Carport-Bau

Am Dienstag war der große Tag. Mann, meine zwei Väter und mein Bruder haben sich hier Vormittags getroffen und los gelegt, um den – gewichtsmäßig – schweren Teil des Carports von *Werbung wegen Markennennung* Steda-Online aufzubauen.

Zuerst wurden die Pfetten auf die Pfosten aufgelegt und von oben mit großem Gummi- bzw. Holzhammer drauf geprügelt. Dann alle Pfetten mit dem Forstnerbohrer angebohrt und mit jeweils zwei der riesigen langen Tellerkopfschrauben, die so mitgeliefert wurden, am Pfosten befestigt.

Pfette ist mit 14/20 und 8,40m Länge so schwer, dass ich sie neulich beim Umlagern nicht tragen konnte, nur 10cm hoch heben. Mein Mann meinte, ich solle mich nicht so anstellen, das würde schon gehen, aber keine Chance, sodass wir den Nachbarn um Hilfe bitten mussten. Ich habe mich wie eine Memme gefühlt, aber mal nachgerechnet: bei 470kg/cbm komme ich auf 108kg, wovon ja jeder die Hälfte tragen musste. Ich hätte also mein eigenes Gewicht tragen müssen. Klar, nicht so anstellen, schafft jedes Mädel total easy.

Dann kamen die Sparren dran. Diese waren 8/24 und wurden von vorn mit Bockleitern auf die Pfetten gelegt.

Gut, dass mein Papa dabei war, denn er hat immer die besten Ideen. Damit man nicht oben rumturnen oder auch Leitern umstellen und jeden der 14 Sparren verschieben muss bis an seine Endposition, haben die Männer einfach von unten mit senkrechten Dachlatten in der Hand den Sparren an drei Punkten angehoben/balanciert und sind einfach unten nach hinten gelaufen.

Die Sparren wurden mit NOCH längeren Tellerkopfschrauben – 32cm Länge – auf den Pfetten befestigt. Dann sah es so aus:


Anschließend musste noch der Flugsparren ganz rechts auf die Zapfen der anderen Sparren drauf geprügelt werden. Dafür haben sie die Zapfen etwas spitzer angeraspelt.

Der Flugsparren ist aus zwei Teilen zusammen gesetzt und hier fehlt leider ein Stück. Steda hat angeboten, diesen Teil noch mal nachzuliefern oder aber ein passgenaues Stück, das in die Lücke passt. Damit wir voran kommen, werde ich noch die Lücke ausmessen.



Den vordersten und hintersten Sparren  mussten wir noch genau an der Vorderkante mittleren Pfette fest schrauben. Diese haben wir mit einer Schraubzwinge in Position gezogen (auch Papas Idee).


Dann war der Tag schon fast vorbei, aber vor dem verdienten Kaffee und Kuchen mussten wir noch die EPDM Folie irgendwie aufs Dach bekommen, da es unmöglich war, dies allein zu schaffen (siehe Pfetten). Also oben eine Palette hin gelegt, zwei Dachlatten durch die Pappröhre in der Mitte gesteckt, zu viert von unten geschoben/gehoben mit den Bockleitern als immer höher werdenden Ablagepunkt für die Dachlatten genutzt. Aber bei ca. 1,50m war dann auch Schluss = Oberkante Bockleitern. Und nun?

Wir haben sie dann unten abgerollt und gleichzeitig oben aufgerollt. Das ging. Jeder Meter zu dritt hoch gegeben und oben zu zweit entgegen genommen. Uffza!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.