LINTELEK Fitness Tracker

Ich wollte schon immer solch einen Fitness Tracker wie den von Lintelek haben, schließlich ist auf meinem iPhone diese nutzlose Health App, mit der ich bisher nichts anfangen konnte. Und man soll ja 10000 Schritte am Tag gehen. Doch wieviel ist denn das?? Bei diesem Preis kann man ja nichts verkehrt machen, dachte ich.

Das Fitness Armband ist schmal, schlicht und schick. Es lässt sich bequem anlegen und tragen.

Die Anleitung ist auf auf fast perfektem Deutsch. Aufladen lässt sich die Uhr, indem man den unteren Armbandteil abzieht. Die Uhr passt dann leider in beide Richtungen in den USB-Anschluss, aber nur in einer Richtung leuchtet das Ladelicht rot.

Beim Laden der zugehörigen App aus dem App Store gab es bei mir etwas Verwirrung, weil ganze drei passende Apps angezeigt wurden. Ich habe dann einfach die erste genommen.

Ab da lief alles super: die Einrichtung der App gelingt problemlos, ebenso wie die Nutzung der App:

an der Uhr:
– Hauptdisplay: Uhrzeit (stellt sich nach dem ersten Verbinden mit der App automatisch), Datum, Bluetooth, Akkuladestand
– Herzfrequenz: wird ein paar Sekunden länger angezeigt
– Sportmodus einstellen (dafür länger als drei Sekunden drücken, die Uhr vibriert dann einmal und zählt runter) – im Sportmodus dann zusätzlich: laufend die Herzfrequenz, die Schritte unabhängig vom Tag, Kilometer, Kalorien, Zeit in Minuten, Sekunden und sogar Millisekunden, Sportmodus beenden.
– Schritte des Tages (kurze Strecken zum Klo und wieder zum Sofa werden nicht mit gezählt)
– gelaufene Distanz
– verbrannte Kalorien
– aktive Minuten, die man im Sportmodus war
– wenn in der App aktiviert, Handyortung, wenn man mal nicht weiß, wo man es hingelegt hat

in der App:
– Synchronisieren geht wie bei den Emails nach unten ziehen
– Übersicht, wie viel des Tagesziels man schon erreicht hat (Schritte) und Kalorien, Kilometerstand, Dauer der Akrivität
– Schlaf (Tiefschlaf, Leichtschlaf, Aufwachphase), die se Ergebnisse lassen sich schlecht nachprüfen
– Herzfrequenz Seite – hier gibt es auch eine Grafik vom Verlauf
– Detailseite mit einer Wochenübersicht (welche Übungen man gemacht hat) und einer Grafik mit dem Ruhepuls
– Geräteeinstellungen (Anruferinnerung – sehr hilfreich, wenn das Handy irgendwo auf lautlos in der Tasche ist, dann vibriert das Armband einmal bei einem Anruf – auch die Anzeige, wer es ist, funktioniert gut, Bewegungserinnerung, Alarm, Benachrichtigungen, Auslöser – als Fernauslöser für die Kamera auf dem Handy, wie rum man das Display haben möchte und vieles weitere) sowie Benutzereinstellungen.

 

Auch über die Standard Apple Health App kann man die Daten einsehen (je nach Einstellung)

Einen ersten Regen hat die Uhr auch überlebt.

Nachteile: draußen lässt sich das Display nur bei sehr schlechtem Wetter erkennen. Und die Anzeige erlischt bereits nach ca. 4 Sekunden wieder, sodass man die Herzfrequenz nicht länger beobachten kann. Wäre ja auch schön, die Uhrzeit direkt im Blick zu haben (also dauer-an). Fahrrad Fahren wird leider ignoriert, und ich bin viel mit dem Fahrrad unterwegs.

Insgesamt aber durchaus lohnenswert. Ich habe heute schon fast 4000 Schritte allein durch das Kinder mit dem Rad wegbringen und die Bude halb aufräumen, Wäsche aufhängen und all den Hausfrauenkram bewältigt, dessen war ich mir vorher gar nicht so bewusst, wie viel man eigentlich läuft. Ebenso, was den Schlaf angeht, schon irgendwie alles interessant. Ein nettes Spielzeug 🙂

 

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