechnen kann oder die Becher auch für normale Rezepte nehmen kann. Vielleicht sogar ein Aufdruck „ca. 150g Mehl / 100g Zucker“. Da die Autorin eine eigene Internetseite hat, wäre hier auch eine Rezeptesammlung einer Community wünschenswert.

Trotz dieser „bösen Worte“ eine teilweise Weiterempfehlung. Nicht für ab 4 Jahren. Mit 8 oder 9 oder 10 bekommt meine Tochter das vielleicht selbständig hin. Mal sehen. Aber dann ist sie auch durchaus schon in der Lage, die Waage abzulesen.
Auch wenn es allein absolut nicht klappt, sind beide Kinder furchtbar stolz, wenn sie ihren „ganz allein gebackenen“ Gummibärchenkuchen präsentieren.

Und ich bin Stolz, wenn ich hinterher das ganze Schlachtfeld dann auch wirklich ganz allein wieder beseitigt habe. Dieser Teil stößt leider auf weit weniger Wertschätzung als erhofft.

Spaghettiwürstchen

oder auch „Wie fädelt man Spaghetti in Würstchen?“.

Ich koche gern und probiere gern neues aus, jedoch lassen meine Drachenkinder mir nicht die Zeit. Ich sehe auch gar nicht ein, für ein gutes Ergebnis stundenlang in der Küche zu stehen. Und, ja…die Würstchen mussten weg, ebenso, wie die Spaghetti, die wir eigentlich nicht essen können (denn wir hatten schon eine halbe Stunde Schreikrampf, weil wir die Spaghetti kurz geschnitten haben, nachdem wir nicht mehr mit ansehen konnten, wie unser Sohn die Fassung verlor, weil er sie nicht aufgerollt bekam – seitdem sind Spaghetti offiziell für die nächsten 10 Jahre abgeschafft und ersetzt mit Fusilli, Penne und Gabelspaghetti ).

Diese lustige Idee hatte ich mal bei…ich glaube Pinterest…gesehen und fand sie wirklich lustig. Sie würde außerdem mein Resteproblem lösen.

Also: zuerst werden die Würstchen in Stückchen von ca. 2cm Länge geschnitten. Dann werden die Spaghetti hinein gesteckt und zur Hälfte durch geschoben. Warnung: das dauert länger, als man denkt! Dann ab in kochendes Wasser, warten, bis die Spaghetti gut sind (und gern etwas länger als nur „al Dente“) uuuuund fertig ist ein wundervoll einfaches spannendes lustiges Mittagessen.

 

 

Essen kann man es dann per Gabelpiks in das Würstchen und dann die Spaghetti in den Mund hängen lassen.

Dazu, weil es mir doch etwas ungesund war, einen Tomatensalat.

 

Türkranz mit Filzblumen

Es ist Frühling, die Blumen blühen, doch Ostern ist vorbei. Her musste also gestern neue Frühlingsdeko. Was könnte ich bloß mit diesen Kranz-Rohlingen, die meine Mutter mir hier gelassen hat, machen? Einen Frühlingstürkranz. Nur wie schmücken, sodass auch meine Kinder mit“helfen“ können? Bisher waren da als Hinterlassenschaft vergilbte Bänder und verbogene Plastikbeeren dran. Bäh.

Ich habe mich für Filzblüten entschieden, für die auch jedes meiner Kinder eine Blüte filzen kann. Das ist kinderleicht, wenn man nicht allzu große Ansprüche an das Ergebnis stellt. Und ja, es ist gut, wenn man hinterher sagen kann „da haben die Kinder mitgeholfen“.

Zuerst also die Vorbereitung. Ich bin nur ungeduldiger Gelegenheitsfilzer, daher habe ich kein Profi-Equipment. Wachstischdecke, Handtücher und darauf, für jeden, Bambus-Tischsets, sowie etwas Luftpolsterfolie. Heißes Wasser, mit Seife hineingeraspelt, in die Mitte des Tisches. Schon kann es los gehen.

Zuerst macht man aus etwas grüner Wolle die Stängel. Das eine Ende muss frei bleiben, der Rest wird leicht bewässert. Dann rollen, zuerst nur leicht, dann immer stärker, und nach wenigen Minuten sind die Stängel ausreichend fest.

 

Nun sind wir schon bei den Blüten. Meine Tochter möchte natürlich pink und rosa. Also gut, meinen Sohn kann ich davon überzeugen, dass das dunklere rot gut dazu passt und gar nicht so pink aussieht. Es muss ja irgendwie zusammen passen. Wir haben hier drei Schichten in abwechselnden Faserrichtungen geschichtet. Darauf etwas schwarz in der Mitte und als Linien nach außen.

Dann wird alles umgedreht auf die Folie gelegt, der Stängel darauf „verteilt“ und nach dem Nassmachen ganz vorsichtig, erst mit darauf geschlagener Luftpolsterfolie, gestreichelt. Nach ein paar Minuten Streicheleinheiten kann man die Blüten dann hoch nehmen und um einen Fingerlegen und etwas fester von außen und innen reiben. Bald schon sind die Blumen fertig.

Anschließend werden die Blumen in Essigwasser ausgespült und dann um den Kranz gebunden (hier könnte man auch einen Kranz völlig aus Filzschnüren herstellen, so wie bei unserem selbstgemachten Adventskranz)

Fertig und gar nicht mal so hässlich.

 

August DVB600 – Nicht so smarter Satelliten-Receiver

Ich habe mir den Satelliten-Receiver August DVB600 – Smarter Satelliten-Receiver für DVB-S2  zum Geburtstag gewünscht, weil er für einigermaßen geringes Geld alles können sollte, was ich nutzen möchte:

  • Satelliten-Fernsehen
  • Amazon Prime
  • Streamen vom iPad
  • ZDF Mediathek
  • ja, sogar die Möglichkeit, die Maus App zu installieren, denn meine Kleinen gucken gern die aktuelle Sendung mit der Maus, nur eben nicht Sonntag morgens, wenn sie gerade im Fernsehen läuft.

Ich war es einfach leid, tausend Fernbedienungen rum liegen zu haben, für die wöchentliche Sendung mit der Maus jedes Mal mein Laptop aufzubauen und per HDMI mit dem Fernseher zu verbinden und für Amazon Prime alternativ unsere Playstation 3 einzuschalten, den Controller hervorzukramen, um zu merken, dass der Akku gerade leer ist. Das alles sollte ein Ende haben und einfach werden.

Und tatsächlich, mein Mann machte mir diese Freude.

Der Aufbau und Anschluss per HDMI war sehr leicht. Die Box ist angenehm klein und sieht neben unserer Playstation geradezu unbedeutend aus. Es sind ganze 4 USB-Anschlüsse vorhanden, sowie ein SD-Slot. Außerdem HDMI, LAN und das Satellitenkabel.

 

Wir nutzen das Gerät jetzt ein halbes Jahr lang, mehrmals wöchentlich. So sieht das ganze aus:

Leider hat sich meine anfängliche Freude über die umfangreichen Funktionen inzwischen in Luft aufgelöst und in täglichen Frust gewandelt.

Ja, irgendwie kann es schon alles, was ich mir so wünschte, aber irgendwie auch nicht. Das Gerät kann alles nicht richtig. Als wäre es noch nicht mal eine Beta-Version. Hier eine Auflistung der schlimmsten Dinge, die mir so aufgefallen sind:

  • angefangen beim Fernsehen. Das Starten der DTV App dauert ewig. Das Umschalten der Programme dauert ewig. Es dauert etwa 10 Sekunden, bis der neue Sender gefunden wurde. Oft wird kein Signal empfangen. Manchmal bei gutem Wetter mitten im Film. Das ist wirklich frustrierend und das hatte ich mit unserem über 10 Jahre alten Billig-Receiver noch nie. Dies habe ich im Video dokumentiert, ich bitte die Störgeräusche zu entschuldigen. Ich denke, mein Klicken kann man dennoch hören.
  • Ja überhaupt in die Programme rein zu kommen ist schon nicht so leicht. Es funktioniert mit der kleinen Mauszeiger-Fernbedienung nicht einmal, die Programme zu starten. Bei einem Klick auf das Icon wird nämlich das Icon vergrößert und verschwindet oft aus dem Mauszeiger-Bereich, sodass man dann noch ein zweites Mal dorthin steuern muss, um das Programm zu starten. Auch bei schnellem Doppelklick geht es nicht und man landet dann aus Versehen beim falschen Programm. Dies habe ich im folgenden Video dokumentiert.
  • Die Aufnahmefunktion würde gut funktionieren, wäre nicht jedes Mal der Speicher voll gewesen und hätte die Aufnahme beendet. Ja, und das liegt daran, weil es sehr kompliziert ist, den richtigen USB-Stick auszuwählen. In der File Browser App heißt es USB C, D und F, in den Videoplayer-Apps sehe ich USB-A, USB-B, USB-C, in einer anderen von USB-A bis USB-F (ich konnte noch nicht rausfinden, welche die alle sein sollen bei nur 4 Anschlüssen). In der DTV Einstellung für das Aufnahmemedium steht nur USB EFI USB EFI USB EFI. Ich habe bis heute nicht rausfinden können, welches der ganzen USBs jetzt unser größter USB Stick ist (der in der Video-App USB-C heißt). Und einmal ausgewählt heißt nicht, dass es nächstes Mal das selbe USB ist. 
  • Es sind einige Apps vorinstalliert, z.B. der MX Player, um Filme zu gucken, die man auf dem USB-Stick angeschlossen hat. Bei jedem Start fragt das Programm, ob man aktualisieren möchte. Ja, gern, klicke ich dann. Doch dann die Fehlermeldung, dass das gar nicht geht. Und das jedes Mal.
  • Das ebenfalls vorinstallierte Amazon Prime läuft ebenfalls träge. Damit könnte ich leben (geht es doch immer noch schneller, als die Playstation einzuschalten). Das Schlimme ist, dass die Filme ruckeln. Als wäre die kleine Box überfordert mit dem Codec.

    Auch ein Umstellen der Filmqualität auf schlechter hat hier keine Verbesserung gebracht. Die 10 Jahre ältere Playstation streamt hier ebenfalls über dasselbe WLAN ohne jedes Ruckeln. Ein weiteres Manko ist, dass jedes Mal, wenn man die Lautstärke verstellt, das X-Ray (die nette Info zu den Schauspielern) an geht sowie die Spielzeit und nicht mehr von allein verschwindet. Man muss also bei jeder Laustärkeregelung noch einmal auf Pause und wieder auf Start drücken, damit man den Film (das Ruckeln) weiter genießen kann.

  • Ja, nicht einmal das Lautstärke Umstellen geht immer schnell. Manchmal ist es unerwartet so träge, dass es erst nach ca. 5 Sekunden überhaupt reagiert, und dann hat man meist schon ungeduldig mehrmals gedrückt und es wird dann viel zu leise/laut.
  • Die Maus App läuft relativ gut. Beim Laden der aktuellen Sendung bricht die App oft ab.  Da dies eine selbst installierte App ist, kann das natürlich auch an der App liegen, ich habe bislang keine Android Erfahrung.

Dies sind nur einige, jedoch die entscheidendsten, meiner negativen Erfahrungen. Es würde den Rahmen sprengen, sie alle aufzuzählen.

Fakt ist, Amazon Prime gucken wir wieder über die gute alte Playstation, und wenn ich etwas wichtiges sehen möchte, dann nutze ich bei zu vielen Ausfällen einen Tag später den Stream am Laptop. Einzig die Maus können wir nach einigen Versuchen noch immer am Fernseher schauen.

Von einem Kauf kann ich nur abraten.

Sicherheits-Dosenöffner iLOME

Auf der Suche nach einen Dosenöffner, da der aktuelle mal wieder versagt hat und nur noch so „durchrutschte“, bin ich auf diese mir bislang unbekannte Art von Dosenöffnern gestoßen. Einen „Sicherheitsdosenöffner„.

Ich war etwas skeptisch, dachte mir aber, schlimmer kann es ja nicht werden.

Als der Dosenöffner zuhause ankam, schnell ausgepackt und so sieht er aus:

Die Bedienungsanleitung sagt

Schritt 1: Stellen Sie den Dosenöffner an den Metallrand.
Schritt 2: Drehen Sie den Drehgriff linksdrehend 180-Grad.
Schritt 3: Drehen Sie den Drehgriff rechtsdrehend, bis die Dosen geöffnet werden.
Schritt 4: Drehen Sie den Drehgriff linksdrehend, um die Dosen zu aufmachen.

Linksdrehend? Rechtsdrehend? Ich wollte keinen Joghurt essen, sondern ANANAS!

Also, einfach mit dem Metallbügel links auf den Rand gelegt, das Metallrad auf den Rand drauf, „rückwärts“ gedreht, doch es passierte absolut nichts. Dann habe ich es einfach noch einmal ohne „rückwärts“ drehen dorthin gelegt, wo ich eben dachte und siehe da, es ging plötzlich PERFEKT und ich habe nicht verstanden, warum es zuerst nicht gehen wollte.

 

Einfach einmal im Kreis, bis die Dose offen war, ohne viel Kraftaufwand.

Und schon war die Dose offen. OHNE, dass man sich am Rand schneiden konnte. Als hätte sie nie einen Deckel gehabt. Der größte Vorteil ist mir erst nach dem Kochen bewusst geworden, als ich die Ananas-Dose mit einem Rest Ananas in den Kühlschrank stellte: man kann nämlich den Deckel wieder oben auflegen, sodass die in der Dose verbleibenden Lebensmittel abgedeckt sind.

Den Flaschenöffner am Ende brauchen wir eigentlich gar nicht. Ich dachte, ich würde ihn zum Aufhebeln des Deckels gut gebrauchen können, daher habe ich diesen und nicht den Dosenöffner ohne einen Flaschenöffner genommen. Jedoch ist er viel zu dick, um ihn in eine dünne Ritze zu stecken zu können und bei diesem Prinzip ist ein Aufhebeln gar nicht notwendig.

Ich kann diesen bzw. solch eine Art Dosenöffner jedem weiterempfehlen. Er ist viel praktischer als die klassischen.

Feuer und Flamme!